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Töchter sollen nachkommen

21.03.2018

Wer in Deutschland als Flüchtling anerkannt wurde, darf eigentlich seine enge Familie nachholen. Bei Kibrom Teklehaimanot hat das aber bisher nicht geklappt. Der Mann aus Eritrea lebt seit mehreren Jahren in Brambauer und arbeitet dort auch. Seine beiden Töchter sind allerdings noch in Äthiopien. Denn dorthin war die Familie zuerst geflohen. Die Mutter ist dort bei einem Autounfall gestorben. Seitdem sind die Kinder, beide minderjährig, alleine dort. Die Töchter müssen in der deutschen Botschaft vor Ort ein Visum beantragen. Es dauert allerdings manchmal ein Jahr, überhaupt einen Termin zu bekommen. Jetzt will das Land Deutschland aber auch noch sicherstellen, dass die Mädchen auch wirklich Kibroms Töchter sind. Dazu sollen er und die Kinder einen DNA-Test machen.

Marc Fröhling

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