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Trendforscher Horx: Düstere Zukunftsaussichten für die Liebe

Essen. Zunehmende Beziehungsunfähigkeit und Pornografisierung: Die Zukunft der Liebe sieht eher düster aus. Auch Dating-Portale im Internet erzeugten laut Horx eher „Anti-Liebe“.

Trendforscher Horx: Düstere Zukunftsaussichten für die Liebe

Matthias Horx schaut liebestechnisch düster in die Zukunft. Foto: Gregor Fischer

Der Trendforscher und Soziologe Matthias Horx schaut beim Thema Liebe etwas düster in die Zukunft. „Ein Teil der Menschheit wird beziehungsunfähig und kann nicht mehr mit einem Partner umgehen“, sagte der Leiter des Zukunftsinstituts (Frankfurt/Main) in einem Interview der „WAZ“ (Samstag).

Es gebe dafür mehrere Anzeichen, darunter die Pornografisierung und den Trend zur Technisierung. Ein Teil der Menschen sexualisiere sich stark, meinte Horx. „Für jene ist Partnerschaft nicht mehr etwas, zu dem unbedingt Menschen gehören.“

Auch von Dating-Portalen hält Horx nicht viel: „Das Internet funktioniert in der Partnerwahl wie ein Supermarkt. Da hat man das Gefühl, man hat jetzt genug Fischstäbchen von einer Sorte gekauft und braucht was Neues. Das ist das Fatale.“

Das Vergleichen selbst sei „ein Stück weit Anti-Liebe“, sagt Horx, der sich in seinem Buch „Future Love“ mit der Zukunft von Sex und Liebe auseinandersetzt.

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