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Teures Bio-Katzen-Futter ist nur „mangelhaft“

Berlin. Aus Liebe zum Tier scheut so mancher Katzen-Halter keine Kosten. Wer etwa beim Futter viel Wert auf Bio-Qualität legt, zahlt meist etwas mehr. Doch erfüllen solche Produkte wirklich die Erwwartungen?

Teures Bio-Katzen-Futter ist nur „mangelhaft“

Trockenfutter versorgt Katzen mit allen wichtigen Nährstoffen. Wichtig ist, dass die Tiere zusätzlich viel trinken. Foto: Silvia Marks

Ausgerechnet teures Bio-Katzenfutter schneidet „mangelhaft“ ab: Zu diesem Urteil kommt die Stiftung Warentest bei einem Trockenfutter-Test.

In dem mangelhaften Produkt wiesen die Tester zu wenig Kalium und zugleich zu viel Phosphor nach - die Kombination aus beidem ist schlecht für die Nieren der Katze, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 5/2018). 20 der 25 geprüften Trockenfutter-Mischungen liefern aber den perfekten Mix, den Katzen brauchen: genug Eiweiß, wichtige Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe.

„Sehr gut“ hat unter anderem das günstige Futter „Bianca“ von Penny abgeschnitten (5 Cent pro Tagesration) sowie „Coshida“ von Lidl (ebenfalls 5 Cent). Etwas teurer, aber ebenfalls mit Bestnote schnitten „Kitekat“ von Mars (15 Cent pro Tag) sowie „Purina One“ von Nestlé ab (22 Cent pro Tag).

Trockenfutter enthält nur etwa 10 Prozent Wasseranteil. Katzen, die damit gefüttert werden, brauchen deshalb viel Flüssigkeit extra. Auf die Futterempfehlungen der Hersteller sollten sich Halter nur bedingt verlassen: Oft werden zu hohe Mengen angegeben, die Übergewicht bei den Tieren fördern. Ausschlaggebend für die Menge sind neben dem Gewicht der Katze Rasse, Aktivität und Alter: Freigänger brauchen beispielsweise mehr Kalorien als Stubenhocker. Am besten wiegen Halter ihr Tier wöchentlich. Ab 200 Gramm Zu- oder Abnahme sollten sie gegensteuern.

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