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Alle Artikel zum Thema: Terrorismus

Terrorismus

Berlin. Die im Irak zum Tode verurteilte Deutsche stammt einem Medienbericht zufolge aus Mannheim. Lamia K. sei bereits am vergangenen Donnerstag zum Tode verurteilt worden, berichtet der Rechercheverbund aus NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter Berufung auf irakische Justizkreise. Die Deutsch-Marokkanerin soll gegenüber den irakischen Ermittlungsbehörden zugegeben haben, aus Deutschland über Syrien in den Irak eingereist zu sein, um Mitglied der Terrormiliz IS zu werden. Möglicherweise könnte sie laut BKA eine höhere Stellung in den Rängen der Terrormiliz eingenommen haben.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz IS zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrormiliz anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter in die Region mitgebracht und mit IS-Kämpfern verheiratet. Die Angeklagte habe dem IS bei seinen Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es in der Mitteilung des Gerichts.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz IS zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Die Angeklagte habe dem IS bei der Begehung seiner Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es von den Behörden.mehr...

Bagdad/Berlin. In Syrien und im Irak haben sich auch viele Ausländer der Terrormiliz IS angeschlossen - als Kämpfer oder Unterstützer. Darunter waren auch Deutsche, Männer wie Frauen. Nun ist eine von ihnen im Irak zum Tode verurteilt worden.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Die Angeklagte habe dem IS bei der Begehung seiner Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es am Sonntag.mehr...

Kabul. Vier Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angriffen und schießen nach Medienberichten auf Gäste. Laut Innenministeriums drangen die Männer kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit in das Hotel ein. Sie hätten in der Küche Feuer gelegt und sich im vierten und fünften Stückwerk verschanzt. Bisher habe man nur Schusswechsel, aber nicht die Detonation von Sprengstoffwesten gehört. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien als Geiseln genommen worden.mehr...

Schlaglichter

20.01.2018

Angriff auf großes Hotel in Kabul

Kabul. Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angegriffen und nach Medienberichten auf Gäste geschossen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, ein Terrorangriff auf das Hotel Intercontinental sei im Gang, Sicherheitskräfte hätten die Gegend abgesperrt. Bisher sei unklar, wieviele Angreifer im Hotel seien. Auch zu Opfern gebe es noch keine Hinweise. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien in Geiselhaft genommen worden.mehr...

Berlin. Der schon mehrfach totgesagte Dschihadist und Ex-Rapper Denis Cuspert aus Berlin soll bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden sein. Das berichten das mutmaßlich der Terrormiliz IS nahestehende Medium „Wafa“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Von offizieller Seite gibt es bislang keine Stellungnahme. Deutsche Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass die Todesmeldung diesmal zutrifft. Gewisse Zweifel blieben allerdings, hieß es. Cuspert soll am Mittwoch zusammen mit 14 weiteren IS-Kämpfern in der Stadt Raranidsch getötet worden sein.mehr...

Karlsruhe/Köln. Die Bundesanwaltschaft hat einen 34 Jahre alten Mann im Raum Köln festnehmen lassen, der sich aufseiten einer Terrorvereinigung an Kämpfen in Syrien beteiligt haben soll. Der Türke sei am Donnerstag festgenommen worden, teilte die Behörde am Freitag in Karlsruhe mit. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichthofes habe Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet.mehr...

Damaskus. Der schon mehrfach totgesagte Dschihadist und Ex-Rapper Denis Cuspert aus Berlin soll bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden sein. Das berichteten das mutmaßlich der Terrormiliz IS nahestehende Medium „Wafa“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Stellungnahme internationaler Sicherheitsbehörden. Deutsche Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass die Todesmeldung diesmal zutrifft. Gewisse Zweifel blieben allerdings, hieß es.mehr...

Damaskus/Berlin. Totgesagt wurde der Islamist, IS-Mann und Ex-Rapper Cuspert schon mehrfach. Aus Sicherheitskreisen wurden die Berichte aber nie bestätigt. Jetzt gibt es erstmals eine Art „Nachruf“.mehr...

Washington. Der schon mehrfach totgesagte deutsche IS-Terrorist Denis Cuspert soll in Syrien ums Leben gekommen sein. Das meldete die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group. Demnach soll Cuspert am Mittwoch in der Stadt Raranidsch getötet worden sein. Dem IS nahe stehende Medien hätten Fotos von der blutbefleckten Leiche Cusperts verbreitet. Die Terrormiliz hat den Tod aber nicht selbst bestätigt. Cuspert war in Deutschland als Rapper Deso Dogg aufgetreten und wurde später als schillernde Figur in der Islamistenszene bekannt.mehr...

Berlin. 13 Monate nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt steht der Bundestag vor der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Abgeordnete aller sechs Fraktionen sprachen sich für die Einrichtung eines solchen Gremiums aus, um Versäumnisse der Behörden aufzudecken und daraus Konsequenzen für deren Arbeit zu ziehen. Der tunesische Attentäter Anis Amri war am Abend des 19. Dezember 2016 mit einem gekaperten Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Bei dem Anschlag starben zwölf Menschen.mehr...

Berlin. 13 Monate nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt steht der Bundestag vor der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Abgeordnete aller sechs Fraktionen sprachen sich am Donnerstagabend für die Einrichtung eines solchen Gremiums aus.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Anklage gegen einen jungen Afghanen erhoben, der in seiner Heimat als Taliban-Mitglied einen Mord begangen haben soll. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Einheit soll er einen afghanischen Polizisten getötet haben. Er soll dem an einen Baum gefesselten Mann mehrfach mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen und auf ihn geschossen haben. Als er später Selbstmordanschläge habe begehen sollen, sei er geflohen und mithilfe von Schleusern über die Türkei, Griechenland und Österreich 2013 nach Deutschland gekommen.mehr...

