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„Tatort“ ohne Drehbuch relativ erfolgreich

Berlin. Es war mal wieder ein ungewöhnlicher Fall, für den Lena Odenthal diesmal in ein Gruselhotel ziehen musste. Die Einschaltquote war deutlich besser als beim ersten „Tatort“ ohne Drehbuch.

„Tatort“ ohne Drehbuch relativ erfolgreich

Johanna Stern (Lisa Bitter, r) ist in ihrem Hotelzimmer zusammengeschlagen worden. Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, m.) ist entsetzt. Foto: Martin Furch

Die dienstälteste „Tatort“-Kommissarin, Lena Odenthal, hat am Sonntagabend erneut ohne klassisches Drehbuch ermittelt. Den neuen Fall „Waldlust“ ab 20.15 Uhr im Ersten, der diesmal in einem unheimlichen Hotel im Schwarzwald spielte, verfolgten 8,23 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 22,4 Prozent.

Für die „Spielleitung“ war Axel Ranisch verantwortlich, wie bereits beim umstrittenen Ludwigshafener „Tatort - Babbeldasch“ 2017. Nach ähnlichem Muster hatte er den Schauspielern auch diesmal keine Dialoge vorgegeben, sondern ließ Hauptdarstellerin Ulrike Folkerts und ihre Kollegen improvisieren.

Die Einschaltquote ist im Vergleich zu den vergangenen „Tatort“-Fällen unspektakulär, aber kein Reinfall. Sie lag deutlich über der der „Babbeldasch“-Folge, bei der zahlreiche Laienschauspieler im Einsatz waren, die Pfälzer Dialekt sprachen. Das wollten damals nur 6,35 Millionen Zuschauer (17,6 Prozent) sehen.

Großes Interesse gab es am Tag, an dem die SPD-Basis den Weg für eine neue große Koalition frei gemacht hat, auch an den Nachrichten: Die „Tagesschau“ direkt vor dem „Tatort“ verfolgten allein im Ersten 8,40 Millionen Zuschauer (24,0 Prozent), in allen Programmen waren es sogar 13,00 Millionen (37,2 Prozent) - die ARD-Hauptnachrichten waren damit mit Abstand die meist gesehene Sendung des Tages.

Bereits am frühen Sonntagvormittag wollten verteilt auf alle Sender von n-tv bis Phoenix insgesamt rund 3,5 Millionen Fernsehzuschauer wissen, wie die SPD-Mitglieder entschieden hatten. Allein 1,55 Millionen schalteten ab 8.50 Uhr das „Tagesschau extra“ dazu ein, rund 0,92 Millionen ab 9.00 Uhr die entsprechende Sondersendung im ZDF.

Im ZDF sahen von 20.15 Uhr an 4,95 Millionen (13,5 Prozent) die TV-Beziehungskomödie „Ein Sommer auf Mallorca“. Die beiden neuen Folgen der am Samstag gestarteten Thrillerserie „Bad Banks“ sahen ab 22.10 Uhr 1,98 Millionen (8,1 Prozent) und ab etwa 23.00 Uhr 1,55 Millionen (9,7 Prozent).

Der Actionthriller „Lucy“ auf RTL ab 20.15 Uhr erreichte 3,31 Millionen Zuschauer (9,1 Prozent). Auf ProSieben sahen 2,70 Millionen (8,9 Prozent) den Abenteuerfilm „The Revenant - Der Rückkehrer“ mit Leonardo di Caprio, der für seine Roller als Trapper einen Oscar bekam. Auf Sat.1 sahen durchschnittlich 2,44 Millionen (7,5 Prozent) die neue Folge der Castingshow „The Voice Kids“, auf Vox 1,51 Millionen (5,0 Prozent) die Kochduell-Show „Kitchen impossible“, auf ZDFneo 0,90 Millionen (2,4 Prozent) den zweiten Teil des Krimis „Bella Block: Das Schweigen der Kommissarin“ mit Hannelore Hoger und auf Kabel eins 0,80 (2,3 Prozent) die Doku „Die spektakulärsten Kriminalfälle“.

Im Jahresschnitt 2018 liegt das ZDF unter den deutschen Fernsehsendern bislang mit einem Marktanteil von 14,3 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 12,8 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,0 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (5,8 Prozent), Vox (4,8 Prozent), ProSieben (4,1 Prozent), Kabel eins (3,3 Prozent), ZDFneo (3,1 Prozent) sowie RTL II (3,0 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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