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Treppensteigen gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

München (dpa) Tägliches Treppensteigen und der Verzicht auf den bequemen Aufzug können die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- Erkrankungen senken.

Nicht nur die Fitness werde verbessert, man verringere auch seinen Hüftumfang, das Körpergewicht, den Fettanteil im Gewebe und senke den LDL-Cholesterinwert, heißt es in einer Studie der Universität Genf, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress am Samstag in München präsentiert wurde.

Nur jeder zweite Europäer hält sich den Angaben zufolge an die Expertenempfehlung, mindestens fünfmal pro Woche mindestens 30 Minuten sogenannte moderate aerobische Bewegungen wie zügiges Gehen, Schwimmen oder Radfahren einzuplanen. Deshalb versuchten die Genfer Forscher, die Bewegungen in den Alltag zu integrieren.

77 Uni-Mitarbeiter mit einem bewegungsarmen Lebensstil mussten zwölf Wochen lang auf den Aufzug verzichten und Treppensteigen. Am Ende der Studie habe sich die Fitness der Teilnehmer deutlich verbessert, der Hüftumfang habe sich um durchschnittlich 1,8 Prozent verringert, das Gewicht um 0,7 Prozent, die Fettmasse im Gewebe um 1,7 Prozent. Der Wert des gefährlichen LDL-Cholesterins sei um 3,9 Prozent zurückgegangen, bilanzierten die Wissenschaftler.

Beim Europäischen Kardiologenkongress treffen sich seit Samstag mehr als 25 000 Herz-Spezialisten in München. Der laut Veranstalter größte Medizinkongress Europas dauert noch bis Mittwoch.

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