Dresden. Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ hat die Bundesanwaltschaft lange Haftstrafen gefordert. Die als Rädelsführer angeklagten Patrick F. und Timo S. sollen für elf beziehungsweise zehn Jahre und neun Monate hinter Gitter - unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes. Für die übrigen sechs Angeklagten forderte die Bundanwaltschaft vor dem Oberlandesgericht Dresden Strafen zwischen neuneinhalb und fünf Jahren. Die Gruppe wird für fünf Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verantwortlich gemacht.mehr...

Karlsruhe. Noch rund 600 Personen aus Deutschland könnten sich nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank bei der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien oder dem Irak aufhalten. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden beschäftige sich die Bundesanwaltschaft unter anderem mit der Frage, was mit diesen Kämpfern jetzt geschehe, sagte Frank in einem Interview der Initiative „Gesichter der Demokratie“. Insgesamt seien knapp 1000 Personen aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist. Zwischen 100 und 150 von ihnen seien dort ums Leben gekommen. Rund 300 seien bereits wieder zurück in Deutschland.mehr...

Bagdad. Bei einem verheerenden Doppelanschlag im Zentrum von Bagdad haben zwei Selbstmordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Neben den beiden Angreifern kamen mindestens 27 Menschen ums Leben, wie die irakische Gesundheitsbehörde meldete. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, viele von ihnen schwer. Augenzeugen berichteten, die Bomben seien in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern gezündet worden. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Doppelanschlag. Die Terrormiliz IS hatte sich in der Vergangenheit vielfach zu Attentaten im Irak bekannt.mehr...

Bagdad. Militärisch ist die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak besiegt. Doch die Extremisten sind nicht zerschlagen, sondern untergetaucht. Das Land ist noch immer weit entfernt von Stabilität.mehr...

Bagdad. In Bagdad haben zwei Attentäter mindestens 27 Menschen getötet. Die Männer hatten nach Angaben des irakischen Innenministeriums Sprengstoffwesten gezündet. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, heißt es von den Gesundheitsbehörden. Viele sind sehr schwer verletzt, die Zahl der Toten könnte also noch steigen. Wie Augenzeugen berichten, sprengten sich die Angreifer in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern in die Luft. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt.mehr...

Santiago de Chile. Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Chile ist erneut ein Brandanschlag auf eine Kirche in dem südamerikanischen Land verübt worden. Bei den Anschlag auf die Kirche San Agustín in Melipilla 70 Kilometer östlich von der Hauptstadt Santiago de Chile sei nur geringer Sachschaden entstanden, berichte das Nachrichtenportal Emol. Gestern waren bereits vier Brandanschläge auf Kirchen der chilenischen Hauptstadt verübt worden. Bei den Anschlägen gestern gab es Hinweise auf die Ureinwohner der Mapuche, die sich gegen Landvertreibungen vor allem im Süden Chiles wehren.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul im Mai will das Auswärtige Amt die diplomatische Vertretung dem „Spiegel“ zufolge zunächst als Containerbau wiedereröffnen. Ein Kernteam von Diplomaten solle trotz der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan von Sommer an in einer solchen Behelfsunterkunft arbeiten, schrieb das Nachrichtenmagazin. Das deutsche Botschaftsgebäude war am 31. Mai bei einem Anschlag mit einer Lastwagenbombe schwer beschädigt worden. Bis zu 150 Menschen starben.mehr...

Düsseldorf. Ein 22 Jahre alter Mann aus Neuss soll ein geplantes Selbstmordattentat auf die US-Militärbasis Ramstein unterstützt haben. Dem Mann werde vorgeworfen, einem mutmaßlichen Mitglied der Terrororganisation „Islamischer Staat“ aus Wien Unterschlupf gewehrt zu haben, teilte das Oberlandesgericht Düsseldorf am Donnerstag auf Anfrage mit. Darüber hinaus soll er für seinen Komplizen Material beschafft haben. Zu einem Anschlag auf den Luftwaffen-Stützpunkt in Rheinland-Pfalz war es nicht gekommen. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ (Donnerstag) über den Verdächtigen berichtet.mehr...

Stuttgart. Weil er mit Köpfen enthaupteter IS-Terroristen posiert hat, ist ein irakischer Flüchtling in Stuttgart wegen Kriegsverbrechen in sechs Fällen verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Stuttgart belegte den 24-Jährigen mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Nach Ansicht des Gerichts, posierte der Mann im Juli 2015 als Angehöriger der irakischen Armee für ein Foto mit sechs am Boden liegenden Köpfen getöteter IS-Terroristen, um die Toten zu verhöhnen und seine Überlegenheit zu demonstrierenmehr...

New York. Der Mann, der im Dezember in einer New Yorker U-Bahnstation am Times Square einen Terroranschlag versucht hatte, ist angeklagt worden. Das US-Justizministerium teilte mit, eine Grand Jury werfe dem 27-Jährigen aus Brooklyn sechs unterschiedliche Straftaten vor, darunter die Unterstützung der Terrormiliz IS und das Verüben eines Terrorakts mit Hilfe explosiver Waffen. Die Bombenexplosion am 11. Dezember war vergleichsweise glimpflich verlaufen - drei Menschen sowie der mutmaßliche Täter wurden verletzt, Todesopfer gab es nicht.mehr...

Karlsruhe. Er war in Deutschland als Islamist verurteilt - doch in die Türkei hätte er nicht abgeschoben dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt, wo die rechtlichen Grenzen bei Abschiebungen erreicht sind.mehr...

