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Alle Artikel zum Thema: Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzung

Wolfsburg. Martin Winterkorn ist durch „Dieselgate“ tief gefallen: Ermittlungen in Deutschland wie in den USA, sogar ein Haftbefehl der Amerikaner liegt vor. Und was ist mit eventuellen Schadenersatz-Ansprüchen?mehr...

Hallig Süderoog. Holger Spreer und seine Partnerin Nele Wree sind die Müll-Sammler der Hallig Süderoog. Sie entsorgen den vom Meer angeschwemmten Abfall. Manchmal gehen sie mehrmals pro Woche an der Wasserkante lang und sammeln. „Mit Frontlader und Trecker - sonst schleppt man sich tot“, sagt Spreer. Mehrere Tonnen Wohlstandsmüll sammeln sie jedes Jahr. Die Müll-Flut trifft nicht nur auf die Hallig Süderoog. „Das sieht man überall an der Küste“, sagt Spreer. Nach Schätzungen der Naturschutzorganisation Nabu gelangen jedes Jahr rund 20 000 Tonnen Müll in die Nordsee.mehr...

Berlin. Die Autoindustrie geht weiter davon aus, dass es keine flächendeckenden Fahrverbote für Diesel in deutschen Städten geben wird. Der VDA verweist auf die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts und bereits eingeleitete Maßnahmen für eine sauberere Luft in den Städten.mehr...

Kiel. Nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts schließt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck Diesel-Fahrverbote in Kiel nicht aus. „Es kommen bauliche Maßnahmen in Betracht. Ob die aber reichen, ist ungewiss“, sagte Habeck der dpa zu entsprechenden Überlegungen für den Theodor-Heuss-Ring. Saubere Luft bleibe ein hohes Gut, der Schutz von Anwohnern habe hohe Priorität. Die Landeshauptstadt will ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge an der stark genutzten Verkehrsachse vermeiden und erwägt dazu auch den Bau einer Schutzmauer.mehr...

Stuttgart. Porsche muss rund 60 000 Diesel-Fahrzeuge der Modelle Macan und Cayenne zurückrufen, wegen einer illegalen Abschalteinrichtung. Das hate das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet. Im Betrieb der Fahrzeuge könne es zu erhöhten Stickoxid-Emissionen kommen. Porsche bestätigte, die Bescheide erhalten zu haben. Schon im vergangenen Sommer hatte das KBA einen Zwangsrückruf für rund 21 500 Cayenne-V6-Diesel verhängt und vorübergehend auch ein Zulassungsverbot ausgesprochen. Die Diesel-Motoren in den Fahrzeugen stammen von Audi. Porsche selbst produziert keine.mehr...

Brüssel. Seit Monaten wird über eine Klage gegen Deutschland spekuliert, weil die Luft in deutschen Städten zu schmutzig ist. Jetzt macht die EU-Kommission ernst. Was bedeutet das für die Bürger?mehr...

Brüssel. Angesichts einer drohenden Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof fordern die Grünen, die Autohersteller für die Verbesserung der Luft in deutschen Städten in die Pflicht zu nehmen. Die Bundesregierung müsse „auf umfangreichen Nachrüstungen für Dieseldreckschleudern bestehen“, erklärte die Europaabgeordnete Rebecca Harms der dpa. Ob Brüssel vor Gericht zieht, will sie am Donnerstag mitteilen. Umweltverbände rechnen fest damit, dass die Kommission Deutschland tatsächlich verklagt. Im Fall einer Niederlage könnten Deutschland hohe Strafzahlungen drohen.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die deutschen Autobauer nicht mit übermäßigen Konsequenzen aus dem Diesel-Skandal für wichtige Investitionen ausbremsen. „Es ist unsere Aufgabe, der Industrie zu sagen: Ihr müsst verloren gegangenes Vertrauen selber wieder gut machen“, sagte sie im Bundestag. Merkel äußerte sich erneut skeptisch zu Umbauten an Motoren älterer Diesel, die der Koalitionspartner SPD für eine stärkere Reduzierung des Schadstoffausstoßes verlangt. Dies bedeutete Kosten von tausenden Euro je Wagen und zwei bis drei Jahre Arbeit für die Ingenieure.mehr...

Dessau. In der umstrittenen Frage teurer Hardware-Umbauten an schmutzigen Dieselautos hält das Umweltbundesamt deutlich günstigere Lösungen für machbar als in bisherigen Gutachten angenommen. Die Chefin der Behörde, Maria Krautzberger, sagte dem „Spiegel“, Untersuchungen ihres Hauses gingen derzeit von einem Kostenrahmen von 2000 bis 3000 Euro je Wagen aus. Eine Analyse des Bundesverkehrsministeriums hatte dagegen eine Größenordnung von mehr als 5000 Euro pro Auto ergeben.mehr...

Stuttgart. Der Autozulieferer Bosch weigert sich laut einem „Spiegel“-Bericht, in einem Verfahren zum Abgas-Skandal dem Landgericht Stuttgart Einsicht in angeforderte Dokumente zu geben. Dabei geht es um klagende Anleger, der dem Bosch-Kunden Volkswagen eine zu späte Information über die Manipulationen an Dieselmotoren vorwerfen. Dem Magazin zufolge hatte ein Richter Bosch aufgefordert, der zuständigen Kammer verschiedene Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Der Autozulieferer habe jedoch die Herausgabe abgelehnt und sich dabei auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen.mehr...

Wolfsburg. Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn will sich laut Insider-Angaben zu den schweren Vorwürfen im Abgasskandal frühestens äußern, wenn seine Anwälte Akteneinsicht erhalten haben. Das sei die Linie, sagte eine informierte Person der dpa. Früheren Angaben des Braunschweiger Oberstaatsanwalts Klaus Ziehe zufolge sollen die Verteidiger möglicherweise im Sommer einen Blick in die Akten werfen dürfen. Die Behörde wird die Ermittlungen gegen drei hochrangige VW-Manager wegen Verdachts auf Marktmanipulation laut „Spiegel“-Informationen möglicherweise bis zum Jahresende abschließen.mehr...

