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Teure Straßenreparatur

Teure Straßenreparatur

Schlaglöcher wie hier an der Cappenberger Straße sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Straße repariert werden muss. Goldstein Foto: Foto Goldstein

Wenn eine Straße einmal gebaut ist, sollte sie eigentlich recht lange halten. 30 Jahre mindestens, gerne auch länger. Doch das klappt nicht immer – meistens, weil die Straßen vor 20 Jahren bei weitem nicht für den Verkehr ausgelegt waren, den sie heute tragen müssen. Die Folge: Viele Straßen sind kaputt und müssen repariert werden.

Und diese Reparaturen kosten Geld. Für 2018 hat die Stadt Lünen allein mehr als drei Millionen Euro nur für solche Reparaturen vorgesehen. Die tatsächlichen Kosten liegen noch höher, weshalb auch die Anlieger der Straßen, die repariert werden, einen Teil der Reparaturen bezahlen müssen. Für einige Hausbesitzer kann das richtig ins Geld gehen: Je größer das Grundstück und das Haus sind, desto höher wird auch die Rechnung, die der Besitzer von der Stadt bekommt – manchmal bis zu 10.000 Euro und mehr.

Das finden viele Bürger ungerecht – vor allem natürlich die, die tatsächlich solche Summen zahlen müssen. Sie fordern, dass künftig alle Bürger einer Stadt, egal an welcher Straße sie wohnen, Geld für die Reparaturen bezahlen müssen. Eine solche jährliche Steuer sei gerechter, als wenn die Kosten nur auf einen Teil der Bürger umgelegt werden.

Daniel Claeßen

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