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Träume unterm Regenschirm - 7500 Menschen beim Musikfest am Schloss Nordkirchen

NORDKIRCHEN Träume unterm Sternenhimmel sollten es werden. Doch leider kannte der Wettergott in diesem Jahr keine Gnade mit den Besuchern des Musikfestes im Innenhof des Schlosses Nordkirchen.

Träume unterm Regenschirm - 7500 Menschen beim Musikfest am Schloss Nordkirchen

Das Musikfest am Schloss Nordkirchen lockte wieder tausende Besucher und das große Abschlussfeuerwerk fand trotz des miserablen Wetters statt.

„Die Nacht der 1000 Regenschirme“ wäre wohl ein passenderer Veranstaltungstitel gewesen, denn bis auf eine kurze Pause regnete es während des Musikfestes am Freitagabend in Strömen. Die 10. Auflage der Musikreihe „Sommernachtsträume am Wasserschloss“ fiel somit buchstäblich in den Wassergraben. „Ich möchte mich bedanken, dass Sie uns, trotz dieses miserablen Wetters, die Treue halten“, begrüßte Franz Lamprecht, Dirigent der rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ aus Satu Mare, sein Publikum.

Und die Zuschauer hatten vorgesorgt. Ob in den Reihen im Sitzplatzbereich oder auf Bierbänken, Garten- und Campingstühlen im „Stehplatzbereich“schützten sich die Musikfreunde mit Regenschirmen, Kapuzen und sogar Planen vor der Nässe. Nicht wie gewohnt, an einem lauschigen Sommerabend, konnte den mitgebrachten kulinarischen Leckereien gefrönt werden. Käse und Weintrauben blieben regensicher in der Tupper-Box. „So ein Wetter haben wir noch nicht erlebt“, bemerkte der Nordkirchener Frank Büscher, der über seinem Tisch einen Himmel mit 160 kleinen Sternen errichtet hatte. Trotzdem bereute es keiner der über 7000 Gäste, zu dem Musikfest gekommen zu sein. Denn auch im Regen kreierten die Musik der Rumänischen Staatsphilharmonie und die Kulisse des Schlosses eine einzigartige Atmosphäre.

Zu Antonin Dvoraks „Slawischen Tänzen“ oder Strauß´ „Wiener Blut“ tanzten Wasserfontänen synchron zur Musik, das Schloss - in rotes Licht getaucht. Zu George Bizets „Carmen“ stieg zum furiosen Finale ein Feuerwerk über dem Schloss empor. Die Zuschauer quittierten die Darbietungen mit „Bravo-Rufen“. „Wir freuen uns richtig, dass wir uns aufgerafft haben, es war ein toller Abend“, erzählte Britta Stratmann aus Herbern. Und auch Annegret Berge-Lohr aus Hünxel ist froh, trotz des Wetters, gekommen zu sein. „Es ist immer wieder das Zusammenspiel der wunderschönen Musik und der Kulisse, das dieses tolle Ambiente möglich macht.“ 

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