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Alle Artikel zum Thema: UN

UN

New York. Dutzende Mitarbeiterinnen der Vereinten Nationen haben einem Medienbericht zufolge sexuellen Missbrauch erlitten. Wie die britische Zeitung „Guardian“ unter Berufung auf Gespräche mit derzeitigen und ehemaligen UN-Mitarbeitern berichtet, herrsche in der internationalen Organisation allerdings eine „Kultur des Schweigens“ und der Straflosigkeit vor. UN-Generalsekretär Antonio Guterres wolle „unerbittlich“ mit dem Thema umgehen, sagte sein Sprecher Stephane Dujarric in New York. Die Organisation wolle nun die Mitarbeiter befragen und eine Anlaufstelle einrichten.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Eisen und andere Metalle an Pjöngjang zu verkaufen. Es werden Reiseverbote gegen 16 Einzelpersonen verhängt.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Eisen und andere Metalle an Pjöngjang zu verkaufen. Es werden Reiseverbote gegen 16 Einzelpersonen verhängt.mehr...

Damaskus. Am ersten Tag des Besuchs von UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock in Syrien sind bei der Bombardierung eines Rebellengebiets viele Zivilisten ums Leben gekommen. Luftangriffe und Beschuss vom Boden hätten östlich der Hauptstadt Damaskus 15 Menschen getötet, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mehr als 80 Menschen seien verletzt worden. Bereits in der Nacht zuvor hatte Israels Armee nach syrischen Militärangaben erneut Ziele in Syrien angegriffen. Die humanitäre Lage ist in vielen Gebieten des Bürgerkriegslandes weiter dramatisch.mehr...

Teheran. Für den konservativen Klerus sind die regimekritischen Proteste im Iran eine Verschwörung des Auslands. Regierung und Parlament machen es sich nicht so einfach. Sie wollen die Ursachen feststellen und Verhafteten Rechtsbeistand gewährleisten.mehr...

New York. Die von den USA einberufene Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage im Iran hat sich in eine öffentliche Abrechnung mit amerikanischer Interventionspolitik verwandelt. Vertreter Russlands und des Iran warfen den Vereinigten Staaten vor, sich in innerstaatliche Angelegenheiten einzumischen und ihren ständigen Sitz im höchsten UN-Gremium zu missbrauchen. Mehrere Redner vertraten die Meinung, dass es sich um einen internen Konflikt handle und der Rat keinerlei Befugnis habe, die landesweiten Proteste auf die eigene Agenda zu heben.mehr...

New York. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hat die Führung im Iran davor gewarnt, die friedlichen Proteste im eigenen Land zu unterdrücken. „Die Welt beobachtet, was Sie tun“, warnte sie in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Sie rufe die Regierung im Iran auf, die Stimme des Volkes nicht mehr zu zensieren und den Internetzugang wiederherzustellen. Die Demonstrationen an rund 80 Orten im Land seien ein Menschenrecht. Mehrere Vertreter der 15 Staaten im höchsten UN-Gremium schlossen sich Haley grundsätzlich an. Eingriffe seien bisher aber nicht notwendig, hieß es.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat wird sich heute in einer Dringlichkeitssitzung mit der angespannten Lage im Iran beschäftigen. Die USA hatten eine solche Sitzung gefordert. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley erklärte, sowohl im Sicherheitsrat als auch im UN-Menschenrechtsrat in Genf müssten die Festnahmen und Toten im Zusammenhang mit den Protesten im Iran thematisiert werden. In dem Land protestieren seit gut einer Woche Gegner der politischen und religiösen Führung. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen, mindestens 19 Menschen sollen bei Zusammenstößen getötet worden sein.mehr...

Schlaglichter

02.01.2018

USA wollen UN-Sitzung zur Lage im Iran

New York. Die USA wollen in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats über die sich zuspitzende Lage im Iran diskutieren. „Die UN müssen ihre Meinung sagen“, erklärte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in New York. Sowohl im Sicherheitsrat als auch im UN-Menschenrechtsrat in Genf müssten die Festnahmen und Toten im Zusammenhang mit den Protesten im Iran thematisiert werden. In den ersten sechs Tagen der Proteste gegen Führung und Klerus im Iran haben Sicherheitskräfte Hunderte Demonstranten festgenommen. Mindestens 19 Menschen starben.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres blickt mit Besorgnis auf das kommende Jahr. „Am Neujahrstag 2018 ... schlage ich Alarm. Ich rufe die Alarmstufe Rot für unsere Welt aus“, sagte Guterres in seiner bereits am Sonntag veröffentlichten Neujahrsbotschaft.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres blickt mit Besorgnis auf das kommende Jahr. „Am Neujahrstag 2018 ... schlage ich Alarm. Ich rufe die Alarmstufe Rot für unsere Welt aus“, sagte Guterres in seiner Neujahrsbotschaft. Er bezog sich darin unter anderem auf die wachsende Sorge über Atomwaffen, die derzeit so hoch sei wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Guterres ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Probleme gemeinsam anzupacken. „Wir können Konflikte beilegen, Hass überwinden und gemeinsame Werte verteidigen. Aber wir können das nur gemeinsam tun“, so Guterres.mehr...