München. Das erste Mordopfer des NSU war der Blumenhändler Enver Simsek. Die Anwältin seiner Familie attackiert die Ermittler massiv. Der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer droht derweil wieder zu stocken.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung vermutet, dass mehr als 100 Kinder von aus Deutschland ausgereisten Anhängern der Terrormiliz IS in die Heimat zurückkehren könnten. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der „Welt“ vorliegt. Danach verfügt die Regierung „derzeit über Informationen, die eine niedrige dreistellige Anzahl von Minderjährigen erwarten lassen, wobei der Großteil im Baby- beziehungsweise Kleinkindalter sein dürfte“. Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic kritisierte diese Angaben als unzureichend.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung vermutet, dass mehr als 100 Kinder von aus Deutschland ausgereisten Anhängern der Terrormiliz IS in die Heimat zurückkehren könnten. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der „Welt“ vorliegt. Danach verfügt die Regierung über Informationen, die eine niedrige dreistellige Anzahl von Minderjährigen erwarten lassen. Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic kritisierte diese Angaben als unzureichend. Sie forderte ein bundesweites Präventionsnetzwerk. Radikalisierung müsse bekämpft werden.mehr...

Paris. Drei Jahre nach der islamistischen Anschlagsserie in Paris haben Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo der 17 Opfer gedacht. Die beiden Spitzenpolitiker legten vor dem früheren Redaktionsgebäude des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ ein Blumengesteck nieder, eine kurze Zeremonie gab es auch vor dem koscheren Geschäft „Hyper Casher“. Zwei Täter waren vor drei Jahren in die Redaktion von „Charlie Hebdo“ eingedrungen. Zwölf Menschen wurden getötet. Ein weiterer Terrorist ermordete eine Polizistin und vier Menschen in dem Supermarkt.mehr...

Paris. Es waren dunkle Stunden in Paris: Im Januar 2015 griffen zwei Islamisten die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ an. Bei der Terrorserie wurden 17 Menschen in den Tod gerissen.mehr...

Paris. Eineinhalb Jahre nach dem blutigen Terroranschlag in einer nordfranzösischen Kirche untersucht die Justiz eine mögliche Fahndungspanne. Es laufen dazu Vorermittlungen, wie Justizkreise bestätigten. Zwei 19-jährige Angreifer hatten im Juli 2016 in einer katholischen Kirche in Saint-Etienne-du-Rouvray bei Rouen während der Morgenmesse Geiseln genommen und anschließend den Priester Jacques Hamel ermordet. Die Justiz reagierte mit den Vorermittlungen auf einen Bericht der Informationsplattform „Mediapart“. Es gehe dabei um den Vorwurf der Fälschung und der Veränderung von Dokumenten.mehr...

Rom. Die italienische Regierung hat vor der Rückkehr von IS-Kämpfern über die Flüchtlingsrouten auf dem Mittelmeer nach Europa gewarnt. „Der zentrale Punkt ist, dass aus Syrien und dem Irak jetzt die Kämpfer des besiegten Islamischen Staates zurückkehren, sowohl nach Nordafrika als auch nach Europa“, sagte Italiens Innenminister Marco Minniti der Zeitung „Die Welt“ (Samstag). Italien ist besonders von der Migration über das zentrale Mittelmeer betroffen. In den Häfen trafen letztes Jahr nach Angaben des Innenministeriums 119 310 Migranten ein.mehr...

Berlin. Die Abschiebung des späteren islamistischen Attentäters Anis Amri im Jahr 2016 scheiterte nach Darstellung der Behörden in Nordrhein-Westfalen an den zahlreichen Vorschriften in Deutschland und dem Widerstand Tunesiens.mehr...

Berlin. Obwohl der kriminelle und als gefährlich geltende Tunesier Amri kein Asylrecht hatte, wurde Deutschland ihn 2016 vor dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt nicht los. Großzügige Gesetze und der Widerstand von Amris Heimatland spielten eine wichtige Rolle.mehr...

Berlin. Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt rechnet mit einer andauernden Gefahr durch islamistische Terroristen mindestens für die nächsten zehn Jahre. Auf dieses Problem müssten sich besonders die großen deutschen Städte gefasst machen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Berlin. Der Berliner Untersuchungsausschuss zum islamistischen Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt setzt im neuen Jahr seine Befragung von Zeugen aus Nordrhein-Westfalen fort. Eingeladen sind heute unter anderem Mitarbeiter von Ausländerbehörden. Darunter ist auch der Chef der Abteilung für Ausländerangelegenheiten im NRW-Innenministerium, Burkhard Schnieder.mehr...

Bielefeld/Osnabrück. Die Radikalisierung junger gewaltbereiter Islamisten will eine neue Studie der Universitäten Bielefeld und Osnabrück untersuchen. Dabei gehe es vor allem um die Frage, ob junge Muslime aufgrund ihrer Religiosität besonders empfänglich sind für radikale Einstellungen und gewaltbereite Haltungen, oder ob die Religion für Islamisten ein Vorwand ist, Gewalttaten zu rechtfertigen, sagte der Osnabrücker Islamwissenschaftler Michael Kiefer. Für das Forschungsvorhaben wollen die Wissenschaftler Chats und Diskussionsforen in sozialen Netzwerken analysieren, aber auch Erfahrungen von Experten aus der Präventionsarbeit auswerten.mehr...