Berlin. Dieselfahrzeuge sind nur noch schwer verkäuflich. Das wird vor allem für die Kfz-Betriebe zunehmend zu einem Problem. Die Renditen sind ohnehin niedrig.mehr...

Berlin. Die Dieselkrise setzt das Kraftfahrzeuggewerbe schwer unter Druck. „Für viele Betriebe ist das existenzbedrohend“, sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben zurzeit über 350 000 Euro 5-Diesel-Fahrzeuge auf unseren Höfen stehen mit einem Wert von 4,5 Milliarden Euro, die nur schwer verkäuflich sind. Das sind Verluste von Hunderten von Millionen für den Handel.“ Außerdem stimmten die Restwerte bei Leasing-Rückläufern nicht mehr. „Es gibt Abschläge von 10 bis sogar 50 Prozent.“mehr...

Ingolstadt. Audi ist mit einem weiteren Verdacht auf Abgas-Tricksereien erneut in die Kritik geraten. Der Ingolstädter Autobauer stoppte die Auslieferung der als Dienstwagen beliebten Modelle A6 und A7 mit 271-PS-Dieselmotor. Das Kraftfahrtbundesamt leitete eine Anhörung ein. Zuvor hatte „Der Spiegel“ über den jüngsten Manipulationsverdacht berichtet. Audi-Vorstandschef Rupert Stadler sagte, der jüngste Verdachtsfall sei vergangene Woche bei internen Prüfungen entdeckt und dem KBA in Flensburg gemeldet worden. Audi untersuche systematisch alle Motoren, hieß es.mehr...

Ingolstadt. Audi hat dem Kraftfahrtbundesamt nach eigenen Angaben „Auffälligkeiten“ bei der Dieselmotorsoftware von 60 000 Audi A6 und A7 gemeldet und die Auslieferung gestoppt. Vorstandschef Rupert Stadler sagte, sein Unternehmen untersuche systematisch alle Motoren. Der jüngste Fund sei vergangene Woche an das KBA in Flensburg gemeldet worden. Zuvor hatte „Der Spiegel“ über den jüngsten Manipulationsverdacht berichtet.mehr...

Berlin. Im Diesel-Abgasskandal nimmt das Kraftfahrt-Bundesamt die VW-Tochter Audi ins Visier. Wegen des Verdachts auf eine unzulässige Abschalteinrichtung bei Audi V6TDI-Fahrzeugen der Modelle A6 und A7 hat die Behörde eine amtliche Anhörung eingeleitet, wie ein Sprecher in Flensburg sagte. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Auch das Bundesverkehrsministerium bestätigte dies. In Deutschland seien rund 33 000 und weltweit insgesamt rund 60 000 zugelassene Fahrzeuge betroffen. Audi soll nach „Spiegel“-Informationen die Produktion der Wagen eingestellt haben.mehr...

Ingolstadt/Flensburg. Der Dieselskandal holt Audi immer wieder ein: Jetzt droht der Rückruf Zehntausender A6- und A7-Fahrzeuge. Dass Audi seine Ziele beim Elektroauto gerade weiter hochschraubt, wird zur Randnotiz.mehr...

Kapstadt. Das Land Niedersachsen unterstützt die Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen den ehemaligen VW-Konzernchef Martin Winterkorn in der Abgasaffäre. Der Aufsichtsrat habe eine Anwaltskanzlei beauftragt, genau diese Frage zu untersuchen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil während seiner Südafrika-Reise der dpa. „Das geschieht mit ausdrücklicher Unterstützung der Vertreter Niedersachsens im Aufsichtsrat von VW“, meinte der SPD-Politiker. Das Land ist zweitgrößter Anteilseigner von Volkswagen.mehr...

Wolfsburg/Berlin. Wann äußert sich Martin Winterkorn zu seiner „Dieselgate“-Anklage in den USA? Der Ex-VW-Chef soll gefasst mit den schweren Vorwürfen umgehen, heißt es. Währenddessen geht die Aufarbeitung der Affäre auch im Konzern weiter - und aus der Opposition hagelt es Kritik.mehr...

Wolfsburg (dpa) Der VW-Aufsichtsrat prüft in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. „Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt“, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet mit Blick auf mögliche Schadenersatzforderungen, dass Winterkorn der Ruin drohe. Sein Vermögen könnte im Extremfall komplett weg sein.mehr...

Wolfsburg. Im Abgasskandal hat die US-Justiz Martin Winterkorn angeklagt. Nun prüft der VW-Aufsichtsrat auch Schadenersatzansprüche gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden. „Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt“, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet mit Blick auf mögliche Schadenersatzforderungen, dass Winterkorn der Ruin drohe. Sein Vermögen könnte im Extremfall komplett weg sein.mehr...

Wolfsburg. Der VW-Aufsichtsrat prüft in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche auch gegen Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn. „Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt“, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel auf Anfrage der dpa. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet, Winterkorn drohe der Ruin. Sein Vermögen könnte im Extremfall komplett weg sein. Das Blatt berichtet, laut Staatsanwaltschaft Braunschweig zeichne sich ein Ende der Ermittlungen gegen Winterkorn und weitere Beschuldigte ab.mehr...

Wolfsburg. Der VW-Aufsichtsrat prüft in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. „Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt“, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel. Dies habe der Aufsichtsrat bereits mehrfach erklärt. Diese Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. „Dementsprechend gibt es keine Vorfestlegungen, und es wurden auch noch keine Entscheidungen getroffen.“ Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet, Winterkorn drohe der Ruin.mehr...

