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US-Hedgefonds Elliott bestätigt Einstieg bei Thyssenkrupp

Essen/New York. Der US-Hedgefonds Elliott hat eine Beteiligung am Industriekonzern Thyssenkrupp bestätigt. Der Anteil überschreite dabei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die meldepflichtige Schwelle, teilte Elliott am Donnerstag mit. Es handele sich aber um eine „signifikante“ Größe. Bei Thyssenkrupp gebe es einen erheblichen Spielraum für Verbesserungen. Der Hedgefonds des Investors Paul Singer kündigte zudem einen „konstruktiven“ Dialog mit allen Beteiligten an - inklusive Aufsichtsrat und Management.

US-Hedgefonds Elliott bestätigt Einstieg bei Thyssenkrupp

Das Logo der ThyssenKrupp AG. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Bereits vor einigen Tagen hatten Gerüchte um einen möglichen Einstieg Elliotts bei dem Dax-Konzern kursiert. Ein Ziel sei es angeblich, Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger zu ersetzen. Thyssenkrupp ist im Umbruch: Hiesinger konzentriert sich derzeit auf die Zusammenführung des Stahlgeschäfts mit den europäischen Aktivitäten des indischen Stahlriesen Tata Steel. Thyssenkrupp will sich vom schwankungsanfälligen Stahlgeschäft trennen und stärker auf Industriegüter wie Aufzüge oder Autozulieferungen setzen.

Nach der Stahlfusion wird von Hiesinger eine neue Strategie erwartet. Dabei steht der Manager unter Druck - vor allem dem Großaktionär Cevian ist das Umbautempo zu langsam. Der Investor forderte mehrfach eine Zerschlagung - was Hiesinger jedoch ablehnt. Auch andere Anleger scheinen sich viel vom Einstieg Elliotts zu versprechen. Die Aktien waren bereits am Dienstag stark gestiegen.

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