Berlin. Der erste Kommandeur der Antiterrorismuseinheit GSG 9, Ulrich Wegener, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur tot. Der frühere Polizeioffizier wurde 88 Jahre alt. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über Wegeners Tod berichtet. Unter Wegeners Leitung hatte die Spezialeinheit der Bundespolizei im Oktober 1977 die von palästinensischen Terroristen gekaperte Lufthansa-Maschine „Landshut“ im somalischen Mogadischu gestürmt und mehr als 80 Geiseln befreit. Die Entführer wollten mit der Aktion inhaftierte Terroristen der Rote-Armee-Fraktion freipressen.mehr...

Berlin. Ulrich Wegener baute in den 1970er-Jahren die GSG 9 auf, die mit dem Einsatz bei einer Flugzeugentführung im somalischen Mogadischu berühmt wurde. Jetzt ist der Terrorismus-Experte gestorben.mehr...

New York. New York wappnet sich mit weiteren Pollern auf der Straße gegen mögliche Terrorattacken und Todesfahrten mit Autos. Durch Investitionen in Höhe von 50 Millionen Dollar sollen mehr als 1500 solcher Poller an verschiedenen Orten der Metropole installiert werden. Das kündigte Bürgermeister Bill de Blasio an. Im Mai war am Times Square ein Mann mit seinem Auto in eine Gruppe von Fußgängern gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 22 Menschen verletzt. Ende Oktober hatte ein Attentäter im Süden Manhattans mit einem Kleinlaster acht Menschen getötet und elf weitere verletzt.mehr...

St. Petersburg. Der russische Geheimdienst FSB hat den mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags in einem Supermarkt in St. Petersburg festgenommen. Der Verdächtige werde nun vernommen, teilte der FSB mit. Details zur Festnahme sind noch nicht bekannt. Am Mittwoch war in einem Supermarkt in St. Petersburg eine selbstgebaute Nagelbombe explodiert. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht, außerdem gab es viele Leichtverletzte. Die Terrormiliz IS hat die Tat für sich reklamiert.mehr...

St. Petersburg. Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamiert die Attacken in einem Supermarkt in St. Petersburg und vor einer koptische Kirche in Ägypten für sich. Das teilte der IS am Abend über sein Sprachrohr Amak mit. In St. Petersburg war am Mittwoch eine Nagelbombe explodiert, 13 Menschen wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Gestern hatte ein Mann vor einer Kirche in Helwan in Ägypten um sich geschossen und sieben Menschen getötet.mehr...

Kairo. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den Angriff auf eine koptische Kirche in Ägypten für sich reklamiert. IS-Kämpfer hätten die Kirche Mar Mina in Helwan rund 25 Kilometer südlich von Kairo attackiert, teilte die Terrormiliz über ihr Sprachrohr Amak mit. Ein Attentäter hatte sich der Kirche auf einem Motorrad genähert und das Feuer auf Sicherheitskräfte eröffnet, wie das ägyptische Innenministerium mitteilte. Bei dem Vorfall waren demnach sieben Menschen getötet worden, darunter ein Polizist.mehr...

St. Petersburg. Nach der Detonation einer Nagelbombe in St. Petersburg hat die Terrormiliz Islamischer Staat die Tat für sich reklamiert. Der IS sei für die Explosion in dem Supermarkt verantwortlich, teilte die Terrormiliz über ihr Sprachrohr Amak mit. In einem Supermarkt in Russlands zweitgrößter Stadt war am Mittwoch eine selbstgebaute Nagelbombe mit einer Sprengkraft von etwa 200 Gramm Dynamit explodiert. 13 Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht, zudem gab es zahlreiche Leichtverletzte.mehr...

Kairo. Im vergangenen Jahr starben bei Anschlägen auf koptische Christen in Ägypten Dutzende Menschen. Jetzt gibt es erneut einen Zwischenfall. Mehrere Menschen sterben.mehr...

Kairo. Bei zwei Angriffen auf christliche Einrichtungen in der Nähe von Kairo sind mindestens neun Menschen erschossen und mehrere weitere verletzt worden. Ein Attentäter habe sich auf einem Motorrad der koptischen Kirche in Helwan genähert und das Feuer auf Sicherheitskräfte eröffnet, teilte das ägyptische Innenministerium mit. Sieben Menschen seien dabei getötet worden. Der mutmaßliche Angreifer wurde später festgenommen. Er soll zuvor auf einen Laden in der Stadt geschossen und dabei zwei weitere Menschen getötet haben.mehr...

Kairo. In Ägypten sollen bei einem Angriff nahe einer Kirche südlich von Kairo nach Angaben aus Sicherheitskreisen fünf Menschen getötet worden sein. Zwei Angreifer hätten demnach versucht, mit Waffengewalt in eine koptische Kirche in dem rund 25 Kilometer von der ägyptischen Hauptstadt entfernten Ort Helwan einzudringen. Sie hätten das Feuer auf Sicherheitskräfte eröffnet und dabei drei Polizisten und einen Zivilisten getötet, hieß es aus ägyptischen Sicherheitskreisen. Die Polizei habe anschließend einen der Angreifer getötet. Ein zweiter Angreifer habe fliehen können.mehr...

Moskau. Nach der Detonation einer Nagelbombe in St. Petersburg hat der russische Präsident Wladimir Putin zu einem härteren Vorgehen gegen Terroristen aufgerufen. Geheimdienstmitarbeiter seien angewiesen worden, bei der Festnahme von Terroristen nach dem Gesetz vorzugehen. „Aber bei Gefahr für Leib und Leben unserer Mitarbeiter, unserer Offiziere muss entschieden gehandelt werden - keine Gefangenen, die Banditen werden sofort liquidiert“, sagte Putin. In einem Supermarkt in Russlands zweitgrößter Stadt war am Vorabend eine selbstgebaute Nagelbombe explodiert. 13 Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht.mehr...

