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Theaterehe Krefeld-Mönchengladbach: Acht Jahre finanziert

Krefeld/Mönchengladbach. Die Zukunft der ältesten Theaterehe Deutschlands zwischen den Bühnen Krefeld und Mönchengladbach ist bis 2025 gesichert. Der Aufsichtsrat des fusionierten Theaters habe die dritte Auflage des Konzepts „Theater mit Zukunft“ einstimmig beschlossen, teilte die Stadt Krefeld am Donnerstag mit. Das Drei-Sparten-Haus mit Sinfonieorchester und 550 Mitarbeitern erhalte dadurch Planungssicherheit.

Ab Herbst 2020 erhöhen die beiden niederrheinischen Städte ihren jährlichen Zuschuss für die Bühnen um jeweils gut 1,9 Millionen Euro auf dann rund 15 Millionen Euro pro Stadt. Die Zuschüsse sind damit für die nächsten Jahre festgeschrieben. Die Räte der beiden Städte müssen noch zustimmen. Noch Ende 2008 hatten die beiden Bühnen kurz vor der Pleite gestanden.

Fest in das Konzept eingeplant seien auch die von der neuen Landesregierung bereits angekündigten Zuschusserhöhungen. Die kommunalen Theater in Nordrhein-Westfalen seien im bundesweiten Vergleich deutlich unterfinanziert, sagte der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) als Vorsitzender des Aufsichtsrats.

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