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Trotz Insolvenz: Hertie bekommt Herbst- und Wintermoden

ESSEN/BIELEFELD Der Warenhauskonzern Hertie kann trotz seines Insolvenzantrags für die kalte Jahreszeit planen. Einer der wichtigen Lieferanten, die Bielefelder KATAG AG, will wie geplant die Herbst- und Wintermode im Umfang eines zweistelligen Millionenbetrages liefern, gaben die Unternehmen am Freitag in Essen bekannt.

Trotz Insolvenz: Hertie bekommt Herbst- und Wintermoden

Trotz laufender Insolvenz bekommt Hertie Herbst- und Wintermoden geliefert.

Der vorläufige Insolvenzverwalter erklärte schriftlich, dass die Zulieferer die Entwicklung bei Hertie positiv beurteilten. Mit KATAG habe ein weiterer wichtiger bedeutender Partner Ja zu Hertie gesagt. Unter anderem seien mit Lieferanten wie dem Süßwarenhändler Lekkerland neue Verträge abgeschlossen worden.

Die Warenhauskette Hertie hatte Ende Juli Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen war wegen der Finanzprobleme des britischen Haupteigentümers Dawnay Day in Schwierigkeiten geraten. Inzwischen hätten mehrere Investoren Interesse an einem Einstieg gezeigt, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalter, Wolfgang Weber-Thedy. Unter den Interessenten seien strategische Investoren und Finanzinvestoren. Entscheidende Gespräche werden im Oktober erwartet.

Der Sprecher äußerte sich zuversichtlich Hertie als Ganzes zu erhalten. „Es gibt aber keine Garantie, dass jede Filiale erhalten bleibt“, sagte Weber-Thedy. Der Name Hertie war 2005 reaktiviert worden, nachdem die frühere KarstadtQuelle AG (heute Arcandor) 72 seiner Warenhäuser an die britischen Investoren Dawnay Day und Hilco verkauft hatte.

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