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Thyssenkrupp-Betriebsrat: Fusion „kritisch hinterfragen“

Duisburg. Der Betriebsrat der Stahlsparte von ThyssenKrupp will künftig „jede noch so kleine Entwicklung“ im Zusammenhang mit der geplanten Stahlfusion mit dem Konkurrenten Tata kritisch hinterfragen. Das kündigte der am Montag gewählte neue Chef des Betriebsrats, Tekin Nasikkol, in Duisburg an. „Das vom Vorstand geplante Joint Venture ist noch lange nicht beschlossen - Nachteile für unsere Standorte unsere Belegschaft machen wir nicht mit“, sagte Nasikkol.

Thyssenkrupp-Betriebsrat: Fusion „kritisch hinterfragen“

Tekin Nasikkol spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Als Stellvertreter fungiert der bisherige Geschäftsführer des Betriebsrats, Horst Gawlik. Gawlik beklagte das aus seiner Sicht schwindende Vertrauen in den Vorstand des Unternehmens. Fast tägliche Gerüchte und Meldungen verunsicherten die Belegschaft stets auf Neue, sagte er. Bei einer Betriebsversammlung am kommenden Donnerstag wollen sich die Stahlkocher über den aktuellen Stand der geplanten Fusion informieren.

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