Paris. Israel hat offiziell seinen Austritt aus der UN-Kulturorganisation Unesco angekündigt. Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay teilte in Paris mit, sie habe von der israelischen Regierung die Benachrichtigung des Rückzugs zum 31. Dezember 2018 erhalten. Israel hatte den Schritt bereits im Oktober angekündigt, kurz nachdem die USA ebenfalls ihren Willen zum Austritt bekundet hatten. Die Länder werfen der Unesco Voreingenommenheit gegenüber Israel vor. Nach der Aufnahme Palästinas in die Unesco 2011 hatten die USA bereits ihre Beitragszahlungen gestoppt.mehr...

New York. In den Krisenregionen der Erde sind Kinder immer häufiger Gewalt ausgesetzt. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) beklagt die offensichtliche Missachtung des Völkerrechts.mehr...

New York. Kinder in Kriegsgebieten werden laut Unicef weltweit immer stärker zur Zielscheibe. Die Konfliktparteien missachteten offensichtlich das Völkerrecht, durch das die Wehrlosesten geschützt werden sollten, sagte Manuel Fontaine, Unicef-Direktor für Nothilfe-Programme. In Konflikten in aller Welt seien Kinder zu Zielen an der Front geworden, würden als menschliche Schutzschilde verwendet, getötet, verstümmelt und für den Kampf angeworben. In vielen Ländern sei das Taktik. Viele Millionen Kinder litten zudem an Mangelernährung, Krankheiten und Traumata.mehr...

Seoul/Pjöngjang. Nordkorea weist die jüngsten Sanktionen der UN zurück. Bisher zeigten die Strafmaßnahmen nicht die Wirkung, die sich die internationale Gemeinschaft verspricht. Die volle Härte bekommen vor allem die einfachen Menschen zu spüren.mehr...

Pjöngjang. Nordkorea hat den jüngsten Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats als „kriegerische Handlung“ bezeichnet. Die neuen Sanktionen kämen einer „kompletten wirtschaftlichen Blockade der Volksrepublik“ gleich, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Freitag einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Unter anderem werden Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land auf ein Viertel der erlaubten Menge begrenzt.mehr...

New York. Im Katalog möglicher Sanktionen gegen Nordkorea haben UN-Diplomaten noch Luft. Nun deckeln sie die erlaubten Mineralölerzeugnisse weiter und nehmen auch konkrete Waren wie Maschinen und elektrische Geräte ins Visier. Ob Pjöngjang einlenken wird, scheint weiter fraglich.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden mit dem Votum der 15 Ratsmitglieder weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen und Stahl an Pjöngjang zu verkaufen.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat will heute über weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholten Atom- und Raketentests abstimmen. Laut dem von den USA eingebrachten Resolutionsentwurf sollen Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land weiter verringert werden. Sofern die Resolution angenommen wird, wären statt der ab 1. Januar 2018 erlaubten zwei Millionen Barrel jährlich nur noch 500 000 Barrel dieser Erzeugnisse pro Jahr erlaubt. Die bisherigen Sanktionen gegen Nordkorea haben noch keine Wirkung gezeigt.mehr...

New York. Trotz einer Drohung von US-Präsident Donald Trump, anderen Ländern Hilfszahlungen zu streichen, haben die UN-Mitgliedstaaten mit großer Mehrheit für eine Resolution zum Status Jerusalems gestimmt. 128 der 193 Länder, darunter auch Deutschland, stimmten für das Papier. Völkerrechtlich ist es nicht bindend und hat deshalb vor allem symbolische Wirkung. Darin wird „tiefes Bedauern“ über „jüngste Entscheidungen im Hinblick auf den Status Jerusalems“ ausgedrückt. Wörtlich erwähnt wird Trumps umstrittene Entscheidung nicht, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.mehr...

New York. US-Präsident Trump hat sich weit aus dem Fenster gelehnt, als er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und weltweit auf heftige Kritik stieß. Danach wollte er mit Drohungen eine kritische UN-Resolution verhindern. Das gelang ihm nicht.mehr...

Riad. Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben erneut eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen. Das ballistische Geschoss sei südlich von Riad in der Luft zerstört worden, berichtete der saudische Oberst Turki al-Malki in einer Stellungnahme des Informationsministeriums. Es sei aber niemand verletzt worden. Die Rakete sei demnach von den Huthi-Rebellen im Jemen abgefeuert worden. Ein Anführer der Aufständischen bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, Ziel sei der Al-Jamamah-Palast in Riad gewesen.mehr...

New York. Nach dem Veto der USA im UN-Sicherheitsrat wollen zahlreiche Mitgliedsstaaten eine Jerusalem-Resolution zur Abstimmung in die UN-Vollversammlung bringen. Das Treffen solle morgen stattfinden, sagte ein UN-Sprecher in New York. Am Montag hatten die USA im Sicherheitsrat eine Resolution blockiert, die US-Präsident Donald Trumps Entscheidung zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels rückgängig machen sollte. Die 14 übrigen Mitglieder des Gremiums hatten dem von Ägypten vorgelegten Entwurf zugestimmt.mehr...

New York. Nach der umstrittenen Jerusalem-Entscheidung ihres Präsidenten Donald Trump haben die USA bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats massive Kritik aller 14 anderen Mitglieder des Gremiums einstecken müssen. Die Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, stelle einen „gefährlichen Präzedenzfall“ dar, sagte Ägyptens UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta. US-Botschafterin Nikki Haley hatte die Entscheidung zuvor verteidigt. „Unsere Handlungen sollen das Ziel des Friedens voranbringen“, sagte Haley.mehr...

