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UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag in Burkina Faso

New York. Der Angriff in Burkina Faso trägt die Handschrift islamistischer Terroristen. Es wäre nicht deren erster Anschlag in Ouagadougou. Dieses Mal zielten sie auf die frühere Kolonialmacht und das Militär. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Anschlag scharf.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag in Burkina Faso

Zentrum von Ouagadougou: In der Hauptstadt Burkina Fasos ist es im Regierungsviertel zu einem bewaffneten Angriff gekommen. Foto: Ludivine Laniepce/AP

Der UN-Sicherheitsrat hat den Terroranschlag in der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Burkina Faso scharf verurteilt. Jeder Terrorakt sei kriminell und nicht zu rechtfertigen, unabhängig von seiner Motivation, hieß es in einer Mitteilung vom Freitagabend (Ortszeit).

Die Hintermänner dieser Taten müssten ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Bei dem Terroranschlag waren mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch acht Angreifer. Der Angriff richtete sich gegen die Zentrale der Streitkräfte und die französische Botschaft in der Hauptstadt Ouagadougou. Deutsche sind offenbar nicht unter den Opfern.

Die frühere französische Kolonie Burkina Faso liegt in Westafrika und grenzt an die Sahelzone. Diese dient mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischen Staat (IS) verbundenen Gruppen als Rückzugsgebiet. Zuletzt waren in Ouagadougou bei einem Anschlag auf ein Restaurant im vergangenen August knapp 20 Menschen ums Leben gekommen. Im Januar 2016 hatten islamistische Extremisten ebenfalls ein beliebtes Restaurant angegriffen, 29 Menschen wurden getötet, etwa 70 weitere teils schwer verletzt. Das westafrikanische Land mit knapp 19 Millionen Einwohnern gehört einem UN-Index zufolge zu den fünf ärmsten Ländern der Welt.

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