Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Übernahmen nutzen Evonik - aber Gewinn sinkt

Essen.

Übernahmen nutzen Evonik - aber Gewinn sinkt

Ein Bürohaus des Evonik-Konzerns. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Gute Geschäfte mit Materialien für die Auto- und die Kunststoffindustrie sowie Übernahmen haben den Spezialchemie-Konzern Evonik im vergangenen Jahr angetrieben. Insgesamt konnte das Unternehmen auch wegen gestiegener Kosten aber weniger verdienen. Unterm Strich sank der Gewinn der Essener 2017 um 15 Prozent auf 717 Millionen Euro. Im laufenden Geschäft - bereinigt um Zinsen, Steuern und Abschreibungen - legte das Ergebnis dagegen um 9 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zu, teilte Evonik am Dienstag mit. Der Konzernumsatz stieg um 13 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Im Geschäft mit Tierfutter-Eiweiß musste der MDax-Konzern niedrigere Preise hinnehmen. Die Dividende soll mit 1,15 Euro je Aktie stabil bleiben.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Drei Verdächtige nach Razzia im Rotlichtmilieu in U-Haft

Frankfurt/Main. Nach der Zerschlagung eines bundesweiten Prostitutionsnetzwerkes sind drei Beschuldigte in Untersuchungshaft. Ob sich unter ihnen auch in Baden-Württemberg Festgenommene befinden, sei derzeit noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Bei der Großrazzia im Rotlichtmilieu war am Mittwoch auch ein Haftbefehl in Rastatt vollstreckt worden.mehr...

NRW

Eberl: Hecking auch nächste Saison Gladbach-Trainer

Mönchengladbach. Trainer Dieter Hecking wird unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen über eine Vertrags-Verlängerung im Sommer auch in der kommenden Saison den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach betreuen. Das stellte Gladbach-Manager Max Eberl vor dem Liga-Spiel gegen Heckings Ex-Verein VfL Wolfsburg am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport) klar. „Er wird seinen Vertrag bis 2019 erfüllen“, sagte Eberl. Auch der Trainer hegt offenbar keinerlei Gedanken über einen freiwilligen Rückzug. „Es gibt überhaupt keine Überlegung, irgendwas anderes zu machen“, sagte Hecking.mehr...

NRW

Kohleverstromer Steag unter Druck

Essen. Der Essener Kraftwerksbetreiber Steag ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, leidet aber weiter unter der Absatzflaute für seinen Kohlestrom. Die hohe Einspeisung von Windenergie ins deutsche Stromnetz führe zu einem „enormen wirtschaftlichen Druck“ auf die Steag-Steinkohlekraftwerke im Ruhrgebiet und im Saarland, sagte Vorstandschef Joachim Rumstadt am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Essen. Nach einem Verlust von 220 Millionen Euro 2016 stand im vergangenen Jahr unter dem Strich ein Gewinn von 58,6 Millionen Euro. Steag ist einer der größten deutschen konventionellen Stromerzeuger.mehr...

NRW

Im Dienst verletzte Polizisten: Wächterpreis für Recherche

Bad Vilbel. Der Redakteur Frank Lahme vom „Westfälischen Anzeiger“ erhält den diesjährigen Wächterpreis der Tagespresse. Wie die Stiftung Freiheit der Presse am Donnerstag in Bad Vilbel bei Frankfurt mitteilte, erhält er den dritten Preis und 4000 Euro. Prämiert wurde Lahmes Bericht über Polizisten in Nordrhein-Westfalen, die im Dienst verletzt wurden, aber leer ausgingen, wenn die Täter schuldunfähig oder mittellos waren. Die Serie von Lahme habe zu einer Gesetzesänderung geführt, berichtete die Stiftung Freiheit der Presse.mehr...

NRW

Wolfsburg reist mit Personalsorgen nach Mönchengladbach

Wolfsburg. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg plagen vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20.30 Uhr/ Eurosport) erneut große Personalsorgen. Neben dem gesperrten Innenverteidiger Felix Uduokhai werden auch Kapitän Ignacio Camacho und Joshua Guilavogui wegen Muskelverletzungen sowie Jeffrey Bruma aufgrund von Knieproblemen weiterhin ausfallen. „Es wird keiner von ihnen zurückkehren“, sagte VfL-Trainer Bruno Labbadia am Donnerstag. mehr...

NRW

Mehr Senioren hinter Gittern

Bielefeld. In einer zunehmend alternden Gesellschaft nimmt auch die Zahl der Senioren hinter Gittern zu. „Mehrere Bundesländer haben bereits auf die demografische Entwicklung im Justizvollzug reagiert und entsprechende Haftplätze vorgesehen, die pflegebedürftigen oder betreuungsintensiven Inhaftierten im höheren Alter vorbehalten sind“, sagt der Vorsitzende des Bundes der Strafvollzugsbediensteten, René Müller. Es sei sinnvoll, länderübergreifend einen „Seniorenvollzug“ auszubauen und unter den Bundesländern zu kooperieren, um den wachsenden Bedarf an Haftplätzen zu decken. Der Personal- und Kostenaufwand sei hoch.mehr...