Schlaglichter

05.12.2017

Ranghoher UN-Diplomat besucht Nordkorea

New York. Erstmals seit mehr als fünf Jahren reist ein ranghoher UN-Diplomat für politische Gespräche nach Nordkorea. Untergeneralsekretär Jeffrey Feltman, die Nummer zwei der UN-Hierarchie, werde bis Freitag in der Hauptstadt Pjöngjang sein und auch nach China reisen, teilten die Vereinten Nationen mit. Die Spannungen in der Region hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen sowie Anfang September eine weitere Atombombe getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte.mehr...

New York. Die USA kündigen ihre Unterstützung der UN-Flüchtlingserklärung vom September 2016 auf. Darüber habe man Generalsekretär António Guterres informiert, teilte die US-Mission bei den Vereinten Nationen mit.mehr...

Den Haag/Zagreb. Viele Fragen sind offen nach dem Suizid des Kriegsverbrechers Praljak im UN-Tribunal in Den Haag. Woher kam das Gift? Die Ermittlungen laufen. In seiner Heimat Kroatien wird er inzwischen verehrt.mehr...

Den Haag. Nach dem Suizid des bosnisch-kroatischen Kriegsverbrechers Slobodan Praljak im Gerichtssaal in Den Haag ist das Entsetzen groß. Bei dem Gift, mit dem er sich am Mittwoch das Leben genommen hatte, handelte es sich um Zyankali. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach einer Obduktion mit. Viele Fragen blieben aber noch offen. Wer hat Praljak das tödliche Zyankali besorgt? Wie kam es in den Gerichtssaal? Praljak hatte unmittelbar nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft eine Flüssigkeit aus einer Art Flakon eingenommen. Er starb kurz darauf in einem Krankenhaus in Den Haag.mehr...

Den Haag. Nach dem Suizid des bosnisch-kroatischen Kriegsverbrechers Slobodan Praljak im Gerichtssaal in Den Haag ist das Entsetzen groß. Viele Fragen sind weiter offen. Die Ermittler hätten tatsächlich Spuren von Gift entdeckt, teilte die niederländische Staatsanwaltschaft mit. In der Heimat des Mannes wird getrauert. Der 72 Jahre alte Praljak hatte gestern kurz nach seiner endgültigen Verurteilung zu 20 Jahren Gefängnis eine Flüssigkeit eingenommen. Er war später in einem Krankenhaus in Den Haag gestorben.mehr...

Washington. Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas schränkt Deutschland seine diplomatischen Beziehungen zu dem ostasiatischen Land ein. Ein deutscher Diplomat - aber nicht der Botschafter - wird aus der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang abgezogen, wie Außenminister Sigmar Gabriel bei seinem Besuch in Washington sagte.mehr...

Washington. Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas schränkt Deutschland seine diplomatischen Beziehungen zu dem ostasiatischen Land ein. Ein deutscher Diplomat - aber nicht der Botschafter - wird aus der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang abgezogen, wie Außenminister Sigmar Gabriel am Donnerstag bei seinem Besuch in Washington sagte.mehr...

Zagreb. In Kroatien ist nach dem Schuldspruch gegen den bosnischen Kroaten Slobodan Praljak durch das UN-Kriegsverbrechertribunal und dessen Selbstmord die Entrüstung groß. Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic sagte, Praljaks Tod habe die Menschen in Kroatien tief getroffen. Kroatien sei nicht der Aggressor gewesen, sondern habe das meiste für das Überleben Bosnien-Herzegowinas als Staat getan. Praljak hatte gestern nach seiner endgültigen Verurteilung zu 20 Jahren Gefängnis eine Flüssigkeit eingenommen und war im Krankenhaus in Den Haag gestorben. Ermittler entdeckten Spuren von Gift.mehr...

Den Haag/Zagreb. Viele Fragen sind offen nach dem Suizid des Kriegsverbrechers Praljak im UN-Tribunal in Den Haag. Woher kam das Gift? Die Ermittlungen laufen. In seiner Heimat Kroatien wird er inzwischen verehrt.mehr...

Den Haag. Nach dem Suizid des bosnisch-kroatischen Kriegsverbrechers Slobodoan Praljak vor dem UN-Tribunal haben die Ermittler Spuren von Gift entdeckt. Das bestätigte ein Sprecher der niederländischen Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Den Haag. Praljak hatte gestern kurz nach seiner endgültigen Verurteilung zu 20 Jahren Gefängnis eine Flüssigkeit eingenommen und war Stunden später im Krankenhaus gestorben. Er war wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Muslime im Bosnienkrieg schuldig gesprochen worden.mehr...

New York. Nach dem nordkoreanischen Test einer neuen Interkontinentalrakete haben die USA China aufgefordert, seine Öllieferungen an das benachbarte Nordkorea zu stoppen. „China muss mehr tun“, sagte UN-Botschafterin Nikki Haley. Konkrete Schritte als Reaktion auf den Test beschloss der Sicherheitsrat aber nicht. Die Ratsmitglieder hatten die Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea bereits gedeckelt. Das Land bezieht nach US-Angaben jährlich aber weiterhin rund vier Millionen Barrel Rohöl aus dem Ausland - der Großteil kommt aus China.mehr...

