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Timo Piontek ist erneut Junioren-Weltmeister

Rudern

DORSTEN Der Dorstener Timo Piontek hat bei der Junioren-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice seinen WM-Titel im Doppelzweier verteidigt. Mit seinem Berliner Partner Stefan Riemekasten feierte er im Finale am Sonntag einen souveränen Sieg vor Frankreich und Italien.

08.08.2010
Timo Piontek ist erneut Junioren-Weltmeister

Timo Piontek (li.) und Stefan Riemekasten (re.) schmettern bei der Siegerehrung die Nationalhymne.

Das deutsche Duo war als Favorit ins Finale gegangen. Zu souverän waren die Auftritte von Piontek und Riemekasten in den Vorentscheidungen der WM gewesen. Im Halbfinale gegen Ungarn, Slowenien, Frankreich, Griechenland und die Schweiz wurde es schon ernster. Doch die Mischung aus Kraft und Spritzigkeit ruderte ihren Weg unbeirrt weiter, übernahm schon früh die Führung und gestaltete auch das Semifinale nach ihren Spielregeln.

Ungarn und Frankreich blieben den Deutschen zwar auf den Fersen, doch spätestens nach 1500 Metern gab es keinen Zweifel mehr am deutschen Halbfinal-Sieg. Im Endspurt musste das deutsche Team nicht alle Karten auf den Tisch legen und beendete das Rennen kontrolliert. Zwei offene Bootslängen vor Frankreich überquerten Timo und Stefan die Ziellinie und ruderten sich damit in die Favoritenrolle für das Finale. Dort fuhren der für den TVK Essen startende Piontek und sein Berliner Partner erneut einen Start-Ziel-Sieg heraus und kontrollierten zu jeder Zeit das Geschehen. Nach dem Rennen erklärte der junge Dorstener: „Als ich in diesem Jahr mit Stefan das erste Mal zusammen gerudert habe, haben wir nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Aber durch die Saison wurde es immer besser. Am Ende des Rennens, als wir einen sicheren Vorsprung hatten, haben wir an einer guten Zeit gearbeitet.“ Der Deutsche Ruderverband war in Racice mit fünf Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen der erfolgreichste Verband. Auf Platz zwei folgte mit großem Abstand Rumänien (2 Gold, 1 Silber).

Während andere deutsche WM-Teilnehmer im Augenblick dieses Triumphes bereits den Blick auf die olympischen Spiele 2012 in London richteten, blieb Timo Piontek gelassen: „Ich will weiter rudern, aber es ist zu früh, um über London zu sprechen. Ich trainiere erst mal, dann sehen wir weiter!“