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Traditionelle Taufe im Freien

Traditionelle Taufe im Freien

Pfingstmontag wurden Täuflinge in der Ruhr gesegnet. Schmitz Foto: Foto: Reinhard Schmitz

Nicht im Kirchenraum – sondern draußen im Elsebad wurden die Kinder am Pfingstmontag getauft. Traditionell findet diese Freiluft-Taufe im Elsebad jedes Jahr statt. Die Halle neben dem Kiosk verwandelt sich dann in einen Gottesdienstraum. Ein Holzkreuz schmückte die Fensterfront. Davor diente ein Tisch mit weißer Decke und einem dicken Strauß Pfingstrosen als Altar. Nebenan, auf dem Elsebar-Tresen reihten sich sieben Taufkerzen. „Sieben sind es selten“, sagte Pfarrer Thomas Gössling, als er durch die Sitzreihen ging, um jeden Täufling einzeln zu segnen: „Da muss man aufpassen, dass man keinen vergisst.“ Mit der hohlen Hand goss Pfarrer Gössling den Täuflingen das Wasser vorsichtig über den Kopf, ein Stapel frischer weißer Handtücher lag zum Abtrocknen gleich griffbereit daneben. Anschließend erhielt jeder noch seinen individuellen Taufspruch wie „Die Liebe hört niemals auf.“

Zur gleichen Zeit wurden auch 21 Täuflinge am Ruhrufer gesegnet. Barfuß im recht kühlen Wasser von den Pfarrern Dr. Klaus Johanning und Harmut Görler. Die Stimmung war bei sonnigem Wetter super: Im Hintergrund sonnten sich Jugendliche, Hunde tobten auf der Kiesinsel und eine Gruppe Kanufahrer glitt stromabwärts vorbei. Marén Carle

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