Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Thyssenkrupp nimmt weitere Hürde auf Weg zur Fusion mit Tata

Essen. Auf dem Weg zur Stahlfusion mit Tata ist Thyssenkrupp einen wichtigen Schritt weitergekommen. Die Prüfung der Bücher - die sogenannte Due Diligence - „ist so gut wie abgeschlossen“, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Nun wartet der Essener Konzern noch darauf, dass sich der indische Partner Tata Steel mit den Arbeitnehmern an den niederländischen und walisischen Standorten über die Rahmenbedingungen des neuen Unternehmens einigt. „Diese Einigung ist ein wesentlicher Schritt für die Gründung des Joint Ventures.“

Thyssenkrupp nimmt weitere Hürde auf Weg zur Fusion mit Tata

Das Stahlwerk des Industriekonzerns ThyssenKrupp. Foto: Oliver Berg/Archiv

Thyssenkrupp hatte diese Hürde bereits erfolgreich genommen. Demnach sollen die mehr als 21 000 Mitarbeiter unter anderem eine Beschäftigungsgarantie bis zum 30. September 2026 sowie eine langfristige Standortsicherung erhalten. Das Unternehmen will aber weiter an der geplanten Streichung von 2000 Stellen in Deutschland festhalten und den Unternehmenssitz in die Niederlande verlagern. Der Vertrag mit Tata soll voraussichtlich im Mai besiegelt werden.

Der Großinvestor Cevian erneuerte indes seine Kritik am Kurs von Thyssenkrupp. „Der Konzern muss sich von seiner überkomplizierten Struktur verabschieden. Sie passt nicht in die heutige Zeit“, sagte Cevian-Mitgründer Lars Förberg dem „Handelsblatt“ (Montag). Er forderte mehr Freiraum für einzelne Sparten, „damit sie sich ebenso schnell bewegen können wie ihre jeweilige Konkurrenz“. Damit würden Börsengänge einzelner Bereiche oder Teilverkäufe einfacher.

Das Unternehmen verwies auf seine „klare Stategie“ mit der Stahlfusion als „Meilenstein“. „Mit der Ausgliederung des Stahlbereichs schafft Thyssenkrupp eine zentrale Voraussetzung dafür, das strategische Zielbild zu schärfen und auch die finanziellen Zielsetzungen anzupassen“, sagte der Sprecher.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Rollerfahrer stirbt bei Kollision

Paderborn. Ein 50 Jahre alter Rollerfahrer ist in Paderborn von einem Auto erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Wagen sei am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache hinter einer Bahnüberführung in das Heck des Rollers gefahren, teilte die Polizei mit. Der Motorroller und das Auto schleuderten in Leitplanken und wurden völlig zerstört. Der 50-Jährige starb noch am Unfallort. Der 62 Jahre alte Autofahrer kam den Angaben zufolge mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die Polizei sicherte Spuren und wollte klären, ob möglicherweise ein drittes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Die Beamten bezifferten den Schaden auf etwa 65 000 Euro.mehr...

NRW

Vapiano treibt Wachstumskurs voran

Köln. Die Restaurantkette Vapiano treibt ihren Wachstums- und Expansionskurs voran. Für das laufende Geschäftsjahr sind weltweit 33 bis 38 neue Standorte geplant, wie Vapiano am Mittwoch in Köln mitteilte. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen dank neuer Restaurants und zusätzlicher Service-Konzepte sein Umsatzziel erreicht - mit 324,7 Millionen Euro waren die Erlöse um 30,6 Prozent gestiegen. Auf vergleichbarer Fläche betrug das Plus 4,8 Prozent. Für dieses Jahr hat sich das Management eine Zielspanne beim Umsatz von 390 Millionen bis 420 Millionen Euro gesetzt.mehr...

NRW

Abschiebeflug aus Düsseldorf in Afghanistan eingetroffen

Kabul. In Afghanistans Hauptstadt Kabul ist am Mittwochmorgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Dies bestätigte ein Beamter der Einwanderungsbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Die Maschine war am Dienstagabend in Düsseldorf gestartet. Es war die bisher zwölfte Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan. Wie viele Asylbewerber in der Maschine saßen, war nicht bekannt.mehr...

NRW

Straelener Übersetzerpreis für Katy Derbyshire

Straelen. Der renommierte Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW geht in diesem Jahr an Katy Derbyshire. Die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium (EÜK) vergeben. Die seit 1996 in Berlin lebende Britin werde für ihre Übersetzung des Romans „Im Stein“ von Clemens Meyer ausgezeichnet, teilte das EÜK am Dienstagabend mit. Die Übersetzung überzeuge „durch Vielstimmigkeit, soziologische Versiertheit und nicht zuletzt durch sprachliche Schönheit“. Derbyshire wurde auch für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die 45-Jährige hat zahlreiche deutschsprachige Gegenwartsautoren übersetzt, unter ihnen Christa Wolf und Sibylle Lewitscharoff.mehr...

NRW

Vermieter muss geklauten Strom für Cannabis-Zucht zahlen

Düsseldorf. Der Vermieter eines Düsseldorfer Hochbunkers muss 65 000 Euro Stromkosten für eine illegale Cannabis-Plantage zahlen. Das hat das Landgericht am Mittwoch entschieden. Die Stadtwerke hatten den 80-Jährigen verklagt. Das Gericht war überzeugt davon, dass der Vermieter mindestens Beihilfe zum Stromklau leistete, indem er eine extra starke Stromleitung legen ließ. Deshalb komme es nicht darauf an, ob er den Strom selbst schwarz abgezapft habe oder nicht.mehr...

NRW

Prozess um BVB-Anschlag: Bürki hatte danach Schlafstörungen

Dortmund. BVB-Torwart Roman Bürki sagt im Prozess um den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund aus. Er berichtet von Schlafstörungen und Momenten, in denen er heute schreckhaft ist.mehr...