Den Haag. Slobodan Praljak sitzt seit 2004 in den Zellen des UN-Kriegsverbrechertribunals im Nordseebad Scheveningen in Den Haag. Der 72-Jährige hatte sich dem UN-Gericht selbst gestellt. Kurz zuvor hatte das Tribunal die Anklage gegen ihn veröffentlicht.mehr...

Den Haag. Es sollte das letzte Urteil des UN-Tribunals zum früheren Jugoslawien sein. Doch es endet mit einer Tragödie: Vor laufenden Kameras trinkt ein verurteilter General eine Flüssigkeit - und stirbt wenige Stunden später.mehr...

Den Haag. Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft durch das UN-Kriegsverbrechertribunal hat sich ein Angeklagter allem Anschein nach vor laufenden Kameras mit Gift das Leben genommen. Der bosnisch-kroatische General Slobodan Praljak starb in einem Krankenhaus in Den Haag. Der 72-Jährige hatte nach seiner Verurteilung in Den Haag protestiert und eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift. Während des Bosnienkrieges war Praljak Militärchef der bosnischen Kroaten.mehr...

Den Haag. Das UN-Kriegsverbrechertribunal hat den Tod des zu 20 Jahren Haft verurteilten bosnisch-kroatischen Generals Slobodan Praljak bestätigt. Er starb in einem Krankenhaus in Den Haag, sagt der Sprecher des Tribunals, Nead Golcevski. Praljak hatte nach seiner Verurteilung eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift.mehr...

Den Haag. Das UN-Kriegsverbrechertribunal hat den Tod des zu 20 Jahren Haft verurteilten bosnisch-kroatischen Generals Slobodan Praljak bestätigt. Er starb in einem Krankenhaus in Den Haag, sagte Nead Golcevski, Sprecher des Tribunals, am Mittwoch. Praljak hatte nach seiner Verurteilung eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift.mehr...

Den Haag. Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft beim UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat sich ein Angeklagter allem Anschein nach vor laufenden Kameras vergiftet. Der 72-Jährige Slobodan Praljak hatte nach seiner Verurteilung protestiert und eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift. Was der Mann genau eingenommen hat und wie das Fläschchen in den Gerichtssaal kommen konnte, ist unklar. Im Bosnienkrieges war Praljak Militärchef der bosnischen Kroaten gewesen.mehr...

Zagreb. Der vom UN-Kriegsverbrechertribunal zu 20 Jahren Haft verurteilte bosnisch-kroatische General Slobodan Praljak ist einem Agenturbericht zufolge in einem Krankenhaus in Den Haag gestorben. Das berichtete die kroatische Nachrichtenagentur Hina. Praljak hatte nach seiner Verurteilung eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift.mehr...

Zagreb. Der vom UN-Kriegsverbrechertribunal zu 20 Jahren Haft verurteilte bosnisch-kroatische General Slobodan Praljak ist einem Agenturbericht zufolge in einem Krankenhaus in Den Haag gestorben. Das berichtete die kroatische Nachrichtenagentur Hina am Mittwoch. Praljak hatte nach seiner Verurteilung eine Flüssigkeit getrunken, seiner Verteidigerin zufolge handelte es sich um Gift.mehr...

Den Haag. Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft beim UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat ein Angeklagter möglicherweise Gift geschluckt. Slobodan Praljak lebt noch und wird medizinisch versorgt. Seine Verteidigerin sagte dem Gericht, ihr Mandant habe „Gift genommen“. Das Tribunal zum früheren Jugoslawien hatte in dem Berufungsverfahren auch hohe Gefängnisstrafen für zwei weitere ehemals ranghohe Führer der bosnischen Kroaten bestätigt.mehr...

Den Haag. Nach einem dramatischen Zwischenfall ist die Urteilsverkündung des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag gegen sechs bosnische Kroaten unterbrochen worden. Einer der Angeklagten, Slobodan Praljak, protestierte nach seiner Verurteilung heftig und schluckte dann eine Flüssigkeit. Ihr Mandant habe „Gift genommen“, sagte seine Verteidigerin dem Gericht. Daraufhin unterbrach der Vorsitzende Richter die Sitzung. Der Mann war zuvor verurteilt worden und hatte dann auf kroatisch erklärt, unschuldig zu sein. Während des Bosnienkrieges war Praljak Militärchef der bosnischen Kroaten.mehr...

Hintergründe

29.11.2017

Das UN-Tribunal schrieb Rechtsgeschichte

Den Haag. 1993 wird das UN-Kriegsverbrechertribunal eröffnet - entgegen aller Erwartungen wird es ein Erfolg. Auch Generale und Staatschefs entgehen ihrer Strafe nicht. Nun fällt es sein letztes Urteil.mehr...

Den Haag/Zagreb. Ein Angeklagter hört seinen Schuldspruch und schluckt offenbar Gift. Wenige Stunden später wird er für tot erklärt. Eine Szene, wie es sie vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal noch nie gab.mehr...

Wien. Mehrmals im Jahr berichtet IAEA-Chef Yukiya Amano darüber, ob der Iran den Atomdeal umsetzt. Bisher galt stets: Alles in Ordnung. Angesichts der US-Kritik am Abkommen wird Amanos Einschätzung immer bedeutsamer.mehr...

Den Haag. Der serbische Ex-General Mladic gilt als schlimmster Kriegsverbrecher Europas nach 1945. Er soll für den Völkermord von Srebrenica 1995 verantwortlich sein. Doch in seiner Heimat ist er ein Held.mehr...

