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NRW-CDU legt Konzept vor

„Turbo-Abi“: Schulen sollen entscheiden

DÜSSELDORF Die CDU will in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich beim achtjährigen Gymnasium (G8) bleiben. Gymnasien, die ihre Schüler lieber in neun Jahren zum Abitur führen wollen (G9), sollen im Schulgesetz dafür dauerhaft eine Option zum Wechsel bekommen.

„Turbo-Abi“: Schulen sollen entscheiden

Der CDU-Landesvorsitzende in NRW, Armin Laschet. Foto: Oliver Berg/Archiv

So sieht das lange erwartete Schulkonzept der CDU aus, das der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion, Armin Laschet, am Freitag in Düsseldorf vorgestellt hat. Laschet betonte, er sähe prinzipiell die Möglichkeit, nach der Landtagswahl 2017 eine Schnittmenge mit den Konzepten von SPD, Grünen oder der FDP zu finden. „Man könnte sich mit allen einigen“, sagte er.

Das CDU-Konzept kommt dem FDP-Modell am nächsten, das die Schulen vor die Wahl stellen will, bei G8 zu bleiben oder auf G9 umzuschwenken. Anders als bei der FDP, zwinge das CDU-Konzept aber nicht jede Schule, sich in dieser Frage neu zu positionieren, erläuterte Laschet. Gymnasien, an denen G8 gut laufe, könnten sich monatelange Debatten und Unruhe ersparen. Im Gegensatz zu SPD und Grünen lehnt die CDU Mischformen unter einem Dach ab. Wer nicht beim „Turbo-Abi“ bleiben wolle, solle sich für „das echte G9“ entscheiden. Die CDU verlangt außerdem, keine weiteren Förderschulen zu schließen.

Von dpa

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