Moskau/St. Petersburg. Mehr als ein Dutzend Menschen werden bei einer Bombenexplosion in einem St. Petersburger Supermarkt verletzt. Präsident Putin sieht darin die Tat eines Terroristen. Nun sollen die Geheimdienste härter durchgreifen.mehr...

Kabul. Mit einem weiteren blutigen Anschlag hat die Terrormiliz Islamischer Staat in der afghanischen Hauptstadt mindestens 41 Menschen ermordet und 84 weitere verletzt. Auch ein Attentäter starb. Der Mann habe sich am Vormittag in einem Kulturzentrum in die Luft gesprengt - als dann Menschen zu Hilfe eilten, seien vor dem Haus zwei weitere Bomben gezündet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Ein Vertreter der Gemeinde, Mohammed Ali, sprach am Abend von mehr als 50 Toten.mehr...

Kabul. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den Selbstmordanschlag auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul für sich reklamiert. Die Tat sei von einem Mitglied ausgeführt worden, berichtete das IS-Sprachrohr Amak unter Berufung auf IS-Kreise. Das im Internet verbreitete Bekennerschreiben konnte zunächst nicht unabhängig auf seine Echtheit überprüft werden. Bei der Explosion seien mindestens 34 Menschen getötet und weitere 38 verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag. Zuvor hatte er von 40 Toten und 30 Verletzten gesprochen.mehr...

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Bombenexplosion in St. Petersburg mit 13 Verletzten als Terroranschlag bezeichnet. Zugleich drohte Putin in Moskau Terroristen mit noch härterem Vorgehen. Der Inlandsgeheimdienst FSB sei angewiesen worden, bei der Festnahme von Terroristen nach dem Gesetz vorzugehen. „Aber bei Gefahr für Leib und Leben unserer Mitarbeiter, unserer Offiziere muss entschieden gehandelt werden - keine Gefangenen, die Banditen werden sofort liquidiert“, sagte Putin. In einem Supermarkt war am Abend eine Nagelbombe explodiert.mehr...

New York. Eine Gefängniszelle mag auf wenig Raum viel Zeit zum Nachdenken geben - ein kreativer Ort ist sie nicht. Aber im Ringen mit ihrer Vergangenheit fertigen US-Häftlinge oft eindrucksvolle Kunstwerke an. Selbst im Gefangenenlager Guantánamo dürfen Insassen zum Pinsel greifen.mehr...

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet und weitere 30 verletzt worden. Zuerst habe sich in dem Gebäude ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Als Menschen zu Hilfe gekommen seien, seien vor dem Haus zwei weitere Bomben explodiert. Medien berichteten, dass sich in dem Gebäude Studenten oder Akademiker getroffen hätten. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die radikalislamischen Taliban teilten mit, dass sie nicht hinter der Tat steckten.mehr...

Kabul. Kabul, Aktionsfeld der Terroristen: Mehr als 20 schwere Anschläge mit Hunderten Toten gab es dort dieses Jahr. Diesmal hat sich ein Selbstmordattentäter in eine akademische Vortragsveranstaltung geschmuggelt. Es gibt wohl Verbindungen zum Krieg in Syrien.mehr...

Köln/Berlin. Die Frau des Chefs der 2007 aufgeflogenen islamistischen Sauerland-Terrorgruppe soll im salafistischen Frauen-Netzwerk in Nordrhein-Westfalen agieren. Das berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) unter Berufung auf Sicherheitskreise.mehr...

Köln. Die Frau des Chefs der 2007 aufgeflogenen islamistischen Sauerland-Terrorgruppe soll im salafistischen Frauen-Netzwerk in NRW agieren. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Muslimin agitiere für die extremistische Islam-Bewegung an Rhein und Ruhr, heißt es in dem Bericht. Ein Berliner Gericht hatte die Frau 2011 wegen der Unterstützung ausländischer Terrororganisationen zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Sauerland-Gruppe wollte Autobombenanschläge auf Diskotheken, Flughäfen und US-Einrichtungen verüben.mehr...

Karlsruhe. Welche Rolle spielt ein V-Mann beim Karlsruher Terrorverdächtigen? Auch aufgrund der Aussage des V-Mannes wurde der 29-Jährige kurz vor Weihnachten in Karlsruhe festgenommen. Der Verdächtige wiederum hat nach Medieninformationen zuvor den V-Mann angezeigt. Zweimal sogar.mehr...

Frankfurt. Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen hat ein Netzwerk islamistischer Frauen im Visier. Sie füllen Lücken in der salafistischen Szene, weil viele männliche Führungspersonen in Haft sitzen, sagte Behördenleiter Burkhard Freier der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir haben in Nordrhein-Westfalen ein sogenanntes Schwesternetzwerk mit 40 Frauen im Blick.“ Dieses Netzwerk habe ein komplettes salafistisches Programm im Angebot – von der Kindererziehung über das Kochen und die Interpretation von Religionsvorschriften bis zur Hetze gegen „Nichtgläubige“.mehr...

Frankfurt. In NRW hat ein islamistisches Frauennetzwerk ein komplettes salafistisches Programm im Angebot. Der Verfassungsschutz sieht die Gefahr der Indoktrination.mehr...

Frankfurt. Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen hat ein Netzwerk dutzender islamistischer Frauen im Visier. Sie füllen Lücken in der salafistischen Szene, weil viele männliche Führungspersonen im Zuge einer konsequenten strafrechtlichen Verfolgung in Haft sitzen, sagte Behördenleiter Burkhard Freier der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). „Wir haben in Nordrhein-Westfalen ein sogenanntes Schwesternetzwerk mit 40 Frauen im Blick.“ Dieses Netzwerk habe ein komplettes salafistisches Programm im Angebot - von der Kindererziehung über das Kochen und die Interpretation von Religionsvorschriften bis zur Hetze gegen „Nichtgläubige“. Das Salafistinnen-Netzwerk werbe und missioniere aggressiv im Netz, sagte Freier.mehr...