Wolfsburg. Der Abgas-Skandal bedeutete einen Absturz für den Volkswagen-Lenker Martin Winterkorn, der sich beim Rücktritt 2015 „fassungslos“ über die „Verfehlungen dieser Tragweite im Volkswagen-Konzern“ zeigte. Lange war es ruhig um ihn. Nun kehrt die Affäre mit Wucht zurück.mehr...

Washington. Die US- Justiz hat nach der Anklage gegen Martin Winterkorn Haftbefehl gegen den früheren VW-Chef erlassen. Das bestätigte eine Justizsprecherin auf Anfrage der dpa. Die USA wollen den früheren Topmanager des Autobauers wegen Betrugs im Abgasskandal zur Rechenschaft ziehen. Dem 2015 zurückgetretenen Vorstandschef wird außerdem Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und zur Täuschung der Behörden vorgeworfen, wie aus der Klageschrift hervorgeht. In Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig unter anderem wegen Betrugsverdachts gegen Winterkorn.mehr...

Luxemburg. Im Streit über zu schmutzige Luft in Städten sind gut 1400 Bürger vor dem EU-Gericht mit einer Schadenersatzklage gegen die Europäische Kommission gescheitert. Die Kläger hatten der Behörde vorgeworfen, bei der Umstellung auf ein neues Prüfverfahren für Autoabgase 2016 zu laxe Grenzwerte angesetzt zu haben. Das Gericht entschied jedoch in Luxemburg gegen sie. Schäden und persönliche Beeinträchtigung seien nicht nachgewiesen worden. Es geht um das neue Prüfverfahren im praktischen Fahrbetrieb - genannt Real Driving Emissions oder RDE -, das nach dem Dieselskandal eingeführt wurde.mehr...

Detroit/Berlin. Der Abgas-Skandal bedeutete einen Absturz - auch für den langjährigen Volkswagen-Lenker Martin Winterkorn. Lange war es relativ ruhig um den Ex-Chef. Doch plötzlich kehrt die Affäre mit voller Wucht zurück.mehr...

Schlaglichter

04.05.2018

US-Justiz klagt Ex-VW-Chef Winterkorn an

Detroit. Es ist die mit Abstand hochkarätigste Anklage im „Dieselgate“-Verfahren: Das US-Justizministerium will nun auch den früheren VW-Konzernchef Martin Winterkorn wegen angeblicher Mittäterschaft beim Abgas-Skandal strafrechtlich belangen. Dem 70-Jährigen werden Betrug sowie Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und zur Täuschung der Behörden vorgeworfen. Das geht aus der Anklageschrift hervor, die das Bezirksgericht in Detroit veröffentlichte. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Winterkorn im Mai 2014 und Juli 2015 über die Abgasmanipulationen informiert wurde.mehr...

Detroit. Die US-Justiz klagt den früheren VW-Konzernchef Martin Winterkorn wegen Betrugs und Mittäterschaft im Abgasskandal an. Das geht aus einer Anklageschrift hervor, die vom zuständigen Gericht in Detroit veröffentlicht wurde. Die US-Behörden vermuten Winterkorn allerdings laut Justizkreisen in Deutschland, von wo ihm vorerst keine Auslieferung drohen dürfte. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Winterkorn im Mai 2014 und Juli 2015 über die Abgasmanipulation informiert wurde und dann mit anderen Führungskräften entschieden habe, die illegal Praxis fortzusetzen.mehr...

Detroit. Das US-Justizministerium beschuldigt Volkswagens ehemaligen Konzernchef Martin Winterkorn der Mittäterschaft im Abgasskandal. Das geht aus einer erweiterten Anklageschrift hervor, die vom zuständigen Gericht in Detroit, Michigan, veröffentlicht wurde. Winterkorn wird vorgeworfen, Teil einer Verschwörung zum Verstoß gegen US-Umweltgesetze gewesen zu sein. Der Top-Manager war im September 2015 von seinem Amt zurückgetreten, kurz nachdem US-Behörden Abgasmanipulationen von zahlreichen Dieselautos bei VW aufgedeckt hatten.mehr...

Detroit. Das US-Justizministerium beschuldigt Volkswagens ehemaligen Konzernchef Martin Winterkorn der Mittäterschaft im Diesel-Abgasskandal. Das geht aus einer erweiterten Anklageschrift hervor, die vom zuständigen Gericht in Detroit, Michigan, veröffentlicht wurde.mehr...

Washington/Berlin. Die oberste Etage sei in die Manipulationen nicht eingeweiht gewesen, hieß es immer bei VW. Zumindest die US-Justiz sieht das anders - und klagt Ex-Konzernchef Winterkorn an. Sollte er verurteilt werden, droht ihm eine lange Haftstrafe. Auch in Deutschland wird weiter ermittelt.mehr...

Detroit. Das US-Justizministerium beschuldigt Volkswagens ehemaligen Konzernchef Martin Winterkorn der Mittäterschaft im Diesel-Abgasskandal. Das geht aus einer erweiterten Anklageschrift hervor, die am Donnerstag vom zuständigen Gericht in Detroit, Michigan, veröffentlicht wurde.mehr...

Schlaglichter

02.05.2018

Brüssel schlägt Plastikmüllsteuer vor

Brüssel. Mit einer Plastikmüllsteuer will die EU-Kommission eine zusätzliche Einnahmequelle für den europäischen Gemeinschaftshaushalt schaffen und gleichzeitig Anreize zur Abfallvermeidung setzen. Der Vorschlag sieht vor, dass die Mitgliedstaaten pro Kilo Verpackungsabfall, der nicht wiederverwertbar ist, 80 Cent nach Brüssel abführen. Europaweit fallen jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Knapp 30 Prozent davon werden zur Wiederverwertung gesammelt, 70 Prozent landen auf Müllkippen, in Verbrennungsanlagen oder in der Umwelt.mehr...

Berlin. Wie sollen Diesel-Fahrzeuge wirksam umgerüstet werden? Darüber gibt es in der großen Koalition Streit. Es geht um viel Geld. Der Finanzminister bezieht klar Position.mehr...

