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UEFA-Supercup: Ferguson will Scharte ausmerzen

London (dpa) Der UEFA-Supercup zählt eher zu den C-Trophäen im Weltfußball, doch Sir Alex Ferguson ist titelsüchtig. Deshalb hat der Coach von Manchester United sein Team vor der Partie in Monaco gegen UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg auch in die Pflicht genommen.

UEFA-Supercup: Ferguson will Scharte ausmerzen

Ferguson, Trainer von Manchester, hat mit dem Supercup noch eine Rechnung offen.

«Wer dieses Spiel nicht ernst nimmt, bekommt es mit mir zu tun», erklärte Ferguson, «diese Partie ist für einige Spieler eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen.» Ex-Bayern- Profi Owen Hargreaves drängt zurück ins Team. Auch Gary Neville und der brasilianische Nationalspieler Anderson nach seiner Dienstreise zu den Olympischen Spielen stehen vor einem Comeback. Dafür fehlt Superstar Cristiano Ronaldo weiter verletzt.

Den 1972 erstmals ausgespielten Supercup - bei dem seit 2000 der UEFA-Cup-Champion auf den Sieger der Königsklasse trifft - nennt Hargreaves «eine großartige Chance, in 90 Minuten einen Titel zu holen». Schon 2001 mit München hatte er um den Pokal gespielt, damals aber 2:3 gegen Liverpool verloren. Auch «Fergie» hat unangenehme Erinnerungen an den Supercup. Bei «ManU»'s letztem Spiel um den Pott - 1999 gegen Lazio Rom - hatte der Schotte seine halbe Stammelf für die Premier League geschont und prompt 0:1 verloren. «Lazio hat gefeiert, als wären sie Weltmeister geworden - ich war nicht gerade begeistert und habe mir geschworen, dass das nicht wieder vorkommt», sagte Ferguson.

Anders als Zenit haben die «Red Devils» mit vier Zählern nach zwei Spieltagen in der englischen Premier League wenigstens national ihr Soll erfüllt. Der russische Meister steht dagegen nach rund zwei Dritteln der Premjer Liga nur auf dem sechsten Rang. «Nach der EURO kehrten die russischen Nationalspieler ausgelaugt in die Liga zurück. Wir hatten auch einen sehr straffen Zeitplan. Die Transfer- Spekulationen um Andrej Arschawin ziehen sich auch in die Länge», nennt Zenits Coach Dick Advocaat Erklärungen für das bisher enttäuschende Abschneiden seines Teams in der Meisterschaft.

Als Abwechslung zum Ligaalltag kommt Zenit das Supercup-Spiel im Stade Louis II gerade recht. «Aus psychologischer Sicht wird es für uns leichter, weil die Fans in der heimischen Liga von uns immer Siege erwarten. Der Druck ist einfach größer», meint Advocaat. Das Duell gegen Manchester versteht der Niederländer als «guten Test» für die erste Champions-League-Teilnahme des Clubs. «Es wird ein Examen, das uns zeigen wird, was wir drauf haben. United ist ein sehr berühmter und sehr starker Gegner, dem wir mit viel Respekt gegenüber treten», sagt der 60-Jährige.

Welche Ambitionen der vom Energieriesen Gazprom unterstütze Lieblings-Club von Präsident Dmitri Medwedew hat, zeigt der Transfer-Coup dieser Woche: Für 30 Millionen Euro Ablöse wurde Portugals Nationalspieler Danny von Ligarivale Dynamo Moskau verpflichtet. Der bislang weitgehend unbekannte 25-Jährige ist der bis dato teuerste Transfer des Sommers. Eigentlich war der offensive Mittelfeldmann als Ersatz für den von Tottenham Hotspur umworbenen Arschawin gedacht. Nun bleibt der EM-Star wohl doch - für ein aufgebessertes Gehalt.

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