Rotterdam. Eine Spezialeinheit der niederländischen Polizei hat im Zentrum von Rotterdam vier Männer wegen Terrorverdachts festgenommen. Konkrete Hinweise auf einen geplanten Anschlag gebe es allerdings nicht, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Der niederländische Sender NOS spricht von einem islamistischen Hintergrund. Drei der schon vorgestern festgenommenen Männer im Alter zwischen 21 und 30 Jahren wohnen in den Niederlanden. Bei dem vierten Verdächtigen handelt es sich um einen 29-Jährigen Schweden.mehr...

Düsseldorf. Die Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen ermitteln derzeit in 110 Verfahren wegen Terrorverdachts mit islamistischem Hintergrund. Das teilte das NRW-Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.mehr...

London. Die Queen wendet sich jedes Jahr mit einer aufgezeichneten Weihnachtsrede an ihr Volk. Diesmal ging sie besonders auf die Terroranschläge ein, die Großbritannien erschüttert haben.mehr...

Los Angeles. Das FBI hat offenbar einen Terroranschlag in San Francisco vereitelt. Der Terrorvedächtige soll Sympathien für den IS geäußert haben. In seiner Wohnung finden die Ermittler Waffen und einen Brief.mehr...

Regelmäßig gibt es Razzien und Festnahmen in der Islamisten-Szene, regelmäßig werden Anschlagspläne öffentlich. Die Bundesanwaltschaft hat alle Hände zu tun mit Terrorfällen, viele gibt sie inzwischen weiter an die Länder. Wird die Justiz mit der Aufgabe noch fertig?mehr...

Die Zahl der Terrorverfahren beim Generalbundesanwalt hat 2017 enorm zugenommen. In diesem Jahr seien rund 1200 Verfahren wegen Terrorismusverdachts neu eingeleitet worden, davon etwa 1000 mit islamistischem Hintergrund, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr fast verfünffacht: 2016 waren es rund 250 Fälle gewesen, davon etwa 200 aus dem Islamismus-Bereich.mehr...

Los Angeles. Die US-Sicherheitsbehörde FBI hat in Kalifornien einen ehemaligen Marinesoldaten festgenommen, der für den ersten Weihnachtsfeiertag einen Terroranschlag in San Francisco geplant haben soll. Das FBI wirft dem Verdächtigen den Versuch vor, eine ausländische Terrororganisation zu unterstützen. Demnach soll der 26-Jährige Sympathien für die Terrormiliz IS geäußert haben. Als Anschlagsziel habe er den beliebten Pier 39 mit zahlreichen Touristenattraktionen im Nordosten der Stadt gewählt. Er habe Sprengkörper und Sturmgewehre einsetzen wollen.mehr...

Karlsruhe. Bei den Ermittlungen gegen einen terrorverdächtigen 29-Jährigen in Karlsruhe wurde nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ auch ein V-Mann eingesetzt. Viele Vorwürfe gegen den Mann beruhten auf dessen Aussagen, berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. So soll der Verdächtige dem Polizei-Informanten gesagt haben, ihn versetze der Gedanke an den Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin vor einem Jahr in Euphorie. Nach Angaben seines Anwalts bestreitet der Verdächtige Anschlagspläne, wie es in dem Bericht weiter heißt.mehr...

Düsseldorf. Ein weiterer als IS-Terrorist angeklagter Verdächtiger ist vom Düsseldorfer Oberlandesgericht auf freien Fuß gesetzt worden. Der 29-jährige Algerier Hamza C. sei nicht mehr dringend verdächtig, die Fortsetzung seiner Untersuchungshaft sei nicht gerechtfertigt, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Der Strafprozess gegen ihn wegen eines geplanten schweren Anschlags der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Düsseldorfer Altstadt läuft aber weiter.mehr...

Karlsruhe. Die Tarnung war fast perfekt. Ausgerechnet im beschaulichen Karlsruher Stadtteil Rüppurr soll ein Terrorverdächtiger gewohnt haben. Anwohner wissen nichts von ihm, doch die Polizei umso mehr. Sie beobachtete ihn intensiv - und griff nun zu.mehr...

Karlsruhe. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hat den Terrorverdächtigen von Karlsruhe in Untersuchungshaft genommen. Der Mann soll einen Anschlag geplant und die Terrormiliz IS unterstützt haben. Die Polizei hatte den 29-Jährigen gestern in Karlsruhe festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wollte er mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf Stände am Karlsruher Schlossplatz begehen. Dazu soll er die Umgebung ausgekundschaftet und sich - vergeblich - als Fahrer bei Paketdiensten beworben haben.mehr...

Karlsruhe. Der am Mittwoch in Karlsruhe gefasste terrorverdächtige Deutsche ist über längere Zeit observiert worden. Dadurch haben die Sicherheitsbehörden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mitbekommen, dass er ab Ende August 2017 die Örtlichkeiten rund um das Karlsruher Schloss auskundschaftete. Nach bisherigen Erkenntnissen erwog der 29 Jahre alte gebürtige Freiburger, unter anderem mit einem Kraftfahrzeug - Pkw, Kleinbus oder Sprinter - einen Anschlag auf die Stände rund um die Eisfläche auf dem Karlsruher Schlossplatz zu begehen.mehr...

