Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Thomas Quasthoff findet Echo-Preis-Rückgabe dumm

Osnabrück. Nach dem Echo-Skandal um Kollegah und Farid Bang gaben mehrere Musiker ihre Preise zurück. Bassbariton-Star Thomas Quasthoff will das nicht tun - aus einem triftigen Grund.

Thomas Quasthoff findet Echo-Preis-Rückgabe dumm

Der deutsche Bass-Bariton Thomas Quasthoff will seine Echo-Preise behalten, weil er nach eigenen Aussagen dafür hart gearbeitet hat. Foto: Herbert Neubauer

Der Bassbariton-Star und Jazz-Sänger Thomas Quasthoff will seine Echo-Preise behalten. Er habe für die Auszeichnungen hart gearbeitet und sehe keinen Anlass, sie zurückzugeben, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Ich finde das populistisch, ich finde es dumm.

Das würde ich auch Daniel Barenboim so sagen: Ich kann mich öffentlich dazu äußern, aber ich muss doch den Preis nicht zurückgeben.“ Nach der umstrittenen Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang hatten zahlreiche Musiker ihre Echos zurückgegeben - darunter Stardirigent Daniel Barenboim und Sänger Marius Müller-Westernhagen.

Das Album der Rapper enthält Textzeilen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ und „Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow“. Quasthoff kritisierte er die Entscheidung, die Rapper auszuzeichnen, hart: Dass am Holocaust-Gedenktag der Preis an die beiden vergeben worden sei, finde er „ehrlich gesagt, traurig und ganz schlimm.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bühne

Kultursenator setzt für Volksbühne auf „Exzellenz“

Berlin. Jahrzehntelang galt die Berliner Volksbühne als Vorzeigetheater. Der Streit um die Nachfolge von Regie-Ikone Frank Castorf hat sie in eine tiefe Krise gestürzt. Wie geht es weiter?mehr...

Bühne

„Vorsicht Volksbühne!“ - Debatte über Zukunft des Theaters

Berlin. Die Akademie der Künste veranstatet das Treffen, bei dem Theatermacher, Wissenschaftler und das Publikum diskutieren, wie sich die Zukunft des Hauses gestalten lassen kann. Auch der Interrims-Chef des Theaters Klaus Dörr war zum Auftakt gekommen.mehr...