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Tagebau-Riese ist umgezogen

Jüchen. Wenn sich ein Tagebau-Koloss an seinen neuen Arbeitsplatz bewegt, dann ist das ein Hingucker. Dass er das im Schneckentempo macht, ist da nur eine Randnotiz.

Tagebau-Riese ist umgezogen

Die Überfahrt des riesigen Absetzers über die neue Autobahn 44. Foto: Henning Kaiser

Spektakulärer Umzug im rheinischen Braunkohlerevier: Ein riesiges Arbeitsgerät aus dem Braunkohletagebau Garzweiler ist am Sonntag von der westlichen Hälfte des Tagebaus Richtung Osten umgezogen. Der 2500 Tonnen schwere Absetzer soll in den kommenden Jahren den ausgekohlten Teil südlich von Jüchen verfüllen. Mit seinem 90 Meter langen, schwenkbaren Ausleger kann der Absetzer täglich 130 000 Kubikmeter Abraum, den die Bagger an anderer Stelle abgetragen haben, punktgenau an die richtige Stelle kippen.

Auf seinem Weg überquerte der Koloss die neu gebaute, aber noch nicht freigegebene Autobahn 44 - allerdings im Schneckentempo von vier bis acht Metern pro Minute, wie der Tagebaubetreiber RWE Power mitteilte. Damit der Asphalt der neuen Autobahn unter dem 141 Meter langen Gerät keinen Schaden nahm, wurde die Autobahn auf rund 50 Metern Breite mit einer Kiesschicht abgedeckt.

Das Restloch ist rund zehn Quadratkilometer groß. Es soll bis Mitte der 2020er Jahre weitgehend verfüllt sein. Dafür arbeiten mit dem jetzt umgezogenen Absetzer 742 zwei weitere dieser Kolosse. Den Abraum bekommen sie über Kilometer lange Förderbandanlagen. RWE Power investiert nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Euro in Verlagerung und Neubau von Betriebsanlagen zur Verfüllung des Restlochs.

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