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Union entledigt sich der Abstiegssorgen: 3:1 gegen Bochum

Berlin. Der 1. FC Union bleibt in der 2. Liga. Mit einer starken Leistung bezwingen die Berliner den VfL Bochum. Doch derartige Auftritte gab es in der Saison zu selten. Es bleiben Fragen für die neue Spielzeit.

Union entledigt sich der Abstiegssorgen: 3:1 gegen Bochum

Bochums Sidney Sam (l-r), Unions Toni Leistner und Bochums Robert Tesche kämpfen um den Ball. Foto: Britta Pedersen

Erleichtert feierten die Union-Profis gemeinsam mit ihren Fans in der Kurve eine kleine Rettungs-Party. Einen Spieltag vor Ende einer enttäuschenden Saison in der 2. Fußball-Bundesliga entledigten sich die Berliner der letzten Abstiegssorgen und bezwangen am Sonntag mit 3:1 (1:0) den VfL Bochum. „Es ist eine bravouröse Leistung unter diesem Druck so eine Leistung abzuliefern, Chapeau!“, lobte Trainer André Hofschneider sein Team nach dem Klassenverbleib am Sonntag. „Wir werden den Erfolg heute genießen, die Mannschaft hat sich zweieinhalb freie Tage verdient.“

Die Gäste aus dem Revier verspielten hingegen die letzte kleine Chance auf die Aufstiegs-Relegation zur Bundesliga. Kenny Prince Redondo (45. Minute), VfL-Verteidiger Danilo Soares (47.) per Eigentor und Steven Skrzybski (90.+1) erzielten vor 22 012 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei die Treffer für das Union-Team. „Pure Erleichterung, es ist eine große Last abgefallen“, schwärmte Redondo über den Sieg und sein „wichtigstes Tor“ für Union. Lukas Hinterseer (86.) schaffte nur den zwischenzeitlichen Anschluss.

Doch trotz des ersten Heimerfolges nach zuvor vier sieglosen Spielen vor eigenem Publikum bleiben angesichts des leistungsmäßigen Absturzes rund um die Trennung von Coach Jens Keller reichlich Fragen für die neue Spielzeit. Am kommenden Sonntag tritt Union nun befreit bei der abstiegsbedrohten SG Dynamo Dresden an - ohne Skrzybski, der sich nach Angaben seines Trainers eine Oberschenkelverletzung zuzog.

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