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Tischlein deck dich

QUERENBURG Die Gemeinsamkeiten von Bauen und Kochen sind größer als vermutet: Harmonie, Proportion oder Komposition sind Leitgedanken in der Gestaltung von Architektur wie in der Gastronomie.

17.10.2007

Zum Studieneinstieg stellten sich die Erstsemester des Fachbereichs Architektur  an der Hochschule Bochum der Aufforderung „Tischlein deck' dich!“ und kreierten in der „BlueBox“, dem architektonischen Lern- und Ausstellungscenter, ihre ganz eigenen Szenerien zur Verbindung von Ort und Geschmack: Zehn Gruppen versetzen Kommilitonen wie Professorinnen und Professoren in eigene Welten.

Barocke Tafel

Von der barocken königlichen Tafel reichte das Spektrum der Inszenierungen bis zum rustikalen Bauernschmaus. Eine Zeitreise in die 60er Jahre weckte bei den älteren Teilnehmern der Präsentation nostalgische Gefühle und das Partygefühl des Jahres 2032 bot ein funkelnder Discohimmel. Selbstverständlich fehlte im „Revier“ auch die obligatorische Pommesbude alias „BO-Treff“ nicht: sogar ein „Dittsche“ im Bademantel verschönte dieses Ambiente. Außerdem sehenswert: eine „Jagdszene“ im Zelt mit Luftballon-Tannen, ein japanischer Esstisch im Spannungsfeld von asiatischer Tradition und Moderne sowie das komplett in Zeitungen gehüllte „Café Extrablatt“.

Finale beim Pciknick

Neben der Präsentation ihrer Traumdiners sorgten die angehenden Architektinnen und Architekten mit kleinen passenden „Häppchen“ dafür, dass diese Inszenierung auch den Geschmackssinn kitzelten und allen Besuchern das Wasser im Munde zusammen laufen lies. Sujetgerecht gab es an der barocken Tafel ein mehrgängiges Menü, eine Brotzeit in der Bauernkate und Bowle am 60er-Jahre Wohnzimmertisch.

Und als Finale fanden sich schließlich alle Beteiligten des bildgewaltigen Events beim Picknick auf der Wiese wieder - stilgerecht auf selbst designten Decken. Architektur-Dekan Prof. Herman  Kleine-Allekotte: „Diese Präsentation zeigt, was in die neuen Architekturstudierenden leisten können und werden. 'Tischlein deck dich' hat uns nicht einfach satt gemacht, sondern hungrig auf spätere spannende Präsentationen!“