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U42 bald auf leisen Sohlen

BAROP Die Anwohner der U-Bahn Trasse Dortmund-Hombruch (U42) haben so langsam die Nase voll. Seit dem die Strecke 2002 in Betrieb ging, müssen sie fast 20 Stunden am Tag mit einem ohrenbetäubenden Geräusch leben - es quietscht.

von Von Jörg Bauerfeld

, 19.08.2008

Mal mehr, mal weniger. Immer wenn sich einer der Züge auf der rund 500 Meter langen Strecke zwischen dem Krückenweg und der Hombrucher Straße in die Kurve legt, fängt das Spektakel an. Der Grund für dieses durch Mark und Bein gehende Geräusch auf diesem Streckenabschnitt ist auch der DSW21 noch nicht bekannt, "aber wir haben eine Möglichkeit erarbeitet, mit der dieses hochfrequente Quietschen beseitigt werden kann", erklärt Diethard Wippermann  von DSW21.

Zurzeit laufen auf einer Teststrecke im Stadtgebiet Versuche, mit Hilfe eines biologisch abbaubaren Öles, die Schleifstellen zu schmieren. Die Anwohner, die sich am Dienstag auf Einladung der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Hombruch zu einer "Hörprobe" getroffen haben, werden es mit Freude registriert haben.

"Das Quietschen ist so schlimm, dass wir des Nachts nicht die Fenster aufmachen können", so Johanna Berger, die direkt neben der U-Bahn-Trasse wohnt. "Auch im Garten sitzen geht kaum, da die Züge ja im Minutentakt hier vorbeifahren." Die erste Bahn zieht gegen 3.45 Uhr kreischend an den Wohnhäusern vorbei, die letzte um 0.50 Uhr.

Dank der CDU-Fraktion, die sich schon seit Jahren den Kampf gegen die Fahrgeräusche auf die Fahnen geschrieben hat, ist nun eine Lösung in Sicht. "Wir haben immer wieder Anfragen besorgter Bürger, die sich von dem Lärm belästigt fühlen", sagt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Anfang 2009 soll, so die DSW21, Schluss sein mit dem Lärm. Dann soll die neuartige Schmieranlage dafür sorgen, dass die U42 auf leisen Sohlen durch Hombruch fährt.