Hintergründe

22.11.2017

Höchststrafe, aber keine Versöhnung

Den Haag/Belgrad. Ex-General Mladic wird auch „Schlächter vom Balkan“ genannt. Er ist der schlimmste Kriegsverbrecher in Europa nach 1945. Lebenslange Haft lautet das Urteil. Doch Versöhnung gibt es nicht.mehr...

Paris. Nach einem Fernsehbericht über Menschenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen fordert Frankreich ein Treffen des UN-Sicherheitsrats. Das sagte Außenminister Jean-Yves Le Drian in der Pariser Nationalversammlung. CNN hatte Aufnahmen mit versteckter Kamera veröffentlicht, die zeigen sollen, wie Flüchtlinge aus Nigeria in Libyen als Sklaven verkauft wurden. In Libyen herrscht seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi Bürgerkriegschaos. Libyen ist der Hauptausgangspunkt für die meisten Flüchtlinge, die von Afrika aus versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.mehr...

Den Haag. Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina ist Ratko Mladic als damaliger Militärchef der Serben wegen Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das UN-Tribunal in Den Haag sprach den 75-Jährigen unter anderem schuldig, Völkermord und zahlreiche weitere Morde befehligt zu haben. Nach fünfjährigem Prozess zeigte sich Mladic weiter uneinsichtig. „Ich schlafe ruhig, ich bin unschuldig“, sagte er der Belgrader Boulevardzeitung „Kurir“ unmittelbar vor der Urteilsverkündung.mehr...

Den Haag. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals zum früheren Jugoslawien sprachen ihn in Den Haag unter anderem schuldig wegen des Völkermordes in Srebrenica. Mladic war Oberkommandant der bosnisch-serbischen Truppen, die im Juli 1995 die UN-Schutzzone Srebrenica überrannt und anschließend etwa 8000 muslimische Jungen und Männer ermordet hatten. Während der Urteilsverkündung war Mladic aus dem Gerichtssaal entfernt worden, nachdem er lautstark protestiert hatte.mehr...

Den Haag. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic (75) ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals zum früheren Jugoslawien sprachen ihn in Den Haag unter anderem des Völkermordes in Srebrenica 1995 schuldig.mehr...

Den Haag. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic (75) ist vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag für den Völkermord in Srebrenica 1995 schuldig gesprochen worden. Mladic droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Richter des UN-Tribunals sollten bei der Verlesung des Urteils das Strafmaß noch am Mittwoch verkünden.mehr...

Den Haag. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic (75) ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals zum früheren Jugoslawien sprachen ihn am Mittwoch in Den Haag unter anderem für den Völkermord in Srebrenica 1995 schuldig.mehr...

Den Haag. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic (75) ist vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag des Völkermordes in Srebrenica 1995 schuldig gesprochen worden. Mladic droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Richter des UN-Tribunals sollten bei der Verlesung des Urteils das Strafmaß noch verkünden.mehr...

Den Haag. Bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen den bosnisch-serbischen General Ratko Mladic ist der Angeklagte aus dem Gerichtssaal entfernt worden. Der Vorsitzende Richter Alphones Orie ließ ihn aus dem Gerichtssaal des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag bringen, nachdem Mladic lautstark protestiert hatte. Die Verteidigung hatte zuvor erfolglos gefordert, die Urteilsverkündung abzukürzen, weil der Blutdruck des Angeklagten gefährlich hoch sei. Das Gericht setzte die Verlesung des Urteils ohne Mladic fort.mehr...

Belgrad. Die Urteilsverkündung gegen den ehemaligen Militärführer der bosnischen Serben, Ratko Mladic, stößt in den Balkanländern auf außergewöhnlich großes Interesse. Zahlreiche Sender übertragen das Urteil des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag live. Die serbische Regierungszeitung „Novosti“ zitierte den Angeklagten, dem die schwersten Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa vorgeworfen werden, mit den Worten „Ich bin unschuldig. Die Seele können sie mir nicht nehmen“.mehr...

Den Haag. Im ost-bosnischen Srebrenica ermordeten im Juli 1995 bosnisch-serbische Truppen rund 8000 muslimische Männer und Jungen. UN-Blauhelme aus den Niederlanden hatten den Angreifern unter General Ratko Mladic die Stadt kampflos überlassen.mehr...

Hintergründe

22.11.2017

Srebrenica: Die ewig offene Wunde

Den Haag/Belgrad. Im Juli 1995 stürmten serbische Einheiten die UN-Schutzzone Srebrenica. Sie ermordeten 8000 Männer und Jungen. Nun fällt im Völkermordprozess gegen Ex-General Mladic das Urteil. Es ist das letzte Srebrenica-Urteil.mehr...

Den Haag/Belgrad. Ratko Mladic ist für die schlimmsten Kriegsverbrechen in Europa nach 1945 verantwortlich. Doch der EX-Militärchef zeigt vor dem UN-Tribunal keine Reue. Für viele Landsleute ist er ein Held.mehr...

Den Haag. Das UN-Kriegsverbrechertribunal zum früheren Jugoslawien wird heute das Urteil über den serbischen Ex-General Ratko Mladic fällen. Er gilt als militärisch Hauptverantwortlicher für die Kriegsgräuel auf dem Balkan von 1992 bis 1995. Dafür droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Mladic war erst 2011 nach 16 Jahren auf der Flucht festgenommen worden. Er ist wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in elf Fällen angeklagt, darunter Folter und Vergewaltigungen.mehr...