Sacramento. Kalifornien und 16 weitere US-Bundesstaaten haben die Regierung von US-Präsident Donald Trump wegen einer befürchteten Aufweichung der Umweltvorschriften für Autos verklagt. „Genug ist genug“, teilte der kalifornische Generalstaatsanwalt Xavier Becerra in Sacramento mit. Es gehe nicht darum, eine Auseinandersetzung mit der Trump-Regierung zu suchen, erklärte er. Doch es stehe zu viel für die Gesundheit und die Wirtschaft Amerikas auf dem Spiel, um tatenlos zuzusehen. Die US-Umweltbehörde EPA hatte Anfang April angekündigt, aus der Ära von Trumps Vorgänger Barack Obama stammende Regeln zum Spritverbrauch zurückzudrehen.mehr...

Berlin. Technische Umbauten an Diesel-Motoren lehnt Verkehrsminister Scheuer weiter ab - anders als der Koalitionspartner SPD. Doch an anderer Stelle will er den Autoherstellern nun Dampf machen.mehr...

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer drängt die Autobauer zu Tempo beim Umrüsten älterer Diesel mit besserer Abgas-Software. „Sie müssen bis 1. September die Software-Entwicklung für die Updates abgeschlossen haben“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Danach könne das Kraftfahrt-Bundesamt alle Updates prüfen und freigeben. Nur so sei die Zusage zu erreichen, bis Jahresende 5,3 Millionen Autos umgerüstet zu haben. Darunter sind 2,5 Millionen Wagen von VW, aus denen ohnehin eine illegale Abgas-Software entfernt werden muss. Der genaue Fortschritt der Umrüstungen ist unklar.mehr...

Norwich. Todeszonen sind bestimmte sauerstofflose Gebiete im Meer, in denen kaum ein Tier oder eine Pflanze überleben kann. An unerwarteter Stelle haben Forscher nun eine weitere nachgewiesen. Die Folgen für die Menschen der Region könnten verheerend sein.mehr...

Berlin. Im Streit um Diesel-Nachrüstungen für bessere Stadtluft sieht Umweltministerin Svenja Schulze die Machbarkeit der Umbauten am Motor durch ein Regierungs-Gutachten belegt. „Das Gutachten zeigt, dass beide Bedingungen erfüllt sind“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Die genannten Kosten von 1000 bis 3000 Euro pro Fahrzeug sind für die Hersteller kein zu hoher Preis, um die Gesundheit der Stadtbevölkerung zu schützen, Fahrverbote zu vermeiden und den Wertverlust der Diesel zu stoppen.“mehr...

Berlin. Die FDP fordert von Kanzlerin Angela Merkel Klarheit in der seit Monaten ungeklärten Frage technischer Nachrüstungen älterer Diesel. Das Chaos innerhalb der Regierung müsse endlich „durch ein Machtwort von Frau Merkel zugunsten von Autofahrern und Handwerkern beendet werden“, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer. Er verwies auch auf ein Gutachten im Auftrag des Verkehrsministeriums, durch das sich die FDP in der Forderung nach Hardware-Nachrüstungen bestätigt sehe. Diese seien technisch machbar und politisch nötig. Nur so ließen sich Fahrverbote verhindern.mehr...

Berlin. Die Luft in deutschen Städten muss schnell sauberer werden. Ob dafür ältere Diesel neue Bauteile bekommen sollten, ist umstritten. Jetzt wird eine Studie bekannt und schätzt auch einen Preis für Umbauten.mehr...

Berlin. Technische Nachrüstungen älterer Diesel zur Senkung des Schadstoffausstoßes sind laut einem Gutachten im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums umsetzbar. Nach heutigem mehr...

Stuttgart. Die Justiz erhöht im Diesel-Skandal den Druck auf Porsche und will nach einer Razzia sichergestellte Unterlagen sichten. Der Autobauer weist die Vorwürfe zurück - und versucht nun, das vorerst zu stoppen.mehr...

Stuttgart. Der Autobauer Porsche will nach der Diesel-Razzia in der vergangenen Woche verhindern, dass Ermittler die sichergestellten Unterlagen sichten. Das sagte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Zuvor hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet. Porsche habe gegen die vorläufige Sicherstellung zur Sichtung vollumfänglich Widerspruch eingelegt. Demnach muss in einem nächsten Schritt das Amtsgericht entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft die Unterlagen auf belastendes Material hin durchsuchen darf oder nicht.mehr...

Ostfildern. Beim Diesel ist die Lage im Autohandel dramatisch. Mehr als jeder fünfte Händler nimmt nach einer aktuellen Umfrage überhaupt keine Diesel-Gebrauchtwagen mehr in Zahlung.mehr...

Brüssel/Berlin. Nicht mehr mit dem Auto in die Stadt? Das Schreckgespenst Fahrverbot belastet Dieselbesitzer wie auch Autohändler. Die EU-Kommission hat hier eine entscheidende Rolle. Aber noch hält sie sich bedeckt.mehr...

Berlin. Die Dieselkrise macht den Autohändlern in Deutschland immer mehr zu schaffen. Vor allem auf dem Gebrauchtwagenmarkt hat sich die Lage noch einmal deutlich verschlechtert. 87 Prozent der Händler können Diesel-Gebrauchtwagen nur noch mit höheren Abschlägen verkaufen. 22 Prozent nehmen überhaupt keine Diesel-Gebrauchtwagen mehr in Zahlung. Das geht aus aktuellen Zahlen des Dieselbarometers der Deutschen Automobil Treuhand hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Das „Diesel-Dilemma“ beim Automobilhandel spitze sich zu, hieß es.mehr...

