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Aktion in Köln

Tausende Euro regnen vom Himmel

KÖLN Grüne Luftballons steigen in den Himmel auf. Und daraus regnen Fünf- und Zehn-Euro-Scheine. Nein, das ist keine Einbildung. Sondern in Köln am Freitag Realität. 3500 Euro regnen einfach so von den grünen Luftballons auf die Passanten. Dahinter steckt eine Bürgerinitiative mit politischem Ziel.

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Passanten versuchen Geldscheine zu greifen, die der Veranstalter Joachim Ackva mit Hilfe von Luftballons vom Himmel regnen lässt.

Joachim Ackva lässt mit Hilfe von Luftballons 3500 Euro in die Luft steigen.

Joachim Ackva hält Luftballons in der Hand, an denen Säcke mit Geldscheinen hängen. Das Geld ließ Ackva anschließend vom Himmel regnen. Die Aktion soll für eine gerechtere Verteilung des Geldes auf der Welt werben.

In Köln hat es am Freitagvormittag Geld geregnet - und das nicht nur sprichwörtlich. Über dem zentralen Wallrafplatz in Köln steigt ein Bündel Luftballons auf, 3500 Euro hängen daran und regnen schließlich herab. Der Finanzberater Joachim Ackva und seine Partnerin Daniela Tiben, die hinter der Bürgerinitiative PEACE stecken, ließen auf dem Wallrafplatz ein Bündel Luftballons aufsteigen. Das Geld rieselte aus den Säcken, Passanten konnten zugreifen.

Geld rieselt auf Passanten

Mit der Aktion wollten Ackva und Tiben auf ihre Idee einer „Gemeinschaftskasse“ für die Welt aufmerksam machen: Jeder soll ein Tausendstel seines Vermögens spenden, sodass Armut, Hunger und Krieg bekämpft werden können. Es gebe viele Menschen, die dazu bereits wären, sagte Ackva. Der Sinn des Geldregens sei aber vor allem, „Spaß zu haben“. Die Freude am Teilen stehe im Vordergrund.

Vor allem Schüler freuen sich

Gefreut haben sich über den Geldregen an diesem Morgen vor allem Schüler. Sie drängten sich in einer dichten Menschentraube unter den Luftballons, als die 5-Euro- und 10-Euro-Scheine aus den Säcken fielen. Das Geld stammt nach Ackvas Angaben aus seinem Privatvermögen. Er hatte zuvor bereits in Berlin und Frankfurt ähnliche Aktionen durchgeführt. 

von dpa

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