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Touristenhotel in Manila in Flammen

Manila. Rauch zieht durch die Straßen, Menschen drängen panisch aus einem Hochhaus: Ein Feuer in einem großen Hotel in Manila hat mehrere Menschen das Leben gekostet. Auch zehn Stunden nach ihrem Ausbruch sind die Flammen noch nicht gelöscht.

Bei einem Brand in einem großen Touristenhotel in der philippinischen Hauptstadt Manila sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten.

Mehr als 300 Menschen seien aus dem 22-stöckigen Gebäude in Sicherheit gebracht worden, wo das Feuer auch zehn Stunden nach seinem Ausbruch am Sonntag weiter brannte.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand bei Renovierungsarbeiten ausbrach, wie der örtliche Feuerwehrchef sagte. Das Waterfront Manila Pavilion Hotel mit 350 Zimmern und einem Casino liegt in Manilas Touristenbezirk Ermita. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1968 und wurde seit vergangenem Jahr grundlegend renoviert.

Mitarbeiter pressten sich Hand- und Taschentücher auf Nase und Mund und schnappten nach Luft, als sie das brennende Hotel verließen. Die Gegend um das Hotel war gefüllt mit dickem, grauem Rauch. Die Behörden riefen Autofahrer dazu auf, die angrenzenden Straßen wegen beschränkter Sicht zu meiden.

Zeitweilig waren 19 Menschen in einem Raum in dem Hotel eingeschlossen, während es um sie herum brannte. Retter versuchten, mit ihnen in Kontakt zu bleiben und suchten nach einer Möglichkeit, sie ins Freie zu bekommen.

Bei den Toten handelte es sich um Angestellte des Casinos. Sie seien an Rauchgasvergiftungen gestorben, sagte ein Polizeisprecher. Zwei weitere Casino-Mitarbeiter würden noch vermisst. Unter den Verletzten seien zudem zwei Ausländer. Ihre Nationalitäten waren zunächst nicht bekannt.

Die Behörden haben die genaue Ursache des Feuers noch nicht ermittelt. Angestellte des Hotels sprachen aber davon, dass die Arbeiter bei ihren Renovierungsarbeiten ein Schweißgerät verwendeten.

Der Katastrophenschutz von Manila hatte zunächst mitgeteilt, dass vier Menschen ums Leben gekommen seien. Das Krankenhaus, in das die Opfer gebracht wurden, widersprach dem jedoch und teilte mit, eines der Opfer habe wiederbelebt werden können. Es sei aber weiter in kritischem Zustand.

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