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Team aus Schweden gewinnt Straßenbahn-Europameisterschaft

Stuttgart. Punktgenau bremsen, das Tempo fühlen und mit der Tram dann auch noch kegeln: Europas beste Straßenbahnfahrer kommen in diesem Jahr aus Schweden. EM-Gastgeber Stuttgart hält sich bescheiden zurück.

Europas beste Straßenbahnfahrer kommen aus Schweden: Bei der 6. Tram-EM mit 25 Zweier-Teams aus 19 Ländern in Stuttgart kamen zwei der drei Besten aus Nordeuropa. Die neuen Europameister Sara Aspenström und Jonas Arvidsson aus Stockholm sammelten bei den teils skurrilen Disziplinen 4440 Punkte.

Ganz knapp dahinter, mit nur 40 Pünktchen weniger, errangen Andrea Ramsthaler und Jens Buchhold aus Frankfurt/Main den zweiten Platz. Im vergangenen Jahr auf Teneriffa hatten die beiden den dritten Rang belegt. Auf dem Betriebsgelände der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) ging der dritte Platz an zwei Straßenbahnfahrer aus dem norwegischen Bergen, die zur Halbzeit des Wettbewerbs noch geführt hatten.

Wer gewinnen wollte, musste mit den knallgelben Straßenbahnen der SSB auf Du und Du sein: So galt es für die Zweier-Teams mit verdecktem Tacho zu fahren, punktgenau zu bremsen, haarscharf an Hindernissen vorbei zu kurven und mit der Straßenbahn eine riesige Bowlingkugel anzustoßen, um möglichst viele mannshohe Kegel zu Fall zu bringen.

Das Stuttgarter Team konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen. Zwar kannte das gemischte Team das Fahrzeug - im Fachjargon DT8.14 genannt - natürlich am allerbesten, dennoch rechte es für Viola Diederichs und Kevin Holubar nur zum 21. Platz. „Wir haben uns vornehm zurückgehalten“, sagte eine Sprecherin der SSB.

Jedes Jahr findet der Wettbewerb an einem anderen Ort statt. Nach Wien, Berlin und Teneriffa war 2018 die schwäbische Landeshauptstadt dran - pünktlich zum 150. Geburtstag der Stuttgarter Straßenbahnbetriebe (SSB).

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