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US-Botschaft in Jerusalem hat wenig Folgen für Urlauber

München. Die US-Botschaft ist nun von Tel-Aviv nach Jerusalem verlegt worden. Das Auswärtige Amt rät Israel-Besuchern in den nächsten Tagen zwar von Aufenthalten in der Jerusalemer Altstadt ab. Darüber hinaus sehen Reiseveranstalter aber bisher kaum Handlungsbedarf.

US-Botschaft in Jerusalem hat wenig Folgen für Urlauber

Das Auswärtige Amt rät Reisenden bis zum 15. Mai von einem Besuch der Jerusalemer Altstadt ab. Foto: Atef Safadi

Die Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem hat für Urlauber auf Rundreisen im Heiligen Land bisher eher geringe Auswirkungen.

Der Studienreiseanbieter Studiosus aus München hat derzeit mehrere Reisegruppen in Israel. „Im Moment gibt es keine Entscheidung, Reisen abzusagen“, sagt Edwin Doldi, Sicherheitsmanager bei Studiosus. Das Auswärtige Amt (AA) rät in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen, von Besuchen der Altstadt Jerusalems zumindest noch bis 15. Mai möglichst abzusehen. „Daran orientieren wir uns“, so Doldi. Die Reiseprogramme wurden entsprechend geändert.

Das Bayerisches Pilgerbüro wartet ab und beobachtet die Lage. „Wir sehen derzeit keinen Handlungsbedarf“, sagt Sprecherin Angela Bürvenich. Man stehe in engem Kontakt mit den Partnern vor Ort.

Auch Gebeco hat Gäste in Israel, weitere Abreisen stehen Ende Mai an. Bis auf weiteres werden keine Reisen abgesagt oder abgebrochen. „Sollten sich Änderungen ergeben, werden wir alle betroffenen Gäste aktiv informieren“, sagt Thomas Bohlander von Gebeco. Agenturen und Reiseleiter vor Ort seien angewiesen, Gäste nicht in Regionen zu führen, in denen laut AA ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Reiseverläufe würden, wenn nötig, angepasst.

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