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Trotz erster Nullnummer der Saison: Ronaldo zufrieden

München. Groß wurde das Duell der Super-Torjäger angepriesen. Beim 2:1-Sieg von Real Madrid in München gingen aber Cristiano Ronaldo und Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski leer aus. Der Portugiese kann dennoch zufrieden die Rückreise nach Spanien antreten.

Trotz erster Nullnummer der Saison: Ronaldo zufrieden

Kein Tor erzielt, aber trotzdem hochzufrieden: Cristiano Ronaldo (l) feiert mit Toni Kroos den Ausgleich gegen die Münchner. Foto: Sven Hoppe

Auf sein Tor und protzige Jubelposen musste Cristiano Ronaldo erstmals in dieser Champions-League-Saison verzichten. Als Punktsieger im Torjäger-Duell mit Robert Lewandowski verließ der Superstar von Real Madrid beim 2:1 (1:1) aber hochzufrieden die Münchner Fußball-Arena.

Nach dem dritten Auswärtssieg der Spanier in Serie beim FC Bayern hat der Weltfußballer beste Chancen auf sein nächstes großes Finale.

Kein Trost für den Bundesligisten war, dass Ronaldo nach elf Partien nacheinander in der europäischen Königsklasse erstmals nicht über einen eigenen Treffer jubeln konnte. In der 71. Minute konnte der Portugiese den Ball zwar im Tor unterbringen, die Aktion war wegen eines Handspiels des Superstürmers aber schon abgepfiffen. Näher dran an regulären Treffern war vermeintlich Lewandowski, er hat aber nicht die Effektivität eines Ronaldo an normalen Königsklassen-Tagen. In der Schlussphase vergab der Pole die Riesenchance zum 2:2.

Vor dem Anpfiff gab es zwischen den beiden Torjägern einen kurzen Handschlag, Lewandowski tätschelte dem Gegenspieler leicht den Bauch. Im Spiel war es mit den Nettigkeiten vorbei - und Lewandowski hatte die erste Aktion: Nach nur 20 Sekunden fand sein scharfes Zuspiel vor das Tor keinen Abnehmer. Der Bayern-Profi war vor der Pause mehr im Spiel als Ronaldo, hatte nur Augenblicke nach Kimmichs Führungstor die Chance auf das 2:0 und hätte in der Nachspielzeit die 2:1-Führung erzielen müssen. Sein Kopfball nach einem Freistoß von James geriet aus perfekter Position aber zu zentral, Keeper Keylor Navas parierte.

Ronaldo benötigt keine Offensivaktion, um im Fokus zu stehen, und das nicht erst seit seinen fünf Toren im Viertelfinale 2017 gegen die Münchner. Zu Beginn wurden seine Ballkontakte von Pfiffen aus dem Bayern-Block begleitet, laut wurde es nach einer Schwalbe in der 16. Minute.

Der fünfmalige Weltfußballer war bei Weltmeister Jérôme Boateng bis zu dessen Verletzung weitgehend abgemeldet. Dann aber hatte er doch maßgeblichen Anteil an einem Real-Tor, und das ohne den Ball zu berühren. Weil er bei einer Hereingabe Bayerns Javi Martínez entscheidend verwirrte, verpasste dieser den Ball, und Marcelo traf per Weitschuss zum Ausgleich.

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