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US-Verluste im Irak so niedrig wie noch nie

Bagdad/Kairo (dpa) Die US-Truppen im Irak haben im Juli weniger Soldaten verloren als in jedem anderen Monat seit ihrem Einmarsch im Zweistromland im März 2003.

US-Verluste im Irak so niedrig wie noch nie

Eine Ehrengarde trägt den Sarg eines im Irak ums Leben gekommenen US-Soldaten (Archiv).

Nach Angaben der unabhängigen Organisation «icasualties.org» vom Freitag kamen im Juli elf US-Soldaten ums Leben, sechs von ihnen bei Kampfhandlungen. Die Organisation wertet für diese Zahlen die Mitteilungen des US-Militärs sowie Medienberichte aus.

Im Mai, dem bisher verlustärmsten Monat für die US-Streitkräfte, waren im Irak 19 Soldaten gestorben, davon 15 im Kampf. Seit Beginn dieses Jahres kamen 219 US-Soldaten ums Leben, seit März 2003 waren es nach Zählung von «icasualties.org» insgesamt 4127. US-Präsident George W. Bush hatte am Donnerstag unter Berufung auf die rückläufige Gewalt im Irak angekündigt, dass die Einsatzdauer der dort stationierten US-Soldaten um drei auf zwölf Monate gesenkt wird.

Bei einem Anschlag nahe der Stadt Kirkuk im Norden des Landes wurden am Freitag drei irakische Soldaten getötet. Ein weiterer Uniformierter wurde verletzt, wie die irakische Nachrichtenagentur Aswat al-Irak unter Berufung auf das Militär berichtete. Eine von Aufständischen gelegte Bombe explodierte 30 Kilometer südwestlich von Kirkuk unter dem Streifenfahrzeug der Soldaten. Die Millionenstadt 250 Kilometer nördlich von Bagdad ist zusammen mit den sie umgebenden Ölfeldern zwischen Kurden, Arabern und Turkmenen umkämpft.

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