New York. Jedem zwölfte Kind auf der Welt geht es einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge schlechter als seinen Eltern. Weltweit sei für 180 Millionen Kinder in 37 Ländern die Wahrscheinlichkeit höher, in extremer Armut zu leben, nicht in die Schule zu gehen oder an Gewalt zu sterben als noch vor 20 Jahren, hieß es in dem Bericht. Gründe dafür seien vor allem Konflikte und schlecht arbeitende Regierungen. Den stärksten Niedergang der Lebensqualität von Kindern beobachteten die Autoren des Berichts im Südsudan in der Zentralafrikanischen Republik, in Syrien und im Jemen.mehr...

Bonn. Bonn hat sich bei der Weltklimakonferenz nach Meinung von Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa als sichere Konferenzstadt gezeigt. „Unsere Stadt hat sich erneut als sicherer und verlässlicher Konferenzort präsentiert“, stellte Brohl-Sowa am Samstag in ihrer Abschlussbilanz fest. Sie sei stolz und froh, dass die Bonner Polizei einen wichtigen Teil dazu beigetragen habe. Nach Angaben der Bonner Polizei war es der längste Großeinsatz in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Polizei.mehr...

Bonn. Die Klimakonferenz in Bonn hat eine riesige Zettelwirtschaft erzeugt. Ein Jahr haben die Verhandler nun Zeit, daraus ein Regelwerk für das Pariser Klimaabkommen zu machen. Das soll dann ausgerechnet im Kohleland Polen vereinbart werden.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat einige Schritte zur Umsetzung des Klimaabkommens von Paris gemacht. Neben den direkten Verhandlungen wurden auch freiwillige Aktionen auf den Weg gebracht.mehr...

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte ein Sprecher des UN-Klimasekretariats. Seines Wissens habe keiner der Betroffenen angegeben, die Sache weiterverfolgen zu wollen. Bei einer zweiwöchigen Konferenz mit insgesamt nahezu 30 000 Beteiligten sei die Zahl der Vorkommnisse nicht gerade hoch. Die Vereinten Nationen hatten vor der Konferenz eine „Null-Toleranz-Politik“ gegen sexuelle Belästigung ausgerufen und an die Teilnehmer appelliert, jeden Vorfall zu melden.mehr...

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte der Sprecher des UN-Klimasekretariats, Nick Nuttall, der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

New York. Weiteres Veto im Sicherheitsrat zur Untersuchung zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien: Der einzige Weg aus der Sackgasse führt - aus russischer Sicht - über Moskaus eigenen Resolutionsentwurf. Im Westen sorgt dies für Unmut.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Einigung gilt als großer Erfolg und wurde im Konferenzplenum mit Applaus bedacht. Zuvor hatten die Delegierten eine umfangreiche Textsammlung erstellt, aus der im kommenden Jahr das Regelwerk zum Pariser Klimaschutzabkommen entstehen soll.mehr...

Schlaglichter

18.11.2017

Weltklimakonferenz bringt kleine Erfolge

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Konferenz dauerte auch am Morgen noch an, es waren aber die wichtigsten Themen durchs Plenum gekommen. Eigentlich sollte die Konferenz am Freitag enden.mehr...

Bonn. Die Delegierten auf der Weltklimakonferenz in Bonn haben bis in den Morgen hinein hinter verschlossenen Türen um eine Einigung gerungen. Offen waren bis zuletzt einige Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem darum, in welcher Form die Industrieländer künftig Geldzusagen abgeben sollen. Auch einige Punkte zur Fortsetzung des Fonds für die Anpassung der ärmeren Staaten an den Klimawandel waren noch nicht beschlossen worden. Eigentlich sollte die Konferenz gestern enden.mehr...

New York. Russland hat im Weltsicherheitsrat erneut ein Veto gegen eine Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien eingelegt. Damit scheiterte ein Versuch Japans, das am Freitag auslaufende Mandat des sogenannten Joint Investigative Mechanism um 30 Tage zu verlängern, um eventuell bis dahin eine neue Resolution auf den Weg zu bringen. Schon am Donnerstag hatte Moskau mit Veto eine von den USA eingebrachte Resolution zu Fall gebracht.mehr...

Bonn. Die zweiwöchige Klimakonferenz mit rund 25 000 Teilnehmern in Bonn hat die Stadt nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) als UN-Standort gestärkt. Bonn habe sich als hervorragender Gastgeber präsentiert, schrieb die Ministerin am Samstag nach Abschluss des Klimagipgfels auf Twitter.mehr...

New York. Russland hat eine Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien vorerst per Veto verhindert. Das Land stimmte gestern im UN-Sicherheitsrat in New York gegen eine von den USA eingebrachte Resolution, die das um Mitternacht auslaufende Mandat des sogenannten Joint Investigative Mechanism (JIM) verlängern sollte. Es war im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt bereits das zehnte Sicherheitsrats-Veto Russlands, das als ständiges Mitglied mit einer Gegenstimme jede Resolution zu Fall bringen kann.mehr...

