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Nach Abschuss von Militärjet

Türkei: Abgeschossener Jet war auf Übungsflug

Ankara/Damaskus Das von der syrischen Luftabwehr abgeschossene türkische Kampfflugzeug war nach Aussage der Regierung in Ankara nicht in einem Einsatz gegen das Nachbarland. Vielmehr sei die Maschine vom Typ F4-Phantom auf einem Übungsflug gewesen, sagte Außenminister Ahmet Davutoglu am Sonntag dem staatlichen TV-Sender TRT Haber News.

Türkei: Abgeschossener Jet war auf Übungsflug

Der Türkische Präsident Abdullah Gül gab zu, dass der Jet möglicherweise in Syrisches Gebiet eingedrungen sein könnte.

Die Maschine sollte nach diesen Aussagen die Radar- und Verteidigungssysteme der Türkei testen. „Es gab keine Operation gegen Syrien. Das Flugzeug war nicht bewaffnet, versicherte Davutoglu. Der Luftzwischenfall am Freitag belastet das ohnehin gereizte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien. Die Regierung in Damaskus wies am Sonntag Medienberichte zurück, man habe sich in Ankara entschuldigt. „Die syrischen Streitkräfte waren über syrischem Gebiet, als sie den Jet abgeschossen haben, versicherte ein Sprecher des Außenministeriums in Damaskus nach Angaben der regierungsnahen Internetseite „Syria Now“. „Wir hegen keine feindlichen Absichten gegen die Türkei“, fügte der Sprecher demnach hinzu. Vielmehr habe die syrische Luftwaffe die Souveränität des Landes verteidigt. Die Beziehungen zwischen den einstigen Verbündeten haben sich verschlechtert, seit das Regime in Damaskus die Oppositionsbewegung gegen Präsident Baschar al-Assad gewaltsam niederschlagen lässt. Mehr als 30 000 Flüchtlinge aus Syrien haben in der Türkei inzwischen Zuflucht gefunden. Syrien wirft dem Nachbarland vor, dass es Waffenlieferungen für die Rebellen passieren lässt. Die Regierung in Ankara bestreitet das. Darüber hinaus wies die Türkei Ende Mai wie zahlreiche westliche Länder alle syrischen Diplomaten aus. Der Grund war das Massaker in Al-Hula mit mehr als 100 Toten. Daraufhin erklärte Syrien auch türkische Diplomaten zu unerwünschten Personen.

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