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Unbekannter fährt in Menschenmenge - ein Toter

Kleinbus überfährt Besucher nach Pinkpop-Festival

Ein Kleinbus ist Montagnacht nach Ende des Pinkpop-Festivals kurz vor der deutschen Grenze in eine Menschengruppe gefahren. Ein Mensch starb, drei weitere wurden schwer verletzt. Der mutmaßliche Fahrer konnte inzwischen gefasst werden.

Landgraaf/Aachen

18.06.2018
Unbekannter fährt in Menschenmenge - ein Toter

Besucher verlassen das Gelände des Pinkpop-Festivals. Nach dessen Ende war ein Kleinbus in eine Besuchergruppe gefahren. © picture alliance

Das dreitägige Pinkpop-Festival nahe der deutschen Grenze bei Aachen war grade zu Ende gegangen, als ein weißer Kleinbus Montagnacht in einer Besuchergruppe fuhr. Eine Person starb, drei weitere wurden schwer verletzt.

Der Fahrer war zunächst auf der Flucht, inzwischen konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen und den Kleinbus aufspüren. Unklar ist weiterhin, ob es sich um einen Unfall oder Absicht handelte.

Bürgermeister besucht Unglücksort

Zehntausende Besucher machten sich nach dem Ende des Festivals in Landgraaf auf den Heimweg oder liefen zu den nahe gelegenen Zeltplätzen. Die Opfer waren nach Angaben der Polizei auf der Straße unterwegs, als der Kleinbus in die Gruppe fuhr. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Landgraafs Bürgermeister Raymond Vlecken besuchte am heutigen Montag die Unglücksstelle: „Es ist schrecklich, dass ein gutes „Pinkpop“ so endet.“ Auch die Leitung des Festivals reagierte geschockt und sagte die traditionellen Abschiedsfeiern ab.

dpa

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