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Tester: Qualitätsunterschiede bei Katzenfutter

Berlin (dpa/tmn) Katzenhalter sollten auch selbst auf eine ausgewogene Nahrungsaufnahme ihrer Tiere achten. Denn Katzenfutter aus dem Handel sind laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest von sehr unterschiedlicher Qualität.

Tester: Qualitätsunterschiede bei Katzenfutter

Ist eine Katze gesund, schlank und trinkt sie genug, spricht nichts gegen Trockenfutter. (Bild: ZB-Funkregio Ost)

So erhielt die überwiegende Zahl der Sorten im Test positive Bewertungen - sechsmal wurde aber das Gesamturteil «ausreichend» oder «mangelhaft» vergeben. Untersucht wurden 28 Feucht- und 11 Trockenfutter, die als sogenanntes Alleinfutter deklariert sind: Sie müssen nach der Futtermittelverordnung also so zusammengesetzt sein, dass eine gesunde erwachsene Katze damit rundum versorgt ist, schreibt Stiftung Warentest in Berlin in ihrer Zeitschrift «test». In 32 der 39 Fälle wurde in dieser Hinsicht ein «sehr gut» oder ein «gut» vergeben. In manchen Fällen aber war das Futter nicht ausgewogen - es war also zum Beispiel zu wenig Kalzium enthalten.

Außerdem kritisieren die Warentester, dass die Fütterungsempfehlungen auf mancher Packung zu hoch seien - Katzenhalter würden damit zur Überfütterung animiert. Ist eine Katze gesund, schlank und trinkt sie genug, spricht laut Stiftung Warentest nichts gegen Trockenfutter. «Sehr gute» Sorten sind den Angaben nach beim Discounter schon für 5 oder 6 Cent pro Tagesration zu haben. «Sehr gutes» Feuchtfutter kostet deutlich mehr.

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