Nürnberg. Im Dieselskandal erhöht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Druck auf die Hersteller bei freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. „Wir haben eine schweren Imageschaden durch die Fehler, die hier passiert sind“, sagte Scheuer bei der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg. „Ich bin sehr, sehr unzufrieden darüber. Jetzt muss ordentlich gearbeitet werden. Ich werde mir wöchentlich Ergebnisse vorlegen lassen, was jetzt erfolgt ist von den Zusagen und Versprechen.“ Die begangenen Fehler müssten „schnellstens abgestellt werden“.mehr...

Stuttgart. Erst stehen fast 200 Ermittler vor der Tür, dann muss auch noch ein Manager in U-Haft. Die Justiz erhöht im Diesel-Skandal den Druck auf Porsche. Der Autobauer weist die Vorwürfe zurück - und der Verkehrsminister wird allmählich ungeduldig.mehr...

Stuttgart. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Diesel-Skandal ist einer der beschuldigten Porsche-Mitarbeiter in Untersuchungshaft genommen worden. Das geht aus einer Mitteilung von Vorstandschef Oliver Blume hervor, die dpa vorliegt. Demnach gehen die Behörden von Verdunkelungs- und Fluchtgefahr aus. Hintergrund sind mögliche Manipulationen der Abgasreinigung von Dieselautos. Am Mittwoch hatten fast 200 Staatsanwälte und Polizisten Standorte von Porsche und der Konzernschwester Audi durchsucht, von der Porsche die Diesel-Motoren bekommt.mehr...

Nürnberg. Wegen des Dieselskandals sollen bis zum Jahresende 5,3 Millionen Autos ein Software-Update bekommen haben. Bundesverkehrsminister Scheuer fordert die Hersteller auf, sich an diese Zusage zu halten - sonst werde er Fristen setzen.mehr...

Schleswig. Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte dies zunächst verweigert - zu Unrecht, wie das Verwaltungsgericht Schleswig befand.mehr...

Berlin. Im Dieselskandal pocht Verkehrsminister Andreas Scheuer auf die freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. Er mache gerade Druck, dass bis Ende 2018 auch wirklich alle versprochenen 5,3 Millionen Autos nachgebessert werden, sagte Scheuer der „Süddeutschen Zeitung“. Bei den rund 2,5 Millionen VW-Autos, für die eine Pflicht gelte, sei man fast durch, so Scheuer. Für die anderen freiwillig geplanten Updates habe er die Hersteller jetzt darüber informiert, dass sie einen Zeitplan vorlegen müssten, bis wann sie an das Kraftfahrtbundesamt liefern.mehr...

Stuttgart. Im Zuge ihrer Dieselskandal-Ermittlungen haben Staatsanwaltschaft und Polizei auch am Donnerstag Büros des Autobauers Porsche durchsucht. Ein Sprecher bestätigte, dass Ermittler weiter vor allem Daten gesichert hätten. Es gehe aber nur noch um einzelne Standorte, zudem seien weniger Leute im Einsatz als am Vortag. Am Mittwoch hatten fast 200 Staatsanwälte und Polizisten bei Porsche und auch an zwei Standorten der Konzernschwester Audi nach Beweisen gesucht. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei aktuelle und einen ehemaligen Mitarbeiter der Porsche AG.mehr...

Stuttgart. Bei ihren Ermittlungen gegen den Stuttgarter Autobauer Porsche haben Staatsanwälte auch Standorte von Audi in Ingolstadt und in Neckarsulm durchsucht. Das teilte ein Unternehmenssprecher in Ingolstadt mit. Wegen des Verdachts von Abgasmanipulationen bei Dieselmotoren ermitteln die Staatsanwaltschaften in Stuttgart und München gegen beide VW-Töchter. Audi liefert Sechszylinder-Dieselmotoren auch an Porsche. Bei Porsche sprachen die Behörden von derzeit drei Beschuldigten, einer von ihnen sei Mitglied des Vorstands der Porsche AG.mehr...

Schlaglichter

18.04.2018

Razzien bei Porsche wegen Abgasskandals

Stuttgart. Im Abgasskandal durchsuchen Staatsanwälte und Einsatzkräfte der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Bayern mehrere Objekte des Autobauers Porsche. Die Ermittlungen richten sich gegen Mitarbeiter der Porsche AG wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung. Dass teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Es gehe um mögliche Manipulationen der Abgasreinigung von Dieselautos. Die Behörden sprachen von derzeit drei Beschuldigten, einer von ihnen sei Mitglied des Vorstands der Porsche AG. Das Unternehmen erklärte, Ermittler hätten Unterlagen gesichert.mehr...

Stuttgart. Auch wenn es keine eigenen Diesel sind - die Verantwortung im Abgas-Skandal müsse Porsche schon tragen, sagt Vorstandschef Blume regelmäßig. Nun stehen tatsächlich die Ermittler vor der Tür. Und auch ein ranghoher Manager gerät ins Visier.mehr...

Bergisch Gladbach. China und Norwegen bleiben auch Anfang 2018 die Treiber in der Elektromobilität. Im Reich der Mitte wurden im ersten Quartal 142.445 E-Autos verkauft - ein Plus von 154 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.mehr...

Bergisch Gladbach. China und Norwegen bleiben auch Anfang 2018 die Treiber in der Elektromobilität. Im Reich der Mitte wurden im ersten Quartal 142 445 E-Autos verkauft - ein Plus von 154 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie eine Studie des Brancheninstituts CAM in Bergisch Gladbach ergab. In Norwegen wurden 16 181 E-Autos abgesetzt - 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. „China und Norwegen sind Ausnahmeerscheinungen der E-Mobilität“, erklärte Studienleiter Stefan Bratzel. Gerade in Norwegen werde deutlich, wie schnell sich der Wandel der Antriebstechnologien vollziehen könne.mehr...

Berlin. Kurz nach dem Chefwechsel bei Volkswagen findet Wirtschaftsminister Altmaier deutliche Worte an die Autoindustrie. Beim Aufbau einer Batteriezellen-Fertigung in Europa will er Tempo machen.mehr...

Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Autoindustrie aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle „an die ökologische und digitale Zukunft“ anzupassen. „Auch die Elektroautos der Zukunft müssen hier gebaut werden, da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“. Um den Anschluss an internationale Konkurrenz nicht zu verpassen, müssten die Konzerne auf diesem Sektor hohe „zweistellige Milliardenbeträge investieren“. Altmaier sprach sich erneut für den Aufbau einer Batteriezellen-Produktion in Europa aus.mehr...

Berlin. In der Autoindustrie droht aus Sicht eines Experten wegen der Dominanz asiatischer Batteriekonzerne eine „Verschiebung der Machtbalancen“ zu Lasten der deutschen Hersteller. Bei der Batteriezelle bestehe die Gefahr, dass künftig ein großer Teil der Wertschöpfung nicht bei den Autoherstellern liege, sagte Branchenexperte Wolfgang Bernhart von der Unternehmensberatung Roland Berger der Deutschen Presse-Agentur. Das könne die Gewinne drücken. Und das könnte Folgen für die Beschäftigung haben. Batteriezellen sind entscheidend bei der Fertigung der Batterien für E-Autos.mehr...

Berlin. In der Bundesregierung treten die Differenzen beim Thema Diesel immer offener zu Tage. Die SPD pocht auf technische Nachrüstungen und fordert „harte Verhandlungen“ mit der Autoindustrie.mehr...

Berlin. Der Kurs in der Dieselkrise wird zunehmend zum Zankapfel in der großen Koalition. Die SPD pocht auf umfangreiche technische Nachrüstungen für ältere Dieselfahrzeuge. Sie sei verwundert, dass Bundeskanzlerin Merkel und Bundesverkehrsminister Scheuer offenbar die Automobilherstellenden nun ohne Not aus der Verantwortung entließen, sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Merkel hatte sich skeptisch zu umfangreichen Nachrüstungen von Dieselfahrzeugen geäußert, ebenso wie zuvor bereits Scheuer.mehr...

Berlin. E-Autos sind politisch gewollt, mehr Ladestationen sollen kommen, aber auch die Reichweite der Fahrzeuge soll größer werden. Dabei spielen die Batteriezellen eine wichtige Rolle.mehr...

Braunschweig/Ljubljana. Tausende Besitzer manipulierter Dieselautos aus Slowenien haben über die Internetplattform myright.de eine Schadenersatzklage gegen Volkswagen eingereicht.mehr...

Berlin. Bei ihrer Klausur in dieser Woche will die schwarz-rote Koalition auch über den Diesel sprechen. Die OppoSition will, dass die Autobauer stärker an die Kandare genommen werden.mehr...

München. Angesichts angeblicher Pläne der Bundesregierung zur Nachrüstung mancher Diesel-Autos hat der ADAC zur Eile gemahnt. „Die Hersteller müssen ihren finanziellen Teil beitragen, indem sie für entstehende Kosten aufkommen“ sagte der ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, der dpa. Der „Spiegel“ berichtet über Überlegungen der Regierung, einen Teil der Dieselflotte technisch nachzurüsten. Dazu werde geprüft, ob Autokonzerne fünf Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Die Regierung würde Geld zuschießen.mehr...

Duisburg/Düsseldorf. Auch mit Diesel-Fahrverboten wäre die Stickoxid-Belastung in vielen NRW-Städten weiterhin zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt die Masterarbeit eines Studenten der Universität Duisburg-Essen. Die Belastung durch die Binnenschifffahrt sei demnach dafür verantwortlich. Selbst wenn bis zum Jahr 2030 alle Diesel-Autos auf Benzin umgerüstet würden, lägen die Stickoxid-Konzentrationen in den Städten, die am Rhein liegen, über den Grenzwerten.mehr...

Berlin. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer hat die Bundesregierung in der Dieselkrise zu einer härteren Gangart gegenüber der Autoindustrie aufgefordert. Krischer sagte der dpa: „Die Hersteller haben billige Abgasreinigungen eingebaut und damit ihre Gewinne gesteigert. Jetzt müssen sie auch die selbst eingebrockte Suppe auslöffeln.“ Die große Koalition trifft sich kommende Woche zu ihrer ersten Klausur und spricht auch über das Thema. Nach einem „Spiegel-“Bericht gibt es Überlegungen, zumindest einen Teil der Dieselflotte technisch wirksam nachrüsten zu lassen.mehr...

Berlin. In der Bundesregierung gibt es Überlegungen über einen Milliardenfonds mit Beteiligung der Autoindustrie zur technischen Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ meldete, gibt es Überlegungen, zumindest einen Teil der Dieselflotte mit sogenannten SCR-Katalysatoren nachrüsten zu lassen. Dazu prüfe die Koalition, ob Autokonzerne fünf Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Die Regierung würde Geld zuschießen. Die große Koalition trifft sich am Dienstag und Mittwoch im Schloss Meseberg in zu ihrer ersten Klausur. Dort wird das Thema auch besprochen werden.mehr...

Berlin. Die Dieselkrise dürfte ein wichtiges Thema werden bei der Kabinettsklausur in der kommenden Woche. Im Fokus der Debatte stehen vor allem mögliche technische Nachrüstungen von Autos.mehr...

Hannover. Bei Batteriezellen für E-Autos haben asiatische Hersteller die Nase vorn. Wer das ändern will, muss Rahmenbedingungen und Energiekosten in Europa verändern, sagt Niedersachsens Ministerpräsident Weil. Und auch zur VW-Vorstandsvergütung hat er eine klare Meinung.mehr...

