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Überschaubarer Andrang beim Auftakt zur Bürgerwerkstatt

Neues Bücherei-Konzept

Der Andrang beim Auftakt zur Bürgerwerkstatt im Saalbau war überschaubar. Insgesamt 32 Gäste kreuzten das "Ja" für ihre Mitarbeit am neuen Bücherei-Konzept an.

INNENSTADT

von Von Beatrice Haddenhorst

, 02.03.2011
Überschaubarer Andrang beim Auftakt zur Bürgerwerkstatt

In der ersten Reihe verfolgten auch die Mitarbeiter der Bücherei den Auftakt zur Bürgerwerkstatt-Stadtbücherei" am Dienstagabend im Saalbau.

Die Frage nach dem Geld für die Neugestaltung des Büchereiwesens kam seltsamerweise erst ganz zum Schluss. "Hier wird die ganze Zeit darüber geredet, wie die Milch zubereitet werden soll. Keiner fragt danach, was zu tun ist, wenn die Kuh weg ist. Man sollte erst mal überlegen, wie man das nötige Geld aquiriert", sagte ein Bürger, als Moderator Jens Stachowitz den Auftakt zur Bürgerwerkstatt am Dienstagabend im Saalbau nach zwei Stunden beenden wollte. Gemessen an 12 000 Unterschreibern für ein Bürgerbegehren war das Publikum im Festsaal mit genau 111 Besuchern überschaubar. Neben rund 20 Mitarbeitern aus Bücherei und anderen Teilen der Stadtverwaltung waren auch viele Politiker quer durch alle Wittener Parteien gekommen. Auf Handzetteln wurde angefragt, wer zur Mitarbeit in der Bürgerwerkstatt bereit sei. Insgesamt 32 Gäste kreuzten das "Ja" an. Bürgermeisterin Sonja Leidemann forderte alle auf, für die Bürgerwerkstatt zu werben und weitere Wittener für die Arbeit zu gewinnen: "Es geht um die Frage, was wir an unserem kulturellen Angebot verändern müssen. Das wird eine anstrengende Arbeit."

Reinhold Spratte von den Initiatoren des Bürgerbegehrens hatte gleich zu Anfang unterstrichen: "Wir fangen von vorn an, die Gräben sind zugeschüttet. Es gibt keine Denkverbote. Beide Seiten sollen voneinander lernen und einander zuhören."