Karlsruhe. Ein mutmaßlicher Islamist soll einen Terroranschlag auf eine weihnachtliche Eislaufanlage in Karlsruhe geplant haben. Er kommt in Untersuchungshaft. Vor dem Zugriff wurde er lange observiert.mehr...

Karlsruhe. Nach der Festnahme eines terrorverdächtigen Deutschen wird der Mann heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Spezialkräfte der Polizei hatten den 29-Jährigen gestern in Karlsruhe festgenommen. Er sei dringend verdächtig, eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben, teilte der Generalbundesanwalt mit. Demnach soll der Mann in Karlsruhe einen Anschlag geplant- und die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt haben.mehr...

Karlsruhe. Ein Terrorverdächtiger soll den Karlsruher Schlossplatz ins Visier genommen haben. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann dort mit einem Auto Menschen in den Tod reißen oder verletzen. Jetzt ist er festgenommen worden.mehr...

Karslruhe. Spezialkräfte der Polizei haben in Karlsruhe einen Mann festgenommen, der die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt und in der Stadt einen Anschlag geplant haben soll. Der 29-jährige Dasbar W. sei dringend verdächtig, eine schwere staatsgefährdete Straftat vorbereitet zu haben, teilte der Generalbundesanwalt mit. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler habe er erwogen, mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf die Stände rund um die Eisfläche auf dem Karlsruher Schlossplatz zu begehen. Ab Ende August 2017 habe er die Örtlichkeiten rund um das Karlsruher Schloss ausgekundschaftet.mehr...

Hintergründe

19.12.2017

Stille, Rosen und ein goldener Riss

Berlin. Nach dem islamistischen Terroranschlag in Berlin vor einem Jahr kämpfen Betroffene um die Rückkehr in ein normales Leben. Hinterbliebene müssen mit dem Verlust ihrer Lieben klarkommen. Nun verspricht besonders die Kanzlerin, aus Fehlern zu lernen.mehr...

Berlin. Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche hat Deutschland an die zwölf Todesopfer und rund 100 Verletzten erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel räumten Versäumnisse des Staates bei der Betreuung und Unterstützung der Angehörigen und Überlebenden ein. Stille legte sich um 20.00 Uhr über den Breitscheidplatz. Genau um 20.02 Uhr war der Attentäter Anis Amri mitten durch den Weihnachtsmarkt gerast. Zwölf Minuten lang läutete eine Glocke der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.mehr...

Berlin. Berührende Stille am Ort des Terroranschlags von vor einem Jahr: Zwölf Minuten lauschten an die 1000 Menschen auf dem Berliner Breitscheidplatz den Klängen einer Glocke der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Sie erinnerte je eine Minute lang an jedes der zwölf Todesopfer des bislang größten islamistischen Anschlags in Deutschland. Während des Geläuts bildeten Dutzende Menschen mit Kerzen eine Lichterkette um die Kirche. Am neuen Mahnmal für die Opfer des Anschlags standen mehrere Hundert Menschen vor einem Lichter- und Blumenmeer.mehr...

Berlin. Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche hat Deutschland an die zwölf Todesopfer und rund 100 Verletzten erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel räumten Versäumnisse des Staates bei der Betreuung und Unterstützung der Angehörigen und Überlebenden ein. Seit Dienstag erinnert am Tatort ein Mahnmal an den schlimmsten islamistischen Anschlag in Deutschland. Der tunesische Attentäter Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit einem gekaperten Laster in den Weihnachtsmarkt gerast.mehr...

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht im Umgang mit den Opfern des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz Versäumnisse bei Staat und Gesellschaft. Manche Unterstützung für die Angehörigen der Opfer und für die Verletzten sei spät gekommen und unbefriedigend geblieben, sagte Steinmeier bei der nicht öffentlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. „Viele Hinterbliebene und Verletzte - viele von Ihnen - haben sich nach dem Anschlag vom Staat im Stich gelassen gefühlt“, sagte Steinmeier.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Opfern und Hinterbliebenen des Terroranschlags von Berlin zugesagt, Lehren aus den Erfahrungen im Umgang mit den Betroffenen ziehen zu wollen. Gespräche mit den Hinterbliebenen hätten ihr gezeigt, welche Schwächen der Staat in dieser Situation gezeigt habe, sagte Merkel am Rande des Gedenkveranstaltungen anlässlich des ersten Jahrestages des Anschlags. Sie werde daher in einigen Monaten die Angehörigen und Verletzten wieder treffen, um ihnen deutlich zu machen, was künftig anders laufen sollte.mehr...

Hintergründe

19.12.2017

Merkel: Tag der Trauer - Tag des Willens

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will Lehren aus den Erfahrungen im Umgang mit den Betroffenen des Terroranschlags von Berlin ziehen. Die dpa dokumentiert Merkels Stellungnahme während der Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Attentats an der Gedächtniskirche.mehr...

Berlin. An den Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und die zwölf Todesopfer erinnert jetzt ein Mahnmal am Tatort. „Wir trauern mit Ihnen um geliebte Menschen, wir teilen ihren Schmerz“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bei der öffentlichen Vorstellung des sogenannten Gedenkzeichens zu den anwesenden Angehörigen und Überlebenden. „Der Anschlag hat geliebte Menschen aus unsere Mitte gerissen, die wir schmerzlich vermissen“, so der SPD-Politiker. „Er hat damit viele Menschen getroffen, er hat die Menschlichkeit getroffen.“mehr...

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht im Umgang mit den Opfern des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz Versäumnisse bei Staat und Gesellschaft. Manche Unterstützung für die Angehörigen der Opfer und für die Verletzten sei spät gekommen und unbefriedigend geblieben, sagte Steinmeier bei der nicht öffentlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer. „Viele Hinterbliebene und Verletzte haben sich nach dem Anschlag vom Staat im Stich gelassen gefühlt.“mehr...

