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Temporäre Kunst wird zum Teil sesshaft

"72 Hour Interactions"

Die 72 Stunden sind längst vorbei, aber die Installationen werden zum großen Teil weiter Spaß machen. Der Kicker, der sich an der Bahnhofstraße um und an einem Baum schlängelte, steht künftig in der WerkStadt. Das Stellwerk interessiert sich für The Whale.

INNENSTADT

, 30.07.2014
Temporäre Kunst wird zum Teil sesshaft

Der Kicker steht demnächst in der WerkStadt.

Am Mittwoch, 30. Juli, kam WerkStadt-Geschäftsführer Benjamin Jecht und ein Team um das temporäre Kunstwerk abzubauen. Es hatte schon durch den heftigen Platzregen Schaden genommen, soll nun aufgearbeitet werden und bei Familienaktionen bespielt werden. Die Gewinner-Installation vom Karl-Marx-Platz wird in einem Container beim Kulturforum zwischengelagert: „Wir suchen noch eine Lösung.“ Das Stellwerk interessiert sich für The Whale, „da müssen noch Fragen geklärt werden“, so Steimann.

Nicht zu retten ist die Installation vor dem Bahnhof. Der Starkregen hat den vielen Plastikbändern, durch die die Besucher durchgehen und ein völlig neues Raumgefühl genießen konnten, zugesetzt. Es wird nicht erhalten: „Da hat sich ein Team der Urbanen Künste drangesetzt, um es abzubauen.“ An Ort und Stelle verbleiben die Holzkisten in den Breddegärten. Die Kleingärtner vor Ort wollen sich der Sache annehmen. In anderen Städten, in denen die 72 Hour Interactions liefen, haben die Städte kreative Lösungen gefunden, um die fragile Kunst so zu versichern, dass sie noch einige Zeit den Menschen Freude machen kann.

In Stuttgart zum Beispiel wurden sie in die Versicherung der Stadtmöbel (Bänke, Stellwände u. ä. ) integriert. Virgilio Pelayo jr., Sprecher der Urbanen Künste für die 72 Hour Interactions, begrüßt die Entwicklung. „Von uns aus war es ja als temporäre Kunst gedacht. Aber wir freuen uns, wenn die Leute Spaß hatten und sich etwas aus Dauer aus der Aktion herausziehen. Das ist doch eine schöne Sache."

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