Berlin. Mit Äußerungen zu Standorten von Messstationen zur Luftqualität hat sich das CSU-geführte Verkehrsministerium heftige Kritik aus dem SPD-geleiteten Umweltministerium eingehandelt. „Es ist ein Märchen, dass die Messstationen nicht sachgerecht aufgestellt sind“, sagte die Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. Sie wies darauf hin, dass die Platzierung der Stationen „auch hochbelastete Orte“ mit einbeziehe. Schwarzelühr-Sutter reagierte damit auf Kritik des Staatssekretärs Steffen Bilger aus dem Verkehrsministerium. Dieser hatte die Standorte einzelner Messstationen in Frage gestellt.mehr...

Berlin. In der Debatte um mögliche Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten stellt das Bundesverkehrsministerium jetzt die Standorte einzelner Messstationen in Frage. „Einige Standorte von Messtellen werden zurzeit kritisch hinterfragt, ob sie überhaupt den europäischen Vorgaben entsprechen“, sagte der Staatssekretär Steffen Bilger der „Bild“-Zeitung. „Zumindest für die Zukunft muss gelten: Neue Messstellen sollten objektive Werte ermitteln und nicht die schlechtestmöglichen.“ Zugleich stellte Bilger geltende Grenzwerte in Frage.mehr...

Berlin. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat einen Rückruf von mehr als 11 000 BMW-Dieselautos angeordnet, damit unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung entfernt werden. Der Bescheid vom 13. März betreffe die Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 3.0 Diesel Euro 6, teilte das Verkehrsministerium mit. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte die BMW-Zentrale vor knapp zwei Wochen durchsucht und Ermittlungen wegen Betrugsverdachts bei der Abgas-Reinigung eingeleitet.mehr...

Dortmund/Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nach eigenen Angaben bundesweit elf weitere Städte wegen nicht eingehaltener EU-Grenzwerte für saubere Luft verklagt. Darunter sind auch die nordrhein-westfälischen Kommunen Dortmund, Bochum, Düren und Paderborn. Ziel der Klagen sei es, in den Städten durch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Fahrverbote eine schnellstmögliche Einhaltung der Luftqualitätswerte zu erreichen, teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit.mehr...

Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe hat elf weitere Städte wegen nicht eingehaltener EU-Grenzwerte für saubere Luft verklagt. Damit liefen nun Verfahren gegen 28 Städte, teilte der Umweltverband mit. Die Einhaltung der Grenzwerte sei „nur möglich durch eine rasche Umsetzung kurzfristig wirksamer Maßnahmen wie Fahrverbote für schmutzige Diesel-Fahrzeuge“. Neu im Fokus der DUH sind in Nordrhein-Westfalen Dortmund, Bochum, Düren und Paderborn, Offenbach in Hessen sowie Heilbronn, Ludwigsburg, Backnang, Esslingen, Marbach und Reutlingen in Baden-Württemberg.mehr...

Wolfsburg. Die Umtauschprämie für schmutzige Diesel ist für Volkswagen ein Erfolg: Über 170.000 alte Autos sind schon aus dem Verkehr gezogen. Jetzt verlängert der Konzern die Prämie bis Ende Juni - und geht mit einem Mobilitätsversprechen noch einen Schritt weiter.mehr...

Newark. Als mittlerweile sechstem Autobauer droht nun auch BMW ein US-Rechtsstreit wegen angeblichen Abgas-Betrugs bei Dieselautos. US-Kunden beschuldigen den deutschen Hersteller - ähnlich wie Volkswagen - mit einer speziellen Software Emissionswerte manipuliert zu haben.mehr...

Newark. Als mittlerweile sechstem Autobauer droht nun auch BMW ein US-Rechtsstreit wegen angeblichen Abgas-Betrugs bei Dieselautos. US-Kunden beschuldigen den deutschen Hersteller - ähnlich wie Volkswagen - mit einer speziellen Software Emissionswerte manipuliert zu haben. Das geht aus der Klageschrift hervor, die bei einem Gericht im US-Bundesstaat New Jersey eingereicht wurde. Hinter dem Verfahren steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die bereits ähnliche Sammelklagen gegen Volkswagen, Fiat Chrysler, General Motors, Daimler und Ford eingereicht hat. Bislang hatte dies nur für VW teure Konsequenzen.mehr...

Düsseldorf. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) bei der Ablehnung von Diesel-Fahrverboten den Rücken gestärkt. Die Bundesregierung sei „einig darüber, dass wir Fahrverbote nicht wollen“, sagte Altmaier am Dienstag in Düsseldorf. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur Luftreinhaltung mache Diesel-Fahrverbote „nicht leichter, sondern in vielen Fällen auch schwerer“. Laschet hatte mehrmals seine Auffassung bekräftigt, dass Diesel-Fahrverbote in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig wären.mehr...

Berlin. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge könnten viele Taxi-Unternehmer und Spediteure hart treffen. Sie fordern Ausnahmen und erwägen den Umstieg auf Elektro-Autos. Doch das ist nicht so einfach.mehr...

Berlin. Mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Städten haben für Verunsicherung in der Logistikbranche und im Taxigewerbe gesorgt. Man sei aufgeschreckt, sagte Frank Huster vom Deutschen Speditions- und Logistikverband. Im Fall von Fahrverboten seien Ausnahmeregelungen für das Gewerbe notwendig, forderte er. Gleichzeitig äußerten Branchenvertreter die Bereitschaft, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Dafür verlangen sie aber mehr Unterstützung von der Automobilindustrie und den Kommunen.mehr...

Berlin. Dauert viel zu lange, erhöht Verbrauch und CO2-Ausstoß: Die deutschen Autobauer bleiben eisern bei ihrem Nein zu technischen Nachrüstungen an Dieselautos.mehr...

Linz. Auf der Donau im österreichischen Linz ist heute ein Ölteppich entdeckt worden. Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz. Das Öl dürfte nach Angaben eines Feuerwehrsprechers im Kraftwerk Ottensheim ausgetreten sein. Feuerwehrmitarbeiter richteten Ölsperren ein. Der dünne Dieselfilm verteilte sich nach Angaben des Sprechers auf der Wasseroberfläche und trieb die Donau hinab.mehr...