Berlin. Zu den Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Berliner Terroranschlages hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) Angehörige und Überlebende mit einem persönlichen Brief eingeladen.mehr...

Berlin. Berlins Innensenator Andreas Geisel hält die Berliner Sicherheitsbehörden für besser aufgestellt, als es während des Terroranschlages vor einem Jahr der Fall war. Dem rbb Inforadio sagte er, die Behörden hätten eine Menge gelernt. Gleichzeitig sprach sich Geisel für einen Untersuchungsausschuss im Bundestag aus. „Es ist ja klar geworden, dass das Zusammenspiel der Bundesländer sowie der Landes- und Bundesebene nicht funktioniert hat“, betonte Geisel. Deshalb reiche es nicht aus, dass das Land Berlin oder das Land Nordrhein-Westfalen die Hintergründe aufklärten.mehr...

Berlin. Das Gedenken nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz kommt aus Sicht einer Psychologin für Hinterbliebene und Überlebende der Tat zu spät. „Nach einem schrecklichen Ereignis möchte man eine relativ schnelle Reaktion, zur Unterstützung, zum Trost“, sagte die Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité, Isabella Heuser, der Deutschen Presse-Agentur. „Dass Frau Merkel erst jetzt wie aus dem Nichts kommt, ist nicht zu verstehen“, so Heuser.mehr...

Berlin. Bewegendes Gedenken zum Jahrestag des Berliner Terroranschlags: Der Blick zurück schmerzt nicht nur wegen der Opfer, sondern auch der Fehler und Versäumnisse des Staates. Die Politik verspricht, daraus Lehren zu ziehen.mehr...

Berlin. Die Bundesrepublik gedenkt der Opfer des Terroranschlags vom Berliner Weihnachtsmarkt vor einem Jahr. Angehörige der zwölf Todesopfer sowie damals Verletzte werden am Mittag an der Gedächtniskirche ein Mahnmal enthüllen. Ein goldener „Riss“ im Boden soll die tiefe Wunde symbolisieren, die das Attentat im Leben der Betroffenen verursachte. Zu dem nicht öffentlichen Gedenken auf dem abgesperrten Breitscheidplatz werden auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.mehr...

Berlin. Die Bundeskanzlerin wollte zuhören. Zuhören, was ihr Hinterbliebene von Opfern des Berliner Terroranschlags vor einem Jahr zu sagen haben. Sie fühlen sich im Stich gelassen. Es gab Redebedarf.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich im Herbst 2018 erneut mit Angehörigen von Opfern des Berliner Terroranschlags vor einem Jahr treffen. Nach dpa- Informationen kündigte Merkel das bei ihrem mehr als dreistündigen Treffen mit etwa 80 Opfern und Angehörigen im Kanzleramt an. Bei dem Folgetreffen soll berichtet werden, was die Bundesregierung bis dahin an notwendigen Änderungen umgesetzt habe. Der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, sagte, es seien „sehr intensive Gespräche“ gewesen. „Es war sehr gut, dass die Kanzlerin das gemacht hat, das hat zur Entspannung geführt.“mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat sich mit Angehörigen von Opfern des Berliner Terroranschlags vom Breitscheidplatz vor einem Jahr getroffen. Vor dem Treffen hatte Merkel nach massiver Kritik bessere Unterstützung versprochen. Wie der Opferbeauftragte Kurt Beck der dpa sagte, haben sich Hinterbliebene und Verletzte des Anschlags aufgenommen gefühlt. Das Treffen habe rund drei Stunden gedauert, „es waren sehr intensive Gespräche“, so Beck. Merkel sei von Tisch zu Tisch gegangen und sei auf jeden individuell eingegangen, sagte der Berliner Opferbeauftragte Roland Weber der dpa.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Angehörigen von Opfern des Berliner Terroranschlags vor einem Jahr getroffen. Die Begegnung im Kanzleramt fing am Nachmittag an und soll nach dpa-Informationen rund zwei Stunden dauern. Vor dem Treffen hatte Merkel nach massiver Kritik bessere Unterstützung versprochen. Die Kanzlerin hatte zuvor gesagt, der Opfer-Beauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, habe eine ganze Reihe von Dingen deutlich gemacht, die unzureichend seien. Die Bundesregierung werde sich mit aller Kraft für Verbesserungen einsetzen.mehr...

Hamburg. Für die Mehrheit der Deutschen gibt es nach einer neuen Umfrage nur noch fünf sichere Urlaubsregionen. Neben dem eigenen Land sind das Österreich und die Schweiz sowie mit deutlichem Abstand Italien und Skandinavien. Das wichtige Reiseziel Spanien gilt nur knapp der Hälfte der Befragten als ein Land, in dem sie sich im Urlaub wohl und sicher fühlen. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK. Die ehemals klassischen Urlaubsziele Türkei, Ägypten und Tunesien werden von nur noch fünf Prozent als sichere Reiseländer betrachtet.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat Angehörigen von Opfern des Berliner Terroranschlags vor einem Jahr nach massiver Kritik bessere Unterstützung versprochen. Merkel sagte in Berlin nach Beratungen der CDU-Spitzengremien, der Opfer-Beauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, habe eine ganze Reihe von Dingen deutlich gemacht, die unzureichend seien. Die Bundesregierung werde sich mit aller Kraft für Verbesserungen einsetzen. Merkel sagte, ihr sei das Treffen mit den Hinterbliebenen „sehr wichtig“. Sie will Angehörige am Nachmittag im Kanzleramt empfangen.mehr...