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Teuerung lässt leicht nach: Trotzdem 3,1 Prozent

Wiesbaden (dpa) Die Teuerung in Deutschland verharrt trotz einer Entspannung bei den Preisen für Heizöl und Kraftstoffe auch im August über der Drei-Prozent-Marke. Die jährliche Inflationsrate betrug 3,1 Prozent.

Teuerung lässt leicht nach: Trotzdem 3,1 Prozent

Billiger und trotzdem preistreibend: Entscheidend für das hohe Niveau der Teuerung bleiben Heizöl und Kraftstoffe.

Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf Basis der Daten aus sechs Bundesländern mit. Zwar bedeutet dies aus Verbrauchersicht eine leichte Entspannung an der Preisfront nach dem 15-Jahres-Hoch von Juni und Juli mit jeweils 3,3 Prozent. Doch noch immer liegt die Inflationsrate deutlich über der Marke 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität gewahrt sieht. Der niedrigste Wert für Deutschland in diesem Jahr war im April mit 2,4 Prozent erreicht worden.

Von Juli auf August sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,3 Prozent. Dies erklärten die Statistiker vor allem mit Preisrückgängen bei Heizöl und Kraftstoffen. Heizöl war im August je nach Bundesland um 8,6 bis 11,6 Prozent günstiger als im Juli 2008. Für Benzin und andere Kraftstoffe mussten Verbraucher 4,9 bis 6,4 Prozent weniger zahlen. Dennoch gehören diesen beiden Posten weiterhin zu den Inflationstreibern: Rechnet man Heizöl und Kraftstoffe heraus, liegt die Jahresrate der sechs Bundesländer - Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Brandenburg - laut Bundesamt deutlich niedriger bei 2,2 bis 2,7 Prozent.

Auch bei den Nahrungsmitteln waren die Preise im August im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,3 bis 0,7 Prozent rückläufig, was sich vor allem mit dem saisonbedingt größeren Angebot bei Obst und Gemüse erklärt. Binnen Jahresfrist verteuerten sich Nahrungsmittel jedoch um 6,2 bis 8,5 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse für August will das Statistische Bundesamt am 16. September veröffentlichen.

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