Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Trump dankt Saudi-Arabien für enge Rüstungszusammenarbeit

Washington. Seite an Seite wollen Washington und Riad stehen, wenn es gegen den Iran geht. Überschwänglich loben sich die Verbündeten in Washington. Saudi-Arabien kauft Waffen der USA, um seine Rolle am Golf zu stärken.

Trump dankt Saudi-Arabien für enge Rüstungszusammenarbeit

US-Präsident Donald Trump empfängt den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus. Foto: Evan Vucci/AP

US-Präsident Donald Trump hat dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nachdrücklich für eine sehr enge Rüstungszusammenarbeit beider Länder gedankt.

Niemand mache der Golfmonarchie ihre herausragende Stellung in diesem Bereich streitig, sagte Trump beim Besuch des Kronprinzen am Dienstag im Weißen Haus.

Das Verhältnis beider Länder sei noch nie so gut gewesen wie seit seinem Amtsantritt, sagte Trump. „Wir sind sehr gute Freunde geworden“, sagte er zu seinem Gast. Unter seinem Vorgänger Barack Obama sei das Verhältnis oft angespannt gewesen. Saudi-Arabien sei einer der wichtigsten Partner der USA, und das Verhältnis sei sehr tief. Beide sagten, dass Mohammeds Vater König Salman in Kürze in die USA reisen werde.

Die Gespräche Trumps (71) und bin Salmans (32) drehten sich vor allem um Sicherheitsfragen. Mohammed bin Salman gilt als der eigentliche starke Mann der Monarchie am Golf. Angesichts einer Reihe von Konflikten in der Region, etwa in Syrien und dem Jemen, sehen sich die USA auf ein starkes Saudi-Arabien angewiesen. Dass bei dem Besuch über Demokratie- und Menschenrechtsprobleme gesprochen worden wäre, wurde nicht bekannt.

Der Iran ist ein gemeinsamer Hauptfeind beider Länder. Im Mai steht eine Neubewertung des Atomdeals seitens der USA an. Ohne Iran beim Namen zu nennen, zeigten sich Trump und bin Salman einig darin, dass sie die Finanzierung von Terrorismus nicht duldeten - ein Vorwurf, den beide immer wieder an die Adresse Teherans erheben. Der Iran habe den Nahen Osten und auch die Welt nicht angemessen behandelt, sagte Trump. „Wir werden sehen, was passiert.“

Es war bin Salmans zweiter Besuch in Washington seit Trumps Amtsantritt und sein erster als Kronprinz. Bin Salman hält sich länger als zwei Wochen in den USA auf. Unter anderem ist er in San Francisco, Los Angeles, Boston und in Texas, das für Amerikas Energiewirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Er will vor allem für Investitionen in sein Land werben, die er für dessen wirtschaftlichen Umbau braucht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Ausland

Ex-Präsident Bush mit 93 Jahren auf der Intensivstation

Washington. Vor einer Woche war seine Frau Barbara Bush im Alter von 92 Jahren gestorben. Nun liegt der frühere US-Präsident George H.W. Bush auf der Intensivstation einer Klinik in Houston. Eine Infektion hat sich in seine Blut übertragen.mehr...

Ausland

Facebook löscht hunderttausende extremistische Beiträge

Menlo Park. Facebook räumt auf. Das soziale Netzwerk löschte im ersten Quartal doppelt so viele extremistische Inhalte, wie im Vorjahreszeitraum. Besonders im Fokus: Terrorpropaganda von IS und Al Kaida.mehr...

Ausland

Syrien-Konferenz beginnt: Appell an Weltgemeinschaft

Brüssel. Eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts scheint in weiter Ferne. In Brüssel wird deswegen einmal mehr Geld gesammelt. Kann die Weltgemeinschaft zumindest das Leiden der Zivilbevölkerung lindern?mehr...

Ausland

Maas trifft iranischen Außenminister wegen Nuklearabkommen

New York/Berlin. Ist das Atomabkommen mit dem Iran noch zu retten? Die Europäer versuchen US-Präsident Trump von einer Aufkündigung abzuhalten. Jetzt scheint es dafür einen ersten konkreten Plan zu geben.mehr...

Ausland

Maas und Cavusoglu sprechen über türkischen Wahlkampf

New York. Ein weiterer türkischer Wahlkampf steht bevor. Bedeutet das wieder Ärger für die deutsch-türkischen Beziehungen? Das bleibt auch nach einem ersten Kennenlerntreffen der beiden Außenminister unklar.mehr...

Ausland

Südkorea stoppt Lautsprecherpropaganda an der Grenze

Seoul. Süd- und Nordkorea führen seit Jahrzehnten einen Propaganda-Krieg. In Zeiten der Annäherung wird der Konflikt normalerweise entschärft. So ist es auch diesmal wieder. In wenigen Tagen steht ein Gipfeltreffen beider Länder an.mehr...