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Tod eines Brückenbauers: Politik und Kirche würdigen Kardinal Lehmann

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Mainz

, 11.03.2018

Brückenbauer, Reformer, Menschenfreund - der Tod des Mainzer Kardinals Karl Lehmann hat in Kirchen, Politik und Gesellschaft Betroffenheit ausgelöst. Der Geistliche, der seit September mit den Folgen eines Schlaganfalls gekämpft hatte, starb am frühen Morgen im Alter von 81 Jahren in seinem Haus in Mainz. Als Bischof von Mainz und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz prägte er die katholische Kirche weit über Mainz hinaus. „Er war einer der wichtigen Brückenbauer zwischen den Konfessionen und Religionen“, würdigte ihn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.