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Umweltbundesamt: Feinstaub durch Holzkohle bedenken

Dessau-Roßlau. Grillen ist ein Vergnügen. Damit einem Feinstaub in der Luft und Aluminium im Steak nicht die Laune verderben, sollten Grillmeister folgende Ratschläge des Umweltbundesamtes beherzigen.

Umweltbundesamt: Feinstaub durch Holzkohle bedenken

Brennende Holzkohle gibt in den Augen vieler Grillfans dem Fleisch erst das richtige Aroma. Die glühenden Kohlen belasten durch Feinstaub und Ruß aber auch die Atemluft. Foto: Monique Wüstenhagen

Beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft rund um den Grill durch Feinstaub und Ruß belastet. Das gibt das Umweltbundesamt zu bedenken. Gas- und Elektrogrills seien in diesem Punkt gesünder und schonten die Umwelt stärker, erklärt die Behörde.

Wer auf Holzkohle nicht verzichten möchte, sollte die Glut keinesfalls mit Bier ablöschen und lieber Grillschalen verwenden. Tropfen Bier oder Fett auf die glühenden Kohlen, steigt Rauch auf, der sich auf das Grillgut legt, begründen die Experten. So könnten schwarze Krusten entstehen, die krebserregende Stoffe enthalten.

Weil sich bei Alu-Grillschalen das Aluminium durch Säure und Salz auflösen kann und Teile davon ins Grillgut übergehen können, sollte in ihnen gegartes Fleisch erst nachträglich gewürzt werden. Salziges oder Säurehaltiges wie Tomaten oder Schafskäse in Salzlake wird aus diesem Grund lieber nicht in Alu-Folie oder -Schalen gegart. Bei einer zu hohen Aufnahme von Aluminium könne eine gesundheitsschädliche Wirkung laut Umweltbundesamt nicht ausgeschlossen werden.

Allgemein raten die Experten, wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung zu verwenden und auf Aluminium auf dem Grill zu verzichten.

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