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Trotz Schulmassaker: Trump steht hinter US-Waffenlobby NRA

Dallas. Kurzzeitig war er für schärfere Waffengesetze - jetzt ist er zurückgerudert: Auch das Parkland-Schulmassaker mit 17 Opfern hat Donald Trumps Meinung zum Recht auf Waffenbesitz nicht ändern können.

Trotz Schulmassaker: Trump steht hinter US-Waffenlobby NRA

US-Präsident Donald Trump spricht auf der Jahrestagung der National Rifle Association in Dallas. Foto: Susan Walsh/AP

Trotz massiver Proteste in den USA seit dem Schulmassaker von Parkland im Februar hat US-Präsident Donald Trump der mächtigen Waffenlobby seine Unterstützung zugesichert.

„Eure Rechte aus dem zweiten Verfassungszusatz stehen unter Beschuss, aber sie werden niemals unter Beschuss stehen, solange ich Euer Präsident bin“, erklärte Trump auf der Jahresversammlung der Waffenlobby NRA (National Rifle Association) in Dallas. Der zweite Verfassungszusatz verankert das Recht auf Selbstverteidigung - und damit auf Waffenbesitz.

An der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland (Florida) hatte ein 19-Jähriger am 14. Februar 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen. Überlebende Schüler organisierten eine Protestbewegung, der sich viele Menschen in den USA angeschlossen haben. Unter dem Motto „Marsch für unsere Leben“ gingen Ende März landesweit Hunderttausende auf die Straße, um für striktere Waffengesetze zu demonstrieren.

Nach dem Schulmassaker hatte Trump zunächst eine Verschärfung der Waffengesetze befürwortet, war aber später davon wieder abgerückt.

Begleitet wurde Trump von seinem Stellvertreter Mike Pence, der ebenfalls auf der NRA-Veranstaltung sprach. Wegen Sicherheitsauflagen des für den Personenschutz des Präsidenten zuständigen Secret Service waren bei den Auftritten der beiden keine Waffen am Veranstaltungsort erlaubt. Bis Sonntag erwartet die NRA nach eigenen Angaben mehr als 80.000 Besucher auf ihrer Jahresversammlung.

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