Berlin. Bundesjustizministerin Katarina Barley macht Tempo für neue Klagerechte in Fällen mit vielen betroffenen Verbrauchern wie beim Diesel-Skandal. Ein Gesetzentwurf für eine Musterfeststellungsklage sei schon in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht worden, sagte Barley im Bundestag. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass das neue Instrument zum mehr...

Berlin. Die Bundeswehr muss ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge nicht fürchten. Militärische wie zivile Fahrzeuge der Truppe seien gesetzlich von solchen Verboten ausgenommen, heißt es in einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Ein drohendes Fahrverbot hätte daher keine Auswirkungen. Die Bundeswehr verfügt nach Angaben des Ministeriums in ihrem Fuhrpark über mehr als 26 000 Fahrzeuge mit Dieselantrieb, darunter Autos, Transporter, Busse, Sonderfahrzeuge und Laster.mehr...

Berlin. Der neue Verkehrsminister hat die Dieselkrise geerbt - und gibt eine Zielmarke für den Kampf gegen zu schmutzige Luft aus. Die SPD dringt in der Regierung aber noch auf deutlich weitergehende Nachrüstungen.mehr...

London. Der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) hat im vergangenen Jahr mit 32,5 Gigatonnen einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Internationalen Energie-Agentur zum globalen Energie- und CO2-Verbrauch hervor, der in London veröffentlicht wurde. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen. Grund für die Entwicklung ist unter anderem ein erhöhter Energiebedarf durch die robuste Entwicklung der Weltwirtschaft. Gefragt waren vor allem fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle.mehr...

Berlin. In den deutschen Städten sollen bis 2020 die vor allem von Dieselautos verursachten Schadstoff-Grenzwerte eingehalten werden. Dieses Ziel nannte der neue Verkehrsminister Andreas Scheuer im Bundestag. Sein Motto sei: „Keine Panik und keine Verbote, sondern Anreize und Maßnahmen - und das konkret und schnell.“ Saubere Luft solle ein „Exportschlager“ werden. Scheuer sagte, mit einer neuen Förderrichtlinie zur Umrüstung von Diesel-Bussen sollten insgesamt 28 000 Stadtbusse umgerüstet werden. Dies koste 107 Millionen Euro.mehr...

Berlin. In ihrer Regierungserklärung geht die Kanzlerin natürlich auch auf das Thema Diesel ein. Verschiedene Interessen sind unter einen Hut zu bringen. Das wird nicht einfach - ganz im Gegenteil.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Automobilindustrie mit Blick auf den Diesel-Skandal und die künftige Mobilität in die Pflicht nehmen. Die Hersteller müssten für ihre Fehler gerade stehen und ausreichend in die Zukunft investieren, sagte Merkel im Bundestag in der ersten Regierungserklärung ihrer vierten Amtszeit. Als eine ihrer ersten Amtshandlungen werde die neue Bundesregierung eine Kommission zur Zukunft der Mobilität auf den Weg bringen. Dies war im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Flächendeckende Fahrverbote lehne die Bundesregierung ab, so Merkel.mehr...

Düsseldorf. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat seine Auffassung bekräftigt, dass Diesel-Fahrverbote in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig und damit rechtswidrig wären. Angesichts einer Vielzahl von laufenden, millionenschweren Programmen von Bund, Land und Kommunen zur Luftreinhaltung seien Fahrverbote unnötig, sagte Laschet am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag.mehr...

Schlaglichter

20.03.2018

Razzia bei BMW wegen Abgasbetrugs

München. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat die BMW-Zentrale durchsucht und Ermittlungen wegen Betrugsverdachts bei der Abgas-Reinigung eingeleitet. BMW hatte im Februar mitgeteilt, dass rund 11 000 Dieselautos mit einer falschen Abgas-Software ausgestattet worden seien. „Es besteht der Anfangsverdacht, dass die BMW AG eine prüfstandsbezogene Abschalteinrichtung verwendet“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Rund 100 Ermittler durchsuchten Räume in der Konzernzentrale, im Forschungs- und Innovationszentrum in München und im Dieselmotorenwerk im österreichischen Steyr, bestätigte BMW.mehr...

Düsseldorf. Die Wäsche wird in NRW schon lange nicht mehr schwarz, wenn sie draußen auf der Leine hängt. Aber Ausreißer gibt es weiter reichlich in vielen Kommunen.mehr...

Schlaglichter

20.03.2018

Paris denkt über Gratis-Nahverkehr nach

Paris. Nach der im Sande verlaufenen deutschen Debatte über kostenlosen Nahverkehr denkt nun die französische Hauptstadt Paris über diese Möglichkeit nach. Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte eine Studie an, um insbesondere zu prüfen, ob es ein wirtschaftlich tragfähiges Modell für einen Gratis-Nahverkehr in der Metropole gibt. Die Frage der Unentgeltlichkeit der Verkehrsmittel könne ein Schlüssel für die urbane Mobilität von morgen sein, sagte Hidalgo. Sie hob allerdings hervor, dass dazu andere Finanzquellen gefunden werden müssten.mehr...

Wirtschaft

20.03.2018

Wieder Razzien bei Autoherstellern

Wolfsburg/Braunschweig. „Dieselgate“, drohende Fahrverbote, Tierversuche - die Liste der Baustellen im Volkswagen-Konzern ist lang. Einmal mehr ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen VW und durchsucht erneut die Zentrale. Auch bei BMW rückten die Ermittler am Dienstag an.mehr...

Nägel im Sand und verdächtige Flüssigkeit

Feuerwehr sperrt Spielplatz in Bövinghausen

Beim ASC lebt nach 5:2 die Hoffnung

Zwei Szenarien für den Aplerbecker Regionalliga-Aufstieg

rnSiewert blickt zurück auf schwierige Saison

BVB-II-Trainer: Meine Aufgabe ist noch nicht beendet