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„The Death of Stalin“: Bitterböse Tragikomödie

Berlin. Wie sah nach Stalins Tod der Kampf seiner Vertrauten um die Nachfolge aus? Regisseur Armando Iannucci präsentiert in seinem neuen Film ein tragikomiesches Szenario.

„The Death of Stalin“: Bitterböse Tragikomödie

Lawrenti Beria (Simon Russell Beale, links) und Georgi Malenkow (Jeffrey Tambur) wollen die Nachfolge Stalins antreten.-Foto: Concorde Filmverleih

Als der russische Diktator Josef Stalin am 2. März 1953 einen Schlaganfall erleidet und kurz darauf stirbt, folgt ein erbitterter Kampf um die Nachfolge.

Mitglieder des Politbüros wie Chruschtschow (Steve Buscemi), Molotow (Michael Palin), Geheimdienstchef Beria (Simon Russell Beale) oder der Weltkriegsgeneral Schukow (Jason Isaacs) ringen mit allen Mitteln um die Macht. Ein gnadenloses Hauen und Stechen beginnt. Der schottische Regisseur Armando Iannucci, Schöpfer der Emmy gekrönten HBO-Satire „Veep - Die Vizepräsidentin“, legt mit „The Death of Stalin“ eine hochkarätig besetzte, bitterböse Tragikomödie vor, die auf Fakten beruht und sich ganz auf ein hervorragendes Ensemble stützt. In Russland wurde der Film bereits im Februar verboten.

The Death of Stalin, Großbritannien/Frankreich 2018, 107 Min., FSK ab 12, von Armando Iannucci, mit Steve Buscemi, Michael Palin, Simon Russell Beale

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