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Übernahme treibt Lanxess an - Weiteres Wachstum erwartet

Köln. Die brummende Konjunktur und ein Zukauf haben dem Spezialchemie-Hersteller Lanxess einen kräftigen Wachstumsschub ermöglicht. Der Umsatz kletterte 2017 um etwa ein Viertel (25,5 Prozent) auf 9,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte.

Übernahme treibt Lanxess an - Weiteres Wachstum erwartet

Das Logo des Spezialchemie-Konzerns Lanxess. Foto: Jan Woitas/Archiv

Der Kauf der US-Firma Chemtura sei ein „wesentlicher Treiber“ gewesen, man wäre aber auch ohne die Übernahme deutlich gewachsen. Vor allem der Verkauf von chemischen Zusatzstoffen für Firmen aus der Metall- und Strombranche sowie der Luftfahrt zog dank des Chemtura-Zukaufs an. Solche Stoffe werden auch für Flammschutz-Mittel und Schmierstoffe in der Bau- und Elektrobranche gebraucht. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Zuge der Übernahme um fast 14 Prozent auf gut 19 000.

Unter dem Strich verdiente Lanxess mit 87 Millionen Euro fast 55 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Integration von Chemtura kostete zunächst einmal. Hinzu kam eine einmalige Belastung durch die US-Steuerreform. Bereinigt um diese und andere Effekte legte das Ergebnis aber um 54 Prozent auf 379 Millionen Euro zu. Anlegern winkt nun eine um 10 Cent auf 0,80 Euro je Aktie angehobene Dividende.

2018 soll der Betriebsgewinn (Ebitda) weiter steigen, dann aber ohne das Kautschuk-Gemeinschaftsunternehmen Arlanxeo. Hier deutet sich eine Trennung an: Das Joint Venture wird ab dem zweiten Quartal als nicht-fortgeführtes Geschäft ausgewiesen, wie der MDax-Konzern erklärte. 2017 lag diese Kennzahl ohne Arlanxeo bei 925 Millionen Euro. Mit Arlanxeo waren es knapp 1,3 Milliarden Euro - ein Plus von fast 30 Prozent gemessen am Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Eine konkrete Ergebnisprognose will Lanxess mit den Zahlen zum ersten Quartal im Mai veröffentlichen.

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