Bonn. Fahrräder, Elektro-Shuttles, 50 Trinkwasserbrunnen und fast keine Parkplätze - die Weltklimakonferenz in Bonn legte viel Wert darauf, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Als erste Weltklimakonferenz sei sie nun auch offiziell als umweltfreundlich und nachhaltig zertifiziert worden, teilte Umweltministerin Barbara Hendricks mit. Das Zertifikat stammt von der Organisation EMAS (Eco Management and Audit Scheme). „Natürlich gibt es in manchen Bereichen Luft nach oben – die Lernkurve hat gerade erst begonnen“, sagte Hendricks. mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn soll heute enden, doch besonders Geldthemen waren bis zuletzt noch offen. So müssen die Staaten noch klären, aus welchen Quellen künftig der Fonds zur Anpassung armer Länder an den Klimawandel gespeist werden soll. Auch um andere Verfahrensfragen zur künftigen Klimaschutz-Finanzierung wurde noch gerungen. Gestern hatten sich Großbritannien, Kanada, Costa Rica, Mexiko und mehrere andere Staaten zu einer Allianz für den Kohleausstieg zusammengeschlossen. Deutschland ist nicht dabei, weil es erst nach der Regierungsbildung darüber entscheiden will.mehr...

Weltklimakonferenz

16.11.2017

Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg

Bonn Während Deutschland im Bann der Jamaika-Verhandlungen steht, präsentiert sich bei der Weltklimakonferenz in Bonn eine große Koalition gegen die Kohle. Ausgerechnet der Gastgeber glänzt mit Abwesenheit - „peinlich“, sagen Umweltschutzverbände.mehr...

New York. Neuer Showdown im Sicherheitsrat: Das Mandat des Teams, das Chemiewaffen-Vorwürfe im Syrien-Konflikt untersucht, läuft aus. Aber der Rat kann sich nicht auf eine Verlängerung einigen, Russland legt Veto ein. Kurz darauf revanchieren sich die USA.mehr...

New York. Russland hat eine Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien vorerst per Veto verhindert. Das Land stimmte im UN-Sicherheitsrat in New York gegen eine von den USA eingebrachte Resolution, die das um Mitternacht auslaufende Mandat des sogenannten Joint Investigative Mechanism verlängern sollte. Mit einem Veto kann Russland als ständiges Mitglied des Gremiums jede Resolution verhindern. Es war bereits das zehnte Veto des Landes im Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien.mehr...

Moskau. Im UN-Sicherheitsrat zeichnen sich erneut offene Unstimmigkeiten über das Vorgehen im Syrien-Konflikt ab. Das Gremium wollte in New York über die Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen abstimmen. Die USA hätten die Abstimmung über die Verlängerung des Mandat für den sogenannten Joint Investigative Mechanism, das um Mitternacht ausläuft, beantragt, teilte US-Botschafterin Nikki Haley mit. Russlands Außenminister Sergej Lawrow lehnte den Resolutionsentwurf der USA jedoch bereits im Vorfeld ab und warb für ein eigenes Moskauer Papier.mehr...

Bonn. Zuletzt tagte die Weltklimakonferenz noch die ganze Nacht durch - und meldete am Ende einige zusätzliche Erfolge. Der Forscher Schellnhuber meint: Der Geist der Klimakonferenzen von Paris und Bonn ist jetzt aus der Flasche und lässt sich nicht mehr einfangen.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn wird heute mit Verhandlungen auf Ministerebene fortgesetzt. Am vorletzten Tag sind die Gespräche in einer entscheidenden Phase angelangt. Ein Etappenziel hat die Konferenz bereits erreicht: Nach eineinhalb Wochen liegen Textentwürfe für ein Regelwerk vor, mit dem das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden soll. Beschlossen werden soll dieses Regelwerk erst bei der nächsten Klimakonferenz im kommenden Jahr in Polen. In Bonn war das Ziel, schon möglichst konkrete Entwürfe zu erarbeiten.mehr...

Bonn. Die Grünen haben enttäuscht auf die Rede von Kanzlerin Angela Merkel beim UN-Klimagipfel in Bonn reagiert. „Angela Merkels Rede war im wesentlichen eine Nullaussage“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter der Deutschen Presse-Agentur. „Was längst überfällig ist, ist Konkretion.“ Die Grünen erwarteten von der Kanzlerin einen konkreten Plan, wie die deutschen CO2-Emissionen entsprechend den Klimazielen für 2020, 2030 und 2050 gesenkt werden sollen.mehr...

Bonn. Die Erwartungen waren hoch: Umweltverbände erhofften sich von Angela Merkels Auftritt bei der Weltklimakonferenz die Ankündigung des Kohleausstiegs. Das war wohl von Anfang an unrealistisch - doch die Kanzlerin blieb dann sehr vage.mehr...

Bonn. Umweltschutzverbände haben sich enttäuscht von der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn geäußert. „Angela Merkel hat sich heute vor der einzigen Antwort gedrückt, die sie in Bonn geben musste: Bis wann steigt Deutschland aus der Kohle aus?“, kritisierte Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss. „Mit ihrem Schweigen zur Schicksalsfrage der deutschen Klimapolitik verspielt die Kanzlerin auch den letzten Rest ihres alten Klimaruhms.“ Ohne Kohleausstieg könne Deutschland seine in Paris getroffenen Zusagen zum Schutz des Klimas nicht einhalten.mehr...

