Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ende der Suche

US-Polizei fasst zweiten flüchtigen Gefängnisausbrecher

Dannemora Mit schwerem Werkzeug hatten zwei Männer sich auf spektakuläre Art und Weise den Weg in die Freiheit gebohrt. Drei Wochen später nimmt die Flucht der Häftlinge nun ein gewaltsames Ende. Nachdem am Freitag einer der beiden von der Polizei erschossen wurde, ging den Ermittlern jetzt auch der zweite Mann ins Netz.

US-Polizei fasst zweiten flüchtigen Gefängnisausbrecher

Der zweite Gefängnisausbrecher von New York ist gefasst worden. Foto: New York State Police

Drei Wochen nach dem spektakulären Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA hat die Polizei den zweiten Flüchtigen gefasst.

Der 35-Jährige sei von einem Polizisten nahe der Stadt Constable etwa 40 Kilometer von der Haftanstalt entfernt gesehen und angeschossen worden, teilte die Polizei des Bundesstaats New York mit. Er sei festgenommen und dann in ein Krankenhaus gebracht worden. Details über seinen Zustand gab es zunächst nicht. Sein 49 Jahre alter Komplize war am Freitag in einer nicht weit entfernten Waldhütte von einem Polizisten erschossen worden.

Dreiwöchige Suche

Drei Wochen lang hatten bis zu 1300 Ermittler nach den beiden als extrem gefährlich geltenden Ausbrechern gesucht, teils unter sehr schwierigen Bedingungen in bergigen Wäldern und bei strömendem Regen. Am Freitag hatten sie dann zunächst den 49-Jährigen in einer Waldhütte aufgestöbert. Auf seine Spur kam die Polizei, nachdem dieser auf einen Wohnwagen geschossen hatte - wohl, um das Gespann zu rauben. Der Fahrer entkam und rief die Polizei.

Dannemora Nach einem spektakulären Ausbruch aus einer Hochsicherheitsanstalt waren zwei verurteilte Mörder fast drei Wochen lang auf der Flucht. Jetzt hat die Polizei einen von ihnen gefunden und erschossen. Der andere bleibt verschwunden - und gefährlich.mehr...

Der Halbbruder des getöteten Häftlings zeigte sich erleichtert: «In diesem Moment kann ich nicht an den Rick denken, den ich kannte. Ich kann nur an den Mann denken, der gedroht hat, mich umzubringen und der andere Menschen getötet hat und entkommen ist», sagte Wayne Schimpf dem CNN-Tochtersender WKBW. Sein erster Gedanke sei gewesen: «Gott sei Dank ist das jetzt für mich und meine Familie vorbei.» Erst dann habe er gedacht: «Das ist mein Bruder.»

Ausbrecher waren durch Kanalisation geflüchtet

Die beiden Ausbrecher hatten sich vor drei Wochen mit schweren Werkzeugen den Weg aus dem Gefängnis in Dannemora im Bundesstaat New York in die Freiheit gebohrt und waren dann durch die Kanalisation geflüchtet. Mindestens zwei Gefängnisangestellte sollen ihnen dabei geholfen haben, sie sind inzwischen festgenommen worden.

Die beiden Insassen verbüßten in der Clinton Correction Facility lebenslange Haftstrafen. Der eine hatte einen Mann zu Tode geprügelt, der andere einen Polizisten erschossen. Von der Stadt New York ist die Haftanstalt 500 Kilometer entfernt.

von dpa

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Zeugen sagen aus

Freiburger Mordprozess: Tatort ein Bild des Grauens

Freiburg Im Prozess um den Sexualmord an einer Studentin in Freiburg werden Polizisten als Zeugen gehört. Sie sicherten am Tatort Spuren. Und fanden ein Haar des heute Angeklagten. Während der Aussagen wird klar: Den Polizisten bot sich dort ein Bild des Grauens.mehr...

Vermischtes

24 Tote bei Bränden in Kalifornien

San Francisco (dpa) Die Feuerwalze rollt weiter durch Nordkalifornien. Mindestens 24 Menschen sind in den Flammen ums Leben gekommen. Mehr Menschen müssen ihre Häuser räumen.mehr...

Vermischtes

Mindestens 16 Tote bei Kämpfen in mexikanischem Gefängnis

Monterrey (dpa) In Mexikos Gefängnissen kommt es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen. Nun lieferten sich verfeindete Banden in der Haftanstalt Cadereyta schwere Kämpfe.mehr...

Vermischtes

Schütze von Las Vegas schoss vor dem Massaker auf Wachmann

Las Vegas (dpa) Bevor Stephen Paddock am Abend des 1. Oktober in Las Vegas auf die Besucher eines Konzertes feuerte, schoss er den Ermittlungen zufolge auf einen Wachmann. Das Motiv des Massakers sei noch immer unklar.mehr...

Ankara reagiert emport

Türkischer Jurist in Haft erhält Menschenrechtspreis

Straßburg Der jüngste Träger des europäischen Menschenrechtspreises sitzt selber im Gefängnis. Aus Sicht der türkischen Regierung ist der nun ausgezeichnete Jurist ein Terrorverdächtiger. Entsprechend empört fällt die Reaktion aus Ankara aus.mehr...

844 Verletzte bei Referendum

90 Prozent für die Abspaltung von Spanien

MADRID Bei dem umstrittenen Referendum über Unabhängigkeit in der spanischen Region Katalonien haben die Separatisten mit rund 90 Prozent der Stimmen gewonnen. Das teilte die katalanische Regionalregierung in der Nacht in Barcelona mit. Bei der Abstimmung sind nach teils brutaler Polizeigewalt 844 Menschen verletzt worden.mehr...