Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

US-Handelsdefizit auf höchstem Stand seit Oktober 2008

Washington. Das Defizit in der US-amerikanischen Handelsbilanz ist im Februar überraschend deutlich gestiegen. Der Wert legte um 0,9 Milliarden auf 57,6 Milliarden US-Dollar (rund 46,9 Mrd Euro) zu, wie das Handelsministerium mitteilte.

US-Handelsdefizit auf höchstem Stand seit Oktober 2008

Ein Containerschiff nimmt Kurs auf San Francisco. Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Februar überraschend deutlich gestiegen. Foto: Eric Risberg/AP

Das ist das höchste Defizit seit Oktober 2008. Analysten hatten nur mit einem Fehlbetrag von 56,8 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Überschuss der Einfuhren gegenüber den Ausfuhren ist damit den sechsten Monat in Folge gestiegen. Importe und Exporte legten im Februar um jeweils 1,7 Prozent zu. Das Defizit vom Vormonat wurde von 56,6 Milliarden auf 56,7 Milliarden Dollar revidiert.

US-Präsident Donald Trump hat wegen des hohen Defizits einen Handelskonflikt ausgelöst. Der Nachteil eines Handelsdefizits: Sind die Importe größer als die Exporte, fließt mehr Geld aus dem Inland ins Ausland als umgekehrt. Auf Dauer kann so die Verschuldung steigen.

Mit China eskalierte die Auseinandersetzung zuletzt. Nachdem die USA 25-prozentige Strafzölle auf Importe aus China in Höhe von 50 Milliarden Dollar angekündigt hatten, konterte China als Vergeltung umgehend mit eigenen Strafabgaben auf Importe aus den USA in gleicher Höhe. Die Eskalation weckte Sorgen über negative Auswirkungen auf die globale Wirtschaft.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Chinas Telekomausrüster ZTE darf US-Geschäft fortsetzen

Washington/Peking. Der von Sanktionen betroffene chinesische Telekom-Ausrüster ZTE kann seine Geschäfte in den USA gegen Auflagen und Zahlung einer Milliardenstrafe wieder aufnehmen.mehr...

Wirtschaft

Tempomat-Problem: Fiat Chrysler ruft Millionen Autos zurück

Auburn Hills. Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund sind mögliche Probleme mit dem Tempomat, wie das Unternehmen in Auburn Hills mitteilte. Es ist eine der größten Rückruf-Aktionen, die in den USA bislang veranlasst wurden.mehr...

Wirtschaft

Patentstreit: Samsung soll Apple 539 Millionen Dollar zahlen

San José. Im Dauer-Patentstreit von Apple und Samsung in den USA haben Geschworene dem iPhone-Konzern noch einmal 539 Millionen Dollar zugesprochen. Es ist ein Rückzugsgefecht in einem Konflikt, der im Rest der Welt bereits beendet wurde.mehr...

Wirtschaft

Bericht: Uber steigert Umsatz um 70 Prozent

New York. Uber hat nach jahrelangen tiefroten Zahlen einen Quartalsgewinn abgeliefert - aber nur durch den Verkauf des Geschäfts in Russland und Südostasien an Rivalen. Unterdessen gibt es Konsequenzen aus dem Todescrash eines Uber-Roboterwagens in Arizona.mehr...

Wirtschaft

Trump lässt Zölle auf Autos prüfen

Washington/Berlin. „Wir werden Mercedes-Benz mit Zöllen belegen, wir werden BMW mit Zöllen belegen“, drohte US-Präsident Trump im März. Nun lässt er seinen Worten erste Taten folgen. Einfuhrzölle von bis zu 25 Prozent auf Importautos würden die deutsche Wirtschaft schwer treffen.mehr...

Wirtschaft

Macron richtet Appell an Zuckerberg und Konzernchefs

Paris. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Chefs internationaler Hightech-Unternehmen Engagement für das Allgemeinwohl eingefordert.mehr...