Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

UNHCR: Keine Absprache mit Deutschland über Flüchtlinge aus Israel

Genf.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat mit Deutschland keine Vereinbarungen oder Abkommen über eine Aufnahme tausender afrikanischer Flüchtlinge aus Israel geschlossen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des UNHCR. Deutschland sei an dem Abkommen mit Israel gar nicht beteiligt, hieß es. Das Flüchtlingshilfswerk werde sich nun bemühen, Plätze im Ausland für die Migranten zu finden. Das UNHCR bestätigte, dass es in den kommenden fünf Jahren zusammen mit Israel rund 16 000 sudanesische und eritreische Flüchtlinge in andere Staaten umsiedeln will.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

SPD verlangt in Bamf-Affäre Aufklärung von Merkel

Berlin. In der Affäre um unrechtmäßige Asylbescheide verlangt die SPD, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel einschaltet. Merkel drücke sich vor ihrer eigenen Verantwortung. Sie schweige, tue nichts und wolle den Kontrollverlust im Bamf aussitzen, sagt SPD-Vize Ralf Stegner der „Welt“. Die Kanzlerin müsse jetzt endlich dafür sorgen, dass aufgeklärt werde. Stegner bezieht sich auf die Vorfälle in der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Diese steht im Verdacht, zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende Grundlage Asyl gewährt zu haben.mehr...

Schlaglichter

Seehofer spricht mit Sachsens Regierung über Sicherheit und Migration

Dresden. Bundesinnenminister Horst Seehofer will heute in Dresden mit der sächsischen Regierung über die Themen innere Sicherheit und Migration sprechen. Aufseiten des Freistaates nehmen Ministerpräsident Michael Kretschmer und Innenminister Roland Wöller an dem Treffen teil. Im Mittelpunkt des Gesprächs dürfte das von der Union in Sachsen gewünschte sogenannte Ankerzentrum für Flüchtlinge stehen. Es soll Asylverfahren unter einem Dach abwickeln und damit beschleunigen.mehr...

Schlaglichter

BKA und Verfassungsschutz an Bremer Bamf-Prüfung beteiligt

Berlin. In die Aufklärung des Bremer Asyl-Skandals sind laut einem Medienbericht auch das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz einbezogen. Sie seien in Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern beteiligt an der Prüfung, ob und inwieweit sicherheitsrelevante Personen oder Gefährder eventuell von unrechtmäßigen Asylentscheidungen profitiert haben könnten, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums dem „Spiegel“. In Bremen werden mindestens 1200 Fälle überprüft, in denen möglicherweise ohne ausreichende Grundlage Asyl gewährt wurde.mehr...

Schlaglichter

Bamf-Affäre: Maximales Misstrauen und verunsicherte Mitarbeiter

Bremen. Durch die Ermittlungen im Bremer Flüchtlingsamt kommen immer neue Verdachtsfälle und Schlampereien ans Licht. Wie aus internen Emails hervorgeht, hatte ein Asyl-Entscheider der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im rheinland-pfälzischen Bingen bereits im vergangenen Jahr in der Nürnberger Zentrale Alarm geschlagen, weil ihm die stark vom Bundesdurchschnitt abweichenden Schutzquoten der Dienststelle suspekt erschienen. Ob diese Praxis eher auf Überlastung oder auf andere Beweggründe zurückzuführen war, ist unklar.mehr...

Schlaglichter

Israel beginnt mit Bau von Seesperre zum Gazastreifen

Tel Aviv. Israel will auch im Meer eine Sperranlage zum Gazastreifen bauen. Verteidigungsminister Avigdor Lieberman teilte mit, der Bau eines „weltweit einzigartigen Hindernisses“ habe begonnen. Die Anlage solle verhindern, dass militante Palästinenser aus dem Gazastreifen auf dem Seeweg nach Israel eindringen. Nach Angaben seines Büros handelt es sich um eine Art Wellenbrecher, der bis Jahresende fertiggebaut sein soll. Während des Gaza-Kriegs 2014 sei es militanten Palästinensern gelungen, auf dem Seeweg nach Israel zu gelangen, hieß es in der Mitteilung.mehr...

Schlaglichter

Rund 50 Bewohner von Erstaufnahme greifen Polizei an

Dresden. Bei einem Polizeieinsatz in einer Erstaufnahmeunterkunft in Dresden haben Heimbewohner die Einsatzkräfte angegriffen und drei von ihnen verletzt. In der Einrichtung soll am Freitagabend während der Essensausgabe ein Streit zwischen zwei Männern aus Georgien eskaliert sein. Die Polizei wurde geholt, konnte den Streit auch unter Kontrolle bringen, wurde dann aber angegriffen. Etwa 50 Heimbewohner warfen mit glühenden Zigaretten, traten und schlugen die Beamten. Vier Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.mehr...