Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

UEFA formiert Widerstand gegen Erweiterung der Club-WM

Lyon. Führende europäische Fußball-Funktionäre haben starke Vorbehalte gegenüber der von der FIFA favorisierten Erweiterung der Club-WM. Das teilten Vertreter der Europäischen Fußball-Union UEFA, europäischer Clubs und Ligen sowie von Spielern nach einem Treffen mit.

UEFA formiert Widerstand gegen Erweiterung der Club-WM

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ist gegen eine mögliche Erweiterung der Club-WM. Foto: Ronald Zak/AP

Sie kritisierten unter anderem das rasche Vorgehen des Weltverbandes FIFA und einen Mangel an konkreten Informationen. Bei dem von der UEFA geführten Treffen in Lyon war auch Verbandschef Aleksander Ceferin anwesend.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will die Club-Weltmeisterschaft von sieben auf 24 Teams erweitern und damit zusammen mit der Einführung einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar von Investoren kassieren. Diese Pläne waren zum Teil auf heftige Gegenwehr gestoßen, aber auch auf Zustimmung. Branchenführer Real Madrid hatte zuletzt eine Erweiterung unterstützt. „Wir glauben, dass es für die Fans ein interessanter Wettbewerb sein würde“, sagte Real-Spitzenfunktionär Emilio Butragueno.

Bislang wird die Club-WM jedes Jahr im Dezember gespielt. Real Madrid hatte den Wettbewerb zuletzt zweimal in Serie nach seinen Champions-League-Triumphen gewonnen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sportpolitik

FIFA-Präsident als unzertrennliches Duo mit Kremlchef

Moskau. Den ersten Sieg feiert Gianni Infantino bereits vor dem Start seiner Premieren-WM als FIFA-Präsident. Das überschwängliche Lob von Wladimir Putin hilft ihm ebenso wie das WM-Votum von Amerika für die angestrebte Wiederwahl. Noch gibt es jedoch Stolperfallen.mehr...

Sportpolitik

ARD-Dopingexperte Seppelt verzichtet auf WM-Reise

Moskau. Erst Einreiseverbot, dann doch ein Visum und jetzt der Verzicht: Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt bleibt der Fußball-WM fern. Mit seinen Berichten zum Sportbetrug hat er sich in Russland viele Feinde gemacht. Warnungen des BKA gaben den Ausschlag für seine Absage.mehr...

Sportpolitik

Younger beklagt mangelnde Unterstützung Russlands

Moskau. WADA-Chefermittler Günter Younger hat in der Debatte um das Dopingsystem in Russland die mangelnde Kooperationsbereitschaft im Land des Gastgebers der Fußball-WM beklagt.mehr...

Sportpolitik

Nach Amerika-Wahl: Rennen um WM-Zuschlag 2030 beginnt

Moskau. Kaum ist die WM 2026 vergeben, bringen sich auch schon Kandidaten für die Weltmeisterschaft in zwölf Jahren in Stellung. Ein südamerikanisches Trio ist bereit, auch England gilt als möglicher Bewerber. Und auch ein Verlierer will einen neuen Anlauf wagen.mehr...