Bonn. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Kohlestrom-Reduktion für den Klimaschutz in Deutschland betont. Kohle und insbesondere die Braunkohle müsse einen „wesentlichen Beitrag“ zur Erfüllung der Klimaziele leisten, sagte Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn. „Aber wie genau das ist, das werden wir in den nächsten Tagen miteinander ganz präzise diskutieren müssen.“ Das Thema gehört zu den am heftigsten umstrittenen bei den Jamaika-Sondierungen von CDU, CSU, FDP und Grünen in Berlin.mehr...

Bonn. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Klimawandel als „Schicksalsfrage“ für die Menschheit bezeichnet. Mit den bisher beschlossenen Maßnahmen könnten die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht werden, sagte Merkel bei der Weltklimakonferenz in Bonn. Deshalb bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen. „Ich will ganz offen sprechen“, sagte Merkel, „das ist auch in Deutschland nicht einfach“. Sie verspreche aber: „Wir in Deutschland werden uns mühen.“mehr...

Schlaglichter

15.11.2017

Erste Erfolge bei Weltklimakonferenz

Bonn. Bei der Weltklimakonferenz zeichnen sich die Umrisse eines Regelwerks für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ab. Nach eineinhalb Wochen des Verhandelnsliegen Entwürfe vor. Beschlossen werden soll das Regelwerk erst bei der nächsten Klimakonferenz im kommenden Jahr in Polen. In Bonn war das Ziel, möglichst konkrete Entwürfe zu erarbeiten. Es geht unter anderem um die Frage, wie der CO2-Ausstoß künftig gemessen und angegeben werden soll. Dafür müssen sich alle UN-Staaten auf einheitliche Regeln einigen, damit niemand seine Emissionsdaten schönen kann.mehr...

Bonn. Schweden, Litauen und Marokko sind einem Report zufolge die Spitzenreiter beim Klimaschutz. Den Index präsentierte die Organisation Germanwatch auf der Klimakonferenz in Bonn. mehr...

Bonn. Die Rede von Kanzlerin Merkel war von vielen Teilnehmern der Klimakonferenz mit Spannung erwartet worden. Sie fand klare Worte und blieb dennoch mit Blick auf die Jamaika-Verhandlungen schwammig beim Thema Kohle.mehr...

Bonn. Kanzlerin Angela Merkel spricht heute vor den Delegierten der Weltklimakonferenz in Bonn. Die Erwartungen sind hoch. Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss sagte: „Angela Merkel kann nicht länger nur über Klimaschutz reden, sie muss etwas dafür tun - das geht nur mit einem Kohleausstieg.“ Zusammen mit dem BUND, der Deutschen Umwelthilfe, dem Naturschutzbund Deutschland, dem WWF und Germanwatch warnte Greenpeace vor einem „klimapolitischen Totalausfall der Jamaika-Sondierer“.mehr...

Berlin. Die Grünen erwarten angesichts großer Differenzen in den Jamaika-Sondierungen beim zentralen Thema Klimaschutz ein „klares Zeichen“ von Kanzlerin Angela Merkel. In ihrer heutigen Rede bei der Weltklimakonferenz in Bonn müsse Merkel „einen Weg zeigen, der für ein Industrieland eine Vorreiterrolle skizziert“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter am Rande der Sondierungen in Berlin. Die Kanzlerin müsse deutlich machen, dass Deutschland die Verantwortung auf sich nehme, zusammen mit den anderen europäischen Staaten einen wichtigen Klimaschutz-Beitrag zu leisten, forderte Peter.mehr...

Bonn. Aus New York, Berlin und Paris werden am Mittwoch hochrangige Politiker zur Weltklimakonferenz in Bonn erwartet. Teilnehmer erhoffen sich von UN-Generalsekretär Guterres, Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron neuen Schwung im Verhandlungsprozess.mehr...

Bonn. Einen Tag vor der Ministerrunde auf der Klimakonferenz in Bonn ist Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth optimistisch. Man sei ganz zufrieden, habe zu den wichtigen Themen jetzt Texte vorliegen, mit denen man im nächsten Jahr arbeiten könne, sagte Flasbarth. 2018 soll das Regelwerk für das Klimaabkommen von Paris aus dem Jahr 2015 abgeschlossen werden. Allerdings müssten einige Texte noch arg eingedampft werden, wie etwa das 180-Seiten-Papier allein zur Treibhausgasminderung.mehr...

Norwich. Nach drei Jahren Stillstand auf hohem Niveau steigt der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid 2017 voraussichtlich wieder an. Experten zufolge werden bis Jahresende insgesamt 41 Gigatonnen Kohlendioxid, also 41 Milliarden Tonnen, in die Atmosphäre gelangt sein. Das entspricht einem Anstieg von etwa zwei Prozent. Der Großteil der CO2-Emissionen entfällt auf die Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Forscher präsentieren ihre Daten unter anderem im Journal „Environmental Research Letters“.mehr...

Bonn. Die Weltklimakonferenz in Bonn geht heute in die entscheidende zweite Woche. Bis Freitag muss klar sein, auf welche Fortschritte sich die 195 Länder einigen können. Dabei geht es um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die Delegationen sollen Textentwürfe für ein Regelwerk erarbeiten. Festgelegt werden muss zum Beispiel, wie der CO2-Ausstoß künftig gemessen und angegeben werden soll. Ab Mittwoch finden die Gespräche auf Ministerebene statt. Erwartet wird dann auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.mehr...