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US-Dramatiker William Gibson gestorben

Los Angeles (dpa) Der amerikanische Schriftsteller William Gibson, der mit dem Drama «Licht im Dunkel» seinen größten Erfolg hatte, ist tot. Wie die «Los Angeles Times» berichtete, starb der Autor nach Auskunft von Familienangehörigen bereits am Dienstag in seinem Haus im US-Staat Massachusetts.

Gibson war 94 Jahre alt. Über fünf Jahrzehnte hinweg verfasste er Dutzende Theaterstücke und erhielt zahlreiche Preise. Für sein 1959 in New York uraufgeführtes Theaterstück «The Miracle Worker», über die schwierige Kindheit der taubstummen US-Schriftstellerin Helen Keller, hatte Gibson eine «Tony»-Trophäe gewonnen.

Arthur Penn inszenierte «Licht im Dunkel» 1961 für die Leinwand. Die beiden Darstellerinnen Anne Bancroft und Patty Duke wurde mit Oscars ausgezeichnet. Gibson erhielt eine Nominierung für das beste Drehbuch. Anne Bancroft setze er auch in seinen Broadway-Produktionen «Two for the Seesaw» (1958) und «Golda» (1977) ein. Sein erstes Buch, «Die Verlorenen» (The Cobweb), wurde 1954 mit Lauren Bacall und Richard Widmark in den Hauptrollen verfilmt.

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