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„Über Leben in Demmin“: Über Trauer am Tag der Befreiung

Berlin. Der Tag der Befreiung ist ein Tag der großen Trauer: Hunderte Bewohner nehmen sich das Leben, als russische Panzer vor Demmin stehen. Was ist damals passiert? Und wie geht man heute mit der düsteren Vergangenheit um ?

„Über Leben in Demmin“: Über Trauer am Tag der Befreiung

Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Vergangenheit. Foto: Salzgeber

Als am 30. April 1945 russische Panzer Demmin erreichen, bricht über die vorpommersche Kleinstadt eine Katastrophe herein. Die Stadt wird in Brand gesetzt, Hunderte Bewohner, vor allem Frauen mit Kindern, nehmen sich das Leben.

Über die Motive rätseln auch die Zeitzeugen in Farkas' Film. Sein eigentliches Thema ist nicht die Rekonstruktion der damaligen Ereignisse, sondern der Umgang mit der Geschichte mehr als 70 Jahre danach: Ein Polizeihubschrauber in der Luft und zahlreiche Polizeiautos sind am 8. Mai 2016 die Vorboten eines Marsches von Neonazis.

Über Leben in Demmin, Deutschland 2017, 90 Min., FSK